News ****

OKTOBER 2022 – 3 x KINO FRAUEN ALLER KULTUREN 

 

TROSTBERG # 3 AM 3. OKTOBER 2022

Spenden-Konto in Trostberg:

Sozialfonds der Stadt Trostberg IBAN DE56 710 520 50 0000 102 103
Kennwort: „Brückenschule – Frauenkino“

 

KAISERSLAUTERN # 6 AM 6. OKTOBER 2022

 

Spenden bitte an Kulturloge Kaiserslautern

Stichwort: Kino Frauen aller Kulturen

IBAN  DE55 5405 0220 0000 555722

 

MÜNCHEN # 11 AM 13. OKTOBER 2022

 

Spenden fürs Kino Frauen aller Kulturen München
Freunde des KulturRaum München e.V.
GLS Bank
IBAN: DE70 4306 0967 8240 4198 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: KINO FRAUEN ALLER KULTUREN

 

18. SEPTEMBER 2022

Bilder sagen mehr als tausend Worte, Teil 2 …

Mit dabei waren u.a. Franz Xaver Kroetz, Linda G. Thompson, Reinhard Ehret (Heimatkanal) , Malte Wiedemeyer (Hotel Opera),  Daniela Schwan (AZ), Valentín F. González und natürlich Barbara Wussow.

Herzlichen Dank an Michael Linzmeier fürs Festhalten.

 

Heimatkanal & Region18 – Wir bringen Fernsehen ins Kino.

 

Alle Bilder © Michael Linzmeier

 

15. SEPTEMBER 2022

… Bilder sagen mehr als tausend Worte ….

Mit dabei waren u.a. Franz Xaver Kroetz, Josephine und Ferdinand Kroetz, Linda G. Thompson, Reinhard Ehret (Heimatkanal) Anne Batisweiler (Kinoplanung Gloria), Gerhard Vogl (Gloria), Malte Wiedemeyer (Hotel Opera),  das tolle Team von Heimatkanal und natürlich Barbara Wussow.

Herzlichen Dank an Richard Fechter fürs Festhalten.

 

Heimatkanal Region18 – Wir bringen Fernsehen ins Kino.

 

Alle Bilder © Agentur Schneider Press / Richard Fechter 11.09.2022

 

14. SEPTEMBER 2022

AZ_

 

© Daniela Schwan, erschienen in der Münchner Abendzeitung am 14.09.2022

 

11. SEPTEMBER 2022

Alles wird teurer, wir nicht!
Heimatkanal & Region18 präsentieren am 11.09.2022
um 10 Uhr
Eintritt: 5 €
Extra: Kaffee und Kuchen 5 €
.-.

Literatur Lesung mit Barbara Wussow

Vom Wiener Kaffeehaus bis in die Schwarzwaldklinik

Ein Kinofest der Sinne: 2 Stunden facettenreiche Unterhaltung von Klassik bis Kult im stilvollen Ambiente für 5 € Eintritt. Das ist einmalig.

Die beliebte Schauspielerin Barbara Wussow nimmt uns mit auf die Reise. In „Nicht daheim – und doch zu Haus“ erleben wir mit ihr einen Streifzug durch die Wiener-Kaffeehaus-Literatur, in Rezitation aus Briefen und Gedichten großer Literaten – von Arthur Schnitzler bis Stefan Zweig.

Dazu gibt es ein kultiges Schmankerl aus Barbara Wussows Anfangsjahren: Zum Start des Serienklassikers „Schwarzwaldklinik“ auf Heimatkanal zeigen wir die aufwändig inszenierte Schlussepisode „Hochzeit mit Hindernissen“ auf großer Leinwand im Gloria Palast.

Heimatkanal & Region18 – Wir bringen Fernsehen ins Kino.

 

10. SEPTEMBER 2022

ABENDZEITUNG MÜNCHEN

TICKETS

© Daniela Schwan, erschienen in Abendzeitung München am 10. September 2022

 

10. SEPTEMBER 2022

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

TICKETS

 

10. SEPTEMBER 2022

BILD

Erschienen in BILD am 10.09.2022

 

07. SEPTEMBER 2022

Augsburger Allgemeine

Schauspielerin Relin über Gleichberechtigung:

„Die ganze Gesellschaft ist antiquiert“

Marie Theres Relin und Franz Xaver Kroetz mit ihren Kindern Magdalena (links), Ferdinand und Josephine.
Foto: Wolfgang Grube, Region18

Wenn es ums Geld geht, kochen bei Schauspielerin Marie Theres Relin schnell die Emotionen hoch. Ein Gespräch über Schubladendenken, Ungleichbehandlung und ihre berühmte Familie.

 

Frau Relin, Ihre Scheidung von Franz Xaver Kroetz liegt 16 Jahre zurück. Jetzt haben Sie mit Ihrem Ex-Mann überraschend zusammen in München eine Lesung abgehalten. Was darf man daraus ableiten?

Marie Theres Relin: Daraus kann man ableiten, dass wir uns nach wie vor noch gut verstehen. Ich habe mich gefreut, dass wir uns erstmals auf einer künstlerischen Ebene begegnet sind.

Was haben Sie gelesen?

Relin: Ich habe seine Shortstory „Leerer Tag“ aus meinem Buch „If pigs could fly: Die Hausfrauenrevolution“ gelesen. Er hatte seine eigene Shortstory vergessen und hat Tränen gelacht darüber. Er hat also aus seinen unveröffentlichten Memoiren gelesen, die allerdings eine fiktive Geschichte sind. Das alles war sehr, sehr lustig. Auch dem Publikum hat es gut gefallen.

Wer kommt zu Ihren Lesungen?

Relin: Ganz unterschiedliche Leute. Fans, Intellektuelle, alles ganz breit gestreut. Darum ist es mir auch so wichtig, dass die Karten günstig sein müssen. So kann sich das jeder leisten. Die Idee ist, dass der Star sich über eines seiner Werke präsentieren kann. Monika Baumgartner war schon dabei oder Robert Atzorn. Zwei wie die rocken den Saal.

Die Lesungen sind ja nicht ihr einziges Projekt. Sie veranstalten auch noch Reisen nach Teneriffa, wo Sie ein Haus besitzen und sich ganz gut auskennen.

