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Die neuesten Fotos von Martin Hangen

für

 

 

 

12. Dezember 2021

 

Kammerkonzert-Lesung in Kaiserlautern

 

Am 12. Dezember 2021 um 17:00 Uhr

 

HARK! The Herald Angels Sing

Kammerkonzert
mit
und 

Wann?

Sonntag 12.12.2021 – 17:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr

Wo?

Fruchthalle
Fruchthallstr. 10
67655 Kaiserslautern

Über die Veranstaltung

Flautando Köln – das renommierte Blockflötenquartett steht seit 29 Jahren für brillantes Zusammenspiel auf höchstem technischen Niveau, gepaart mit Temperament, Charme und Witz. Wer Blockflöten allein mit Barockmusik verbindet, darf sich von Flautando Köln überraschen lassen. Mit großem Stilgefühl und Phantasie arrangieren sie Werke aller Epochen für ihre Besetzung, die mit mehr als 40 Blockflöten verschiedenster Größe und Bauart aufwartet. Das Quartett gastierte bei zahlreichen Festivals weltweit, u. a. dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Rheingau Musikfestival und dem MDR Musiksommer. Auslandsreisen führten Flautando Köln nach Zentralamerika, China, Taiwan, Korea und quer durch Europa. Die durch Film und Bühne renommierte Schauspielerin Marie Theres Relin wurde unter anderem mit einer goldenen Kamera ausgezeichnet und liest zur weihnachtlichen Musik aus dem Buch der Tagebücher