Relin: Ich versuche ja, sogar Corona positiv zu sehen. Als die Pandemie uns Schauspielern ein Stopp-Schild vor die Nase gehalten hat, habe ich nach neuen Erwerbsquellen gesucht. Letztes Jahr habe ich von 80 geplanten Vorstellungen beispielsweise nur 20 gespielt. Den Verdienstausfall zahlt einem keiner. Da habe ich mir gedacht: Was kannst du noch? Was interessiert dich? Schreiben ja, aber es ist schwierig, einen Verlag zu finden und einen Bestseller hinzukriegen, da liegt die Chance bei eins zu einer Million! Darum habe ich mir gedacht, ich schlage einem Reisebüro vor, dass ich ihren Kunden mein Teneriffa zeigen werde.

Und wie sah das dann aus?

Relin: Da wurde ein kleines Hotel mitten in den Bananen gemietet, dazu ein Kleinbus, und dann ging’s los. Es waren jeweils 16 Personen dabei. Die Älteste war 87, die waren alle trinkfest und können noch gut feiern und genießen. Jetzt plane ich eine neue Reise für Anfang Dezember. Ich stelle das alles gerne auf die Beine, auch wenn’s manchmal anstrengend ist. Aber: meine Gäste sind’s mir wert!

Es gibt wahrscheinlich Leute, die sagen: Mensch, die Relin muss doch gar nicht arbeiten. Die hat doch genug Geld. Sie ist die Tochter der berühmten Maria Schell und des Filmregisseurs Veit Relin, die Nichte von Maximilian Schell. Sie war mit dem großen Dramatiker Kroetz verheiratet…

Relin: Ich kann Ihnen sagen, dass das reines Schubladendenken ist. Das ist grauenhaft! Das Einzige, was ich von meiner prominenten Familie geerbt habe, ist der Name. Der hängt an einem wie ein schwerer Rucksack. Ansonsten habe ich keinen Cent geerbt. Auch aus der Ehe habe ich nichts mitgenommen. Ich habe mein Leben immer alleine bestritten und mir fehlen 18 Jahre Einzahlungen in die Rentenkasse aus der Zeit der Kindererziehung. Ich habe bei der Trennung von Kroetz die Ärmel hochkrempeln müssen, damit ich mir meine Scheidung leisten konnte.

Kurz gesagt, Sie sind durchaus darauf angewiesen zu arbeiten.

Relin: Oh ja. Und das ist ein mühevolles Geschäft, weil ich immer von diesen Schubladenbildern begleitet werde. Ich würde gerne meine Füßchen hochlegen und meine Projekte nur aus innerer Selbstbefriedigung heraus machen. Aber das ist nicht so. Dazu kommt, dass es für Frauen in der Schauspielerei ab 55 ziemlich eng wird.

Was müsste sich in der Filmbranche ändern, damit sich das ändert?

Relin: Die Filmbranche ist antiquiert. Nein, eigentlich ist die ganze Gesellschaft so. Man müsste hergehen und sagen: Lassen wir mal das ganze Gendergedöns und machen nur das, was im Grundgesetz steht: Männer und Frauen sind gleich. An diesem Punkt müsste man ansetzen – beispielsweise bei Löhnen und Gehältern. Auch beim Film verdienen die Männer heute noch 40 Prozent mehr als Frauen. Und Frauen, die Kinder erziehen, bekommen für diese Arbeit so gut wie nichts. Das ist ein Unding!

Wie ist das bei Ihnen?

Relin: Ich selbst würde, wenn ich in Rente ginge, etwa 520 Euro Rente bekommen. Das darf nicht sein! Darum habe ich schon vor 20 Jahren die Internetplattform www.Hausfrauenrevolution.com ins Leben gerufen und versuche das traditionelle Image der Hausfrauen zu verbessern. Ohne Mütter gibt es nämlich keine Gesellschaft. Das müssen die Entscheider doch irgendwann einmal kapieren. Auch ehrenamtliches Engagement müsste auf die Rente angerechnet werden. Sie merken, bei diesem Thema kommt mir alles hoch. Für mein Integrationsprojekt „Kinofrauen aller Kulturen“ bekomme ich vom Staat übrigens ebenfalls keinen Cent.

Aber einen Preis vom Bezirk Oberbayern haben Sie erhalten.

Relin: Ja, 1000 Euro. Die gingen nach Trostberg. Tatsache aber ist in Deutschland: Kreativität wird von Bürokratie gekillt.

Es wäre Zeit für eine zweite Hausfrauenrevolution!

Relin: Um Gottes willen! Das funktioniert mit Frauen nicht. Frauen können keifen, aber oft nicht kämpfen! Das habe ich damals schon in der taz erzählt und daraufhin hatte ich eine Revolution in der Revolution. Dabei stellen Hausfrauen den größten Anteil an deutschen Konsumenten. Die hätten wirklich Macht. Wenn Hausfrauen Weihnachten um drei Monate verschieben wollten, weil dann alles billiger ist, dann würde das funktionieren. Wenn sie für ihre Rechte streiken würden, dann würde sich auch politisch schnell etwas bewegen. Aber sie tun es nicht.

Sie selbst sind jung Mutter geworden und nun schon Oma. Bereuen Sie das oder ist das eine Freude?

Relin: Es geht nicht um die Freude. Es geht um die Notwendigkeit. Das Schönste, was einem passieren kann, sind Kinder der Liebe. Unsere drei sind so wohl gelungen. Ich freue mich wirklich, dass ich Kinder großgezogen habe, die ein inneres Bedürfnis haben, anderen zu helfen. Die stehen alle fest im Leben, hängen nicht nur am Handy und wollen feiern.

Und Sie selbst? Wenn Sie sich noch eine Rolle, eine Traumrolle aussuchen könnten, was würden Sie am liebsten spielen wollen?

Relin: Egal. Ich würde aber gerne noch einmal in einem Kinofilm mitspielen. Denn ich bin so ein Kinofan! Wenn es geht, wäre ich einer Komödie nicht abgeneigt. Und ich würde gerne in Mundart reden. Ich kann nämlich Bayerisch! Also, wenn Sie so fragen: Am liebsten würde ich eine durchgeknallte Großmutter spielen.

Können Sie sich auch vorstellen, mit Franz Xaver Kroetz noch mal ein Paar zu werden?

Relin: Nein. Aber er ist natürlich nach wie vor ein Stück meines Lebens. Das möchte ich auch nicht getauscht haben. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich mich niemandem gegenüber mehr rechtfertigen muss.

Zur Person: Marie Theres Relin, 56, ist dreifache Mutter und arbeitet als Schauspielerin und Autorin. Am 11. September präsentiert sie mit ihrem Projekt „Region 18“ eine Matinee mit Barbara Wussow im Münchner Gloria Palast. Eintritt 5 Euro. Thema: „Ein Streifzug durch die Wiener Kaffeehaus-Literatur“.

Foto: Wolfgang Grube, Region18

 

06. SEPTEMBER 2022

 

Literaturoutdoors: „Kino ist mehr als nur Filme zu zeigen!“

„Kino ist mehr als nur Filme zu zeigen!“

Marie Theres Relin, Schauspielerin _ Wasserburg/Inn/D 6.9.2022
Veröffentlicht am 6. September 2022

Liebe Marie Theres, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Nach dem Aufstehen starte ich, wie alle Wohlstandswesen der westlichen Welt, meine technischen Geräte – meist noch vor dem Kaffee. Dann versuche ich dem entgegenzuwirken und meinen Geist durch Yoga und Bewegung – wie Schwimmen oder Radfahren – in Schwung zu bringen.

Ab dann ruft die Disziplin: als Kreative muss ich mir für all meine Projekte die Arbeitszeit selbst einteilen in meinem One-Woman-Unternehmen. Plakate, Booklets, Flyer, Webdesign, Texte zu den unterschiedlichsten Projekten. Ich hab viele Baustellen. Meine Region18 Kinoevents, meine Teneriffa Reisen, meine Bücher … und mein neuester Streich ist Fernsehen ins Kino zu bringen oder besser ihre Stars. Kleine Sünden –> https://region18.de/kleine-suenden/ oder Barbara Wussow und die Schwarzwaldklinik als „5 € Luxus-Event“. -> https://region18.de/barbara-wussow/

Kurz: All meine Berufe – von der Hausfrau zur Eventmanagerin – sind mega anstrengend. Ein Königreich für eine Rolle! Die Schauspielerei wurde mir in die Wiege gelegt und ist für mich wie Urlaub. Wie herrlich weisungsgebunden und gut bezahlt zu sein.

Marie Theres Relin_
Schauspielerin, Autorin, Journalistin, Region18-Kinoevents, Reiseleiterin, Frauenrechtlerin, Mutter, Hausfrau Foto © Martin Hangen / Thomas und Thomas

 

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dankbarkeit. Wenn man Dankbarkeit verspürt, wird man sich der Dinge bewusst und nimmt nicht alles selbstverständlich. Das geht von der Natur, übers Wasser, dem Zwischenmenschlichen bis zur Kunst. Egal was, Dankbarkeit spitzt jeden Gedanken.

Besonders wichtig ist für mich zudem der Feminisierung der Altersarmut entgegenzuwirken. Wenn wir die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung – „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ – auch umsetzen würden, hätten wir schon viel erreicht. Tatsache ist aber, dass Frauen generell weniger verdienen als Männer. Warum? Auch in Sachen Familienplanung ist ein Umdenken nötig. Denn merke: Ohne Mütter gibt es auch keine Gesellschaft!

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Hoch lebe die Wiederholung. Nur ein ständiges Wachrütteln bewegt die zum Teil in Lethargie steckende Gesellschaft.

Kunst, Theater, Kino sollten den Bildungsauftrag noch im Hinterkopf haben und nicht nur zur Unterhaltung dienen. Die Magie des geschlossenen Raums kann viel bewegen, vor allem auch Emotionen. Mit meinem Charity-Baby „Kino Frauen aller Kulturen“ konnte ich die unglaublichen Fortschritte der Frauen beobachten. Mein Inklusionsprojekt läuft mittlerweile sehr erfolgreich in 4 Städten (München, Wasserburg, Trostberg und Kaiserslautern). Kino ist mehr als nur Filme zu zeigen!

Was liest Du derzeit?

Maxi Wander „Guten Morgen Du Schöne“ – Gesprächsprotokolle von 19 Frauen über Lust, Leben, Sehnsucht, Forderungen und Lebenswandel. Der Klassiker ist nach wie vor aktuell. Das ist mein Buch für unterwegs.

Daheim lese ich – wiedergefunden auf dem Flohmarkt – von David Douglas Duncan „Picasso und Jaqueline“. Eintauchen in eine andere Welt. Was für eine Liebe, was für ein Frauenschicksal.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Den Schlusssatz von Mario de Andrades Gedicht „Meine Seele hat es eilig“ (siehe Gedicht unten):

„Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.“

 

MEINE SEELE HAT ES EILIG.

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.

Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat:

Die ersten isst es mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, beginnt es sie wirklich zu genießen.

Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.

Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeit zu kämpfen.

Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren. Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.

Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.

Meine Zeit ist zu kurz, um Überschriften zu diskutieren.

Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süßigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind.

Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.

Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.

Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.

Es ist das, was das Leben lebenswert macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren. Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.

Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden als die, die ich bereits gegessen habe. Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

von Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945)

 

Marie Theres Relin_
Schauspielerin, Autorin, Journalistin, Region18-Kinoevents, Reiseleiterin, Frauenrechtlerin, Mutter, Hausfrau – Foto© Agentur Schneider-Press/R.Fechter

Vielen Dank für das Interview liebe Marie-Theres, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel-, Buch-, Kino-, Kunst-, und Gesellschaftsprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Marie Theres Relin_Schauspielerin, Autorin, Journalistin, Region18-Kinoevents, Reiseleiterin, Frauenrechtlerin, Mutter, Hausfrau

marie-theres.com

Fotos_1) Thomas & Thomas / Martin Hangen 2) © Agentur Schneider Press/ Richard Fechter

4.9.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

https://literaturoutdoors.com

 

SEPTEMBER 2022

Coming up soon

/ Die große Schlager – Starparade“ / Olympiahalle / München / 21. April 2013 / Bitte Fotovermerk: Agentur Schneider-Press/Frank Rollitz

SEPTEMBER 2022

 

3 x KINO FRAUEN ALLER KULTUREN

KAISERSLAUTERN # 5 AM 1. SEPTEMBER 2022

 

Spenden bitte an Kulturloge Kaiserslautern

Stichwort: Kino Frauen aller Kulturen

IBAN  DE55 5405 0220 0000 555722

 

TROSTBERG # 2 AM 5. SEPTEMBER 2022

Spenden-Konto in Trostberg:

Sozialfonds der Stadt Trostberg IBAN DE56 710 520 50 0000 102 103
Kennwort: „Brückenschule – Frauenkino“

 

MÜNCHEN # 10 AM 8. SEPTEMBER 2022

Spenden fürs Kino Frauen aller Kulturen München
Freunde des KulturRaum München e.V.
GLS Bank
IBAN: DE70 4306 0967 8240 4198 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: KINO FRAUEN ALLER KULTUREN

 

3. AUGUST 2022

Die Rheinpfalz – Mehr Wertschätzung fürs „schwache Geschlecht“

 

 

AUGUST 2022

3 x KINO FRAUEN ALLER KULTUREN  

TROSTBERG # 1 AM 1. AUGUST 2022

Spenden-Konto in Trostberg:

Sozialfonds der Stadt Trostberg IBAN DE56 710 520 50 0000 102 103
Kennwort: „Brückenschule – Frauenkino“

 

KAISERSLAUTERN # 4 AM 4. AUGUST 2022

 

Spenden bitte an Kulturloge Kaiserslautern

Stichwort: Kino Frauen aller Kulturen

IBAN  DE55 5405 0220 0000 555722

 

MÜNCHEN # 9 AM 11. AUGUST 2022

 

Spenden fürs Kino Frauen aller Kulturen München
Freunde des KulturRaum München e.V.
GLS Bank
IBAN: DE70 4306 0967 8240 4198 00
BIC: GENODEM1GLS

Stichwort: KINO FRAUEN ALLER KULTUREN

 

 

30. Juli 2022

Trostberger Tagblatt

Erschienen im Trostberger Tagblatt am 30. Juli 2022 – FOTO © Christine Limmer

 

 

1. August 2022

NEU! Kino Frauen aller Kulturen in Trostberg #1

 

14. Juli 2022

 

11. Juli 2022

 

10. Juli 2022

 

Es diskutieren:

Kerstin Schreyer, Staatsministerin a.D und MDL
Satu Siegemund, Regisseurin
Sanne Kurz, MDL, Filmemacherin, Kamerafrau
Marie Theres Relin, Schauspielerin und Autorin
Tina Rudolf, ehemalige Producerin und Produktionsleiterin

Moderation: Irina Wanka

Video & Schnitt: Ulla Geiger

Sonntag, 26. Juni 2022, 11.00 – 13.00 Uhr
Karolinensaal / Amerikahaus

Offen für alle

Links

IDS e.V.

Filmfest München

05. Juli 2022

 

BILD

„Baby Schimmerlos“ liest mit der Ex

Das steckt hinter ihrem Paar-Comeback

Franz Xaver Kroetz und Marie Theres Relin auf der Bühne vereint

 

Die gemeinsamen Küsse sind Geschichte. Ihre neue gemeinsame Geschichte wird jetzt gelebte und geliebte Kultur…

Als Autoren- und Schauspiel-Duo gehörten Marie Theres Relin (56, „Hausfrauenrevolution“) und „Baby Schimmerlos“ Franz Xaver Kroetz (76. „Kir Royal“) zu einem der schillerndsten Paare der Promi-Szene. Mittlerweile sind die gemeinsamen Eltern von drei Kindern (33, 30, 27) länger geschieden (16 Jahre) als sie damals von 1992 bis 2006 verheiratet waren. „Jetzt“, so erzählt es die Tochter der großen Maria Schell (†79), „bin ich für den guten Kroetz halt auch mal Vorband.“

Wie, bitte? Sie zu BILD: „Es wird ein Unikat sein und für mich auch eine gefühlte kleine Sensation.“ Kroetz liest Kroetz – den Doppelnamen hat Relin eigentlich offiziell abgelegt. Und dennoch steht er für einen besonderen Vormittag. „Ein Unikat gemeinsam auf der Bühne.“ Da machte es sich das Schriftsteller Ex-Paar in Münchens ältestem noch existierenden Kino (Museum Lichtspiele) gemütlich. Mit Einblicken in seine NOCH nicht erschienene Biografie. Relin: „Wer meinen Ex-Mann kennt weiß, da steckt viel Wahres drin, aber auch ein bisschen Fiktion. Er verrät vorher nix. Und ich weiß auch nicht, was da so ans Tageslicht kommt.“ So zum Beispiel das. Süffisant und mit Augenzwinkern liest Relin Kroetz Passagen über „ganz normale Situationen“ einer Beziehung. Wie das damals so war, oder hätte sein können, wenn der gestresste Schriftsteller nachhause kam und noch ein bisschen Liebe brauchte…

RUMMS! Dieses Ex-Paar kann zusammen lachen und andere zum Schmunzeln bringen. Kroetz ist so unterhaltsam wie früher, als alle ihn mit dem Kult-Reporter „Baby Schimmerlos“ aus der Erfolgs-Serie „Kir Royal“ verbanden. Er übers Schreiben: „Ich will einen existenziellen Orgasmus beim Schreiben, will in die Nähe von Casanova, James Joyce oder Marcel Proust – und kann nicht mal mehr ein Kochbuch schreiben.“

Der Clou: Die Veranstaltung war bewusst „mini“ gehalten. Nur 90 Gäste, Eintritt ermäßigt: NUR 9 Euro. Relin: „Das ist auch ein Statement von uns. Denn genau wie bei der Bahn brauchen wir auch ein 9-Euro-Ticket für Kultur. Wir haben Veranstalter mit der Idee wahnsinnig gemacht.“ Die hätten beide für verrückt erklärt: „Ihr könnt hunderte Tickets für 50 Euro für so etwas verkaufen – machen wir aber nicht…“

Marie Theres, die engagierte Autorin, ausgezeichnet mit dem Integrationspreis in Oberbayern für ihr Projekt „Kino Frauen aller Kulturen“ und der „bayrische Macho UND Frauenversteher“ (Relin über Kroetz): Die beiden hatten schon immer ihren eigenen Kopf. Nach seinem Mega-Erfolg vor 36 Jahren mit der Dietl-Serie „Kir Royal“ um die Münchener Schickeria lernte sich das Paar 1987 kennen. Hochzeit 1992, Scheidung 2006. Heute sei die Beziehung „richtig gut. „Kroetz“, wie sie den Ex gerne nennt, „hat immer noch sein Zimmer in meinem Haus auf Teneriffa. Ob er da strenge Aufräum-Auflagen hat, werde ich hier jetzt nicht sagen. Wir haben die Kinder gut groß bekommen. Vielleicht kann man einfach gut miteinander sein, auch wenn man sich nicht wegen anderer Partner getrennt hat.“ Beide hatten nach dem Ehe-Aus welche, sind aktuell Single und jetzt auf der Bühne zum ersten Mal ein Paar. Allerdings soll das ein „Unikat“ bleiben.

Kroetz: „Warum braucht es eine Lesung? Lesen können Sie doch selbst? Das macht doch nur in einem Blindenheim Sinn.“

© Sven Kuschel, erschienen in Bild am 05.07.2022

 

Foto: © Franz Xaver Meiller

 

03. Juli 2022 

Süddeutsche Zeitung


Der Autor, Dramatiker und Schauspieler Franz Xaver Kroetz. (Foto: Alessandra Schellnegger)

Lesung: Aufgeschrieben

Franz Xaver Kroetz liest aus seinen unveröffentlichten Memoiren.

Vor Jahren schon verriet Franz Xaver Kroetz, dass er an seinen Memoiren schreibe, erschienen sind sie aber noch nicht. Im Leben des Autors, Dramatikers, Schauspielers und ehemaligen DKP-Mitglieds ist viel passiert, die literarische Aufarbeitung falle ihm schwer, sagte er im Interview mit dem SZ Magazin: „Ich bin Schreibinvalide.“ Jetzt gewährt er einen öffentlichen Einblick in das unveröffentlichte Werk, bei einer Doppel-Lesung in den Museum Lichtspielen. Organisiert wurde die Veranstaltung von seiner Exfrau Marie Theres Relin, die beiden haben drei Kinder und stehen auch 16 Jahre nach der Scheidung scheinbar in regem Austausch. Die Schauspielerin, Autorin und Tochter von Maria Schell wird bei dieser literarischen Matinee ebenfalls lesen. Der Inhalt der von ihm verfassten Kurzgeschichte sei bekannt, sagt sie: „Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.“

Kroetz liest Kroetz, Sonntag, 3. Juli, 11 Uhr, Museum Lichtspiele, Lilienstraße 2

 

© Erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 2. Juli 2022

 

26. Juni 2022

Sonntag, 26. Juni 2022, 11.00 – 13.00 Uhr
Karolinensaal / Amerikahaus

 

22. Juni 2022

Mi., 22.06.22 | 18:50 Uhr Das Erste

bis 22.12.2022 ∙ 23:59 Uhr

Die Freundin des Toten, die Wirtin Gabriele Schellenberger, verschweigt in ihrer ersten Aussage ein wichtiges Detail und im Darknet wird schon das Horn von Jambo für viel Geld angeboten. Steckt etwa eine Profi-Bande dahinter?  | Bild: ARD / Raymond Roemke

„Kennen Sie Robert Atzorn persönlich?“, fragte Klaus Kaufmann und zeigte auf das Plakat in der Bäckerei. „Nein, da müssen Sie Marie Theres fragen“, antwortete Christine Deliano. „Das war meine Schülerin!“, murmelte er verwundert. „Nein, das ist die Tochter von der Schell Mar’e!“ Es dauerte keine fünf Minuten, da klingelte mein Telefon. „Dein ehemaliger Klavierlehrer wird sich gleich bei dir melden.“ Ein Wiedersehen nach 45 Jahren!

1974, da war ich 8 Jahre alt, ging meine Mutter nach einem Konzert auf ihn zu und fragte ihn, ob er uns Kinder unterrichten würde. Das Klavier in Heberthal stand im Salon. Unser Bernhardiner, der nicht rein durfte, sabberte im Dreivierteltakt, während ich mich in den Tonleitern übte. Einmal lud meine Mutter den jungen Lehrer zum Abendessen ein, es käme Besuch. Der Gast war kein Geringerer als Klaus-Maria Brandauer. Als dieser sich vorstellte, meinte Piano-Klaus zum Schauspieler-Klaus „Das ist nicht notwendig, ich hab Sie auch so gleich erkannt.“ Für mich aber war’s der „Klausi“, mit dem ich später für die „Quo Vadis“ Neuverfilmung vor der Kamera stand. An feuchtfröhlichen Abenden spielten Brandauer und meine Mutter „Wettheulen“: Wer am schnellsten und schönsten Tränen produzieren konnte. Eine unvergessliche Kindheitserinnerung.

Wahrscheinlich wäre ich eine hervorragende Pianistin geworden, wenn Klaus Kaufmann nicht 1979 ans Salzburger Mozarteum gegangen wäre. Ich liebte den Unterricht bei ihm und überwand nicht den Verlust. Als er 1982 auch noch nach Japan ging, schien er für mich für immer „verloren“. Somit wurde meine musikalische Karriere jäh beendet.

Aber jetzt gibt es ein Revival: Klaus fragte mich spontan, ob ich nicht das Melodram „Enoch Arden“ von Richard Strauss im Wasserburger Klaviersommer interpretieren möchte. Der Text stammt von Alfred Tennyson, ein Bestseller-Autor seiner Zeit. Welche Herausforderung! Der Komponist Richard Strauss ist obendrein mein Namensgeber inkognito, denn mein Vater liebte die Oper „Der Rosenkavalier“ – der weiblichen Hauptrolle Marie Theres sind mehrere Arien gewidmet. „Wie möchtest du genannt werden?“, fragt man mich oft. Beim Namen! Für die einen bin ich „Marie“, für die anderen „Theres“, das „Reserl“ oder gar „Maria Theresia“. Dabei ist es so einfach wie bei einer Telefonnummer: Vorwahl plus Rufnummer. Ist eine Ziffer falsch, erreicht man nicht den Empfänger. In meiner Kindheit wurde ich auch noch als „das Mausi“ tituliert. Ich litt dermaßen darunter, dass ich eines Tages nach der Schule heim kam und meinen Eltern erklärte: „Ab heute heiße ich nur noch Eva!“ Meine Eltern bekamen einen Lachkrampf und fragten, warum. „Das ist ein Name, den man nicht abkürzen kann.“, antwortete ich mit ernster Miene.

Generalprobe in Horb mit Rita Kaufmann, die übrigens liebevoll von ihrem Mann „Mausi“ genannt wird. Als sein Ruf durchs Haus erschallt, entwich mir prompt ein reflexartiges „Ja“. So ist es, wenn die Kindheit im Hirn anklopft. Ich bin aufgeregt. Ritas virtuoses Spiel ist ergreifend, das Melodram dramatisch und der Text – Story einer spannenden Dreiecksgeschichte – schwierig. Die Buchstaben – wie einem Sänger gleich – auf die richtigen Noten zu setzen, erfordert Übung. Übung bedeutet Zeit und die haben wir nicht, da die begehrte Pianistin von den Bayreuther Festspielen engagiert wurde.

Während ich den Text studiere, tauchen parallel Erinnerungen auf: Ich stand im Wasserburger Gymnasium an der Tafel und unser Lehrer forderte mich auf „ein Blatt Papier“ auf Französisch zu schreiben. „Feuille de papier“- ich hatte derart Angst, die Buchstaben zu verdrehen, dass ich zitterte und es warm zwischen meinen Beinen wurde. Mein Lehrer (Theo Hecht) erkannte meine Not – und meine Lern- und Leseschwäche – und kämpfte für eine Noten-Befreiung. Leider bestand ich knapp die Legasthenie-Tests und musste weiter mit schlechten Noten leben, bis ich mit 16 Jahren nach Paris ging und perfekt Französisch lernte.

Tempi passati, Vergangenheit bewältigt. Heute bin ich Autorin, Schauspielerin und neuerdings auch Rezitatorin. Ich freue mich auf den Sprung ins kalte Wasser in meiner Heimatstadt. Nein, nicht in den Inn sondern in den Fluss der Musik, der Literatur, dem virtuosen Klavierspiel und meiner Interpretation am 12. Juni um 11 Uhr im Rathaussaal.

 

Sonntag, 12. Juni, 11 Uhr, Rathaussaal
Matinee
Das Melodram „Enoch Arden“ von Richard Strauss
Marie Theres Relin, Erzählerin
Rita Kaufmann, Klavier
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
www.wasserburger-klaviersommer.de

© Marie Theres Relin teilweise erschienen in der  Wasserburger Zeitung am 09.06.2022

Fotos @Richard Menzel 2022

09. Juni 2022

SZ – Austausch inklusive

03. Juni 2022

Schwarzwälder Bote

 

@ Jürgen Lück, erschienen im Schwarzwälder Bote am 03. Juni 2022

10. Juli 2022

Tickets hier


Tickets hier

03. Juli 2022

Tickets hier

Sie liest eine von ihm verfasste Shortstory – Inhalt bekannt.
Ähnlichkeiten mit lebenden Person sind rein zufällig.

Er liest aus seinen unveröffentlichten Memoiren – Inhalt nur ihm bekannt.
Ähnlichkeiten mit … ?
Ein Unikat nur für Zeitzeugen.


Eine kleine Sensation, zumindest für mich:

Kroetz liest Kroetz

Matinee-Doppel-Lesung

03. Juli 2022 um 11 Uhr

Museum Lichtspiele

mit

Franz Xaver Kroetz

und

Marie Theres Relin

 

Tickets hier

Foto Kroetz / Relin jung @ Karin Rocholl 1987

Foto © Ferdinand Kroetz

12. Juni 2022

Enoch Arden

 

Ein Melodram von Richard Strauss


mit Text von Alfred Lord Tennyson 

 

Am Sonntag, 12. Juni 2022

um 11 Uhr

im Rathaussaal

Wasserburg am Inn

 

Marie Theres Relin, Erzählerin

Rita Kaufmann, Klavier

 

Der Eintritt bei allen Konzerten des Wasserburger Klaviersommers ist frei.

Aber nur wenn fleißig gespendet wird!!!

Anmeldung unter: kaufmann.klavier(at)gmail.com

 

09. Juni 2022

Kino Frauen aller Kulturen München #7

09. Mai 2022

Die Rheinpfalz – KRITIK zur Konzertlesung

Erschienen in Die Rheinpfalz am 09. Mai 2022

Titelfoto: Irma Winter

04. Mai 2022

 

Die Rheinpfalz – Mutmacherin ohne Sternchen

06. Mai 2022

Ein Winter auf Mallorca

Konzertlesung

 

George Sand und Frédéric Chopin

 

Die Offizierstochter Aurore Amandine Lucile Dupin, geboren 1804 in Paris, vernachlässigt von der Mutter, aufgewachsen auf dem Landgut der Großmutter in Nohant (Département Indre, Zentralfrankreich), versucht sich zunächst durchaus in einem bürgerlichen Leben einzurichten. Sie heiratet 1822, mit 18 Jahren, den illegalen Sohn eines Barons – von dem sie sich allerdings schon bald wieder trennt. Casimir erweist sich als grobschlächtig und unsensibel. Zurück bleibt eine enttäuschte Romantikerin mit zwei Kindern: Maurice und Solange.

Es folgt ein Leben ständig am Rand des Skandals, in dem ein Liebhaber auf den nächsten folgt. Schon die Vaterschaft von Tochter Solange ist unbestimmt. Doch enden auch die folgenden Beziehungen unglücklich und lassen G.S. stets unbefriedigt zurück.

Sie verarbeitet ihren Liebesfrust wie ihren Kampf gegen soziale Normen und Vorurteile ab 1830 in unendlich vielen Schriften und Büchern. Darin feiert sie zudem schwelgerisch das ländliche Leben und die Natur. Ab 1832 nennt sie sich George Sand, ein Name, der gut zu ihrem „männlichen“ Auftreten in Hosen und mit Zigarre passt und zudem die Veröffentlichung ihrer Arbeiten erleichtert.

Im Herbst 1836 sucht sie in ihrem Pariser Salon durch den befreundeten Komponisten Franz Liszt (1811-1886) die Bekanntschaft mit dem sechs Jahre jüngeren Frédéric Chopin (Sands Männerbekanntschaften sind in der Regel jünger als sie). Mit dem empfindsamen „polnischen Mozart“ führt sie neun Jahre lang eine eheähnliche Beziehung, die sie zunächst zur Ruhe kommen lässt. Allerdings lässt sich ihr lebhaftes und energisches Temperament immer schlechter mit seiner kränklichen Konstitution vereinbaren.

Im November 1838 reist George Sand mit ihren Kindern nach Mallorca, um den Rheumatismus von Maurice auszukurieren. Der Tbc-kranke Chopin folgt ihnen kurz darauf. Ihm bekommt der Aufenthalt auf der Balearen-Insel allerdings nicht. Er beschreibt seine Zelle im Kartäuserkloster Valldemossa in einem Brief als „hohen Sarg“ und zieht sich auch noch eine Lungenentzündung zu. Nach drei Monaten kehren die vier über mehrere Stationen nach Nohant zurück. Es ist Chopins erster Aufenthalt auf dem Landgut, das George Sand inzwischen von der Großmutter geerbt hat. Sechs weitere gemeinsame Sommer in Nohant folgen, in denen er viele seiner wichtigsten Klavierwerke schreiben wird.

Nach seiner Trennung von George Sand bleibt die Freundschaft zu deren Tochter Solange bestehen, was ihm die Autorin lange verübelt.

Das gefeierte „Wunderkind“ Chopin stirbt 1849 mit nur 39 Jahren, mittellos.

George Sand überlebt ihn um 27 Jahre, sie stirbt knapp 72-jährig 1876.

Text ©Region18

George_Sand.jpg (500×601)

Die_junge_George_Sand.jpg (2968×3976)

 

George_Sand_by_Nadar,_1864.jpg (2211×2800)

Frederic Chopin photo.jpeg

 

18,00 Euro, ermäßigt 12,00 Euro
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

05. Mai 2022

Das Kino Frauen aller Kulturen, mein „Charity-Baby“ mittlerweile in 3 Städten vertreten und gesellschaftlich absolut eine Notwendigkeit, wächst 2022 über Bayerns Grenzen hinaus:

Die Stadt Kaiserlautern übernimmt ab Mai 2022 das Inklusionsprojekt Kino Frauen aller Kulturen! Im Union – Studio für Filmkunst wird mit Unterstützung des Referats Kultur Kaiserlautern, dem städtischen Bildungsbüro, dem Integrationsbeauftragten und der „Kulturloge“ und der Bibliotheks- und Medienzentrale (BMZ) das Inklusionsprojekt umgesetzt. 

Kurz: Am 5. Mai startet Kino Frauen aller Kulturen im Union – Studio für Filmkunst Kaiserlautern um 14:30 Uhr. Geplant sind bis dato 8 Vorstellungen bis Jahresende.

Wann? Immer jeden ersten Donnerstag im Monat. Wo? Im Union – Studio für Filmkunst. Uhrzeit? Einlass: 14:30 Uhr Filmbeginn: 15:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Plus Popcorn. Eingeladen sind alle Frauen aller Kulturen, Religionen und Nationen mit ihren Kindern.

Am 5. Mai zeigen wir das mit Schwung erzählte historische Drama in den 1960er-Jahren, um drei befreundete, afroamerikanische, weibliche Mathegenies und die NASA. Eine Hommage an unerkannte Heldinnen! 

Anmeldung ist erwünscht online unter Union – Studio für Filmkunst, per Mail info@provinz80.de oder Tel: 0631/3605780 

Ein großes Dankeschön an Dr. Christoph Dammann, Direktor Referat Kultur der Stadt Kaiserslautern

und Ursula Simgen-Buch, Union – Studio für Filmkunst.

Danke auch an Monika Huber für’s tolle Plakat.

Region18 und Kino Frauen aller Kulturen werden mit einem Stipendium von GVL und Neustart Kultur unterstützt. 

 

14. April 2022

Vorstellung Nr. 5:

Das Kino Frauen aller Kulturen  in den Museum Lichtspielen, in München, findet am  Gründonnerstag den 14. April 2022 um 15:30 Uhr statt.
Patin: Monika Baumgartner.

Diesmal dreht sich, unter der afrikanischen Sonne alles um Simba, den Sohn des Königs der Löwen und seine Suche nach seinem Platz im Kreis des Lebens. 

Tickets via KulturRaum e. V. vermittelt oder können direkt bei Museum Lichtspiele gebucht werden.

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass mein Herzensprojekt wichtiger ist denn je. 

Ich danke für die vielen großzügigen Spenden, die uns erreichten (alle Paten werden nach und nach genannt) und vor allem Monika Baumgartner!

Vielen Dank auch an Matthias Stolz, Kinobetreiber, der uns seine Museum Lichtspiele – München ältestes Kino – zur Verfügung stellt und an Medien und Digitalität, der Fachstelle der Erzdiözese München, für die schon jahrelange Unterstützung.

Großartig und völlig unkompliziert ist die Zusammenarbeit mit KulturRaum e.V. – Einfach. Kultur für alle. Die Eintrittskarten erreichen so liebenswerte Frauen und Kinder.

Beschreibung siehe unten. Spenden werden dringend benötigt.

Danke auch an Monika Huber für’s tolle Plakat.

Region18 und Kino Frauen aller Kulturen werden mit einem Stipendium von GVL und Neustart Kultur unterstützt. 

 

30. März 2022

 

Herzlich Willkommen auf Teneriffa!

Drei wunderbare Reisen mit einmaligen Gästen im Februar und März 2022!

Herzlichen Dank an ein tolles Team und an i+r Tours.

Und vor allem Danke an unsere Gäste:

„Eine wunderschöne Woche auf deiner Insel hast du uns beschert – ganz vielen Dank dafür! Alles hat so gut gepasst und wir haben nur genossen – mit Schauen, Reden und Essen!!“

„Der Urlaub war wirklich sehr schön. Man kann lange davon zehren.“

„Danke für die schöne Reise v.a. für die paradiesische Malpais Grandezza und Professionalität samt Liebenswürdigkeit.“

„Diesen Urlaub werden wir sicher in guter Erinnerung behalten.“

„Auch wir haben Dich als super aktiv, begeisternd und mit einem „unkonventionellen Herz für Menschen“ kennengelernt!“

„Es war eine wunderbare Woche, zu der Du maßgeblich beigetragen hast, und dafür möchten wir uns sehr herzlich bedanken!“

„Es war eine sehr schöne Zeit mit Euch beiden auf Teneriffa; wir haben selten auf einer Gruppenreise so viel Spaß gehabt. Nochmals danke dafür.“

„Die tollen Konzertvideos werden wir zu Hause noch öfter geniessen und an die tolle Woche mit diesem schönen Abschluss denken.“

„Die Reise war super schön und ich konnte gut abschalten.“

„Mit dieser kleinen, zaghaften Blumenpracht von heute in der Heimat danken wir für die vielen Fotos. Auch noch einmal für die vielen Glücksmomente auf Teneriffa.“

„Das sind so die Highlights des Lebens….und vielen Dank für die Bilder. Das ist wie ein zweiter Urlaub.“

„Anbei das besondere Bild von dir,  es heißt „Herzlich Willkommen auf Teneriffa!“  aber du könntest auch mit deiner guten Laune die ganze Welt umarmen. Die schöne Zeit auf Teneriffa ist immer noch sehr präsent bei uns.“

Ich freue mich auf weitere Zeitreisen mit i+r Tours.
Ein Hotel nur für uns.
8 Zimmer.
Gruppen von maximal 16 Personen.

 

29. März 2022

 

 

Die Handlung

Amy Harding hat einen großen Traum. Sie will die verwahrloste Blumenfarm ihrer Großeltern auf den Scilly Islands wieder zum Blühen bringen.

Weil der Betrieb trotz aller Mühe nicht genug abwirft, beschließt ihr Mann John, in seinen alten Beruf zurückzukehren. Er nimmt eine Stelle als Literaturprofessor an der Universität Plymouth an. Ausgerechnet dort lebt jedoch Amys Mutter Maggie.

Amys und Maggies Verhältnis ist derart belastet, dass Amy beschließt, ihren Traum nicht aufzugeben und auf der Insel zu bleiben. Diese Entscheidung wird jedoch zur Belastungsprobe für Amys und Johns bis dahin glückliche Ehe, der bis jetzt nur eins fehlt – das Kind, das sich John wünscht. Doch Amy ist noch nicht so weit. Da sie von Maggie keine Mutterliebe kennt und ohne Vater aufgewachsen ist, glaubt sie, mit einem Kind überfordert zu sein.

Neben der Fernbeziehung wird auch Amys Zögern zunehmend zur Belastungsprobe für ihre Ehe. In dieser heiklen Phase ihrer Beziehung lernt John Maggies attraktive Nachbarin Judith kennen, zu der Maggie das liebevolle Verhältnis hat, das sie zu Amy nie aufbauen konnte. Vor allem aber taucht auf der Insel Ian auf. Ein attraktiver geheimnisumwitterter Nordire, der Amy hilft, die Farm in die schwarzen Zahlen zu bringen. Amy ahnt nicht, dass Ian der Schlüssel zu einem dunklen Geheimnis ist, das die Familie seit ihrer Kindheit überschattet.

Darsteller

  • Amy Harding – Eva-Maria Grein von Friedl
  • John Harding – Christian Natter
  • Maggie Foley – Marie Theres Kroetz Relin
  • Ian O’Hara – Urs Remond
  • Jenny – Monika Baumgartner
  • Kayla Fleming – Katja Lechthaler
  • Judith Keats – Elisabet Johannesdottir
  • und andere

Stab

10. März 2022

 

Es geht weiter! Endlich!

Die vierte Vorstellung Kino Frauen aller Kulturen  in den Museum Lichtspielen, in München, findet am  Donnerstag 10. März 2022 um 15:30 Uhr statt.
Patin: Monika Baumgartner.

Diesmal gehen wir mit der 10-jährigen Sophie und einem Riesen – einem Besonders Freundlichen Giganten – auf eine abenteuerliche Reise ins Land der Träume.

Ich bin sehr dankbar, dass 2021 mein Herzensprojekt einen wunderbaren Start in der Hauptstadt hinlegte!

Ich danke für die vielen großzügigen Spenden, die uns erreichten (alle Paten werden nach und nach genannt) und dass es uns auch in 2022 möglich sein wird, das Projekt wachsen zu lassen. Danke, liebe Monika Baumgartner!

Vielen Dank auch an unseren „Hahn im Korb“ Matthias Stolz, Kinobetreiber, der uns seine Museum Lichtspiele – München ältestes Kino – zur Verfügung stellt und an Medien und Digitalität, der Fachstelle der Erzdiözese München, für die schon jahrelange Unterstützung.

Großartig und völlig unkompliziert ist die Zusammenarbeit mit KulturRaum e.V. – Einfach. Kultur für alle. Die Eintrittskarten erreichen so liebenswerte Frauen und Kinder.

Beschreibung siehe unten. Spenden werden dringend benötigt.

Danke auch an Monika Huber für’s tolle Plakat.

Region18 und Kino Frauen aller Kulturen werden mit einem Stipendium von GVL und Neustart Kultur unterstützt. 

 

 

Ins Theater gehen?
Im Kabarett lachen?
Eine Lesung besuchen?

Das können sich nicht alle leisten!

Kultur für alle – dafür setzen wir uns ein

Kultur ist Nahrung für die Seele. Kultur schafft Zugehörigkeit. Kultur ist der Schlüssel zu einer gelungenen Inklusion in die Gesellschaft. Wir von KulturRaum München wollen, dass Kultur für alle Menschen in München zugänglich ist. Deshalb vermitteln wir gespendete Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen kostenlos an Menschen mit geringem Einkommen. Zusätzlich zur Kartenvermittlung engagieren wir uns mit verschiedenen Projekten für mehr kulturelle Teilhabe für Alle in München.

Einfach. Kultur für alle.

Spenden fürs Kino Frauen aller Kulturen München
Freunde des KulturRaum München e.V.
GLS Bank
IBAN: DE70 4306 0967 8240 4198 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: KINO FRAUEN ALLER KULTUREN

5. März 2022

 

ROMANCE TV

 

Kreuzfahrt ins Glück – Hochzeitsreise in die Provence
05. März 00:10

D 2013

An Bord von MS Deutschland, mit Kurs auf die idyllische Provence, wollen sich Julia und Lennart das Jawort geben. Begleitet werden sie von ihren Trauzeugen Jannick und Eva. Jannick ist Julias Bruder, die beiden sind nach dem Tod der Eltern noch näher zusammengerückt, und Eva ist Lennarts, um einiges ältere, Geschäftspartnerin im gemeinsamen Architekturbüro. Die beiden Trauzeugen sind mit der Trauung nicht so ganz einverstanden und verstehen sich auch untereinander nicht wirklich gut. Als Eva dann auch noch herausfindet, dass sie schwanger ist und Lennart zu verstehen gibt, dass er der Vater sein könnte, ist das Chaos perfekt.

Darsteller:

Marcus Grüsser, Jessica Boehrs, Heide Keller, Nick Wilder, Barbara Wussow, Filip Peeters, Albert Fortell, Oliver Bootz, Roy Peter Link, Marie Theres Kroetz-Relin

Regie:
Hans Jürgen Tögel

 

Februar & März 2022

 

Teneriffa mal anders © Marie Theres Relin 2022


Teneriffa … mal anders. Drei Zeitreisen in 2022.

Ohne große Worte, denn in meinem Teneriffa-Büchlein zum Blättern ist alles gesagt.
Es ist der Anfang vieler Zeitreisen.
Ein Hotel nur für uns.
Eine Gruppe von maximal 16 Personen.


Ich freue mich auf drei weitere Reisen im Februar und März 2022, diesmal mit

Eckart Raible.

Alle drei Reisen sind komplett ausverkauft!!!!

 

 

 

 

Die Reiseprofis, bekannt durch die beliebten BR-Reisen und Urlaub erster Klasse, sind meine Partner. 

 

 

Hotel Malpais Trece bei Sonnenaufgang / © Relin 2021

Titelfoto: © Marie Theres Relin

 

Als Appetitanreger empfehle ich Stefan Erdmanns wunderbaren Film:

 

 

09. Januar 2022

La1 el domingo 9 enero 2022 a las 16:00 horas.

 

 

2021

 

Die neuesten Fotos von Martin Hangen

für

 

 

 

 

Alle News 2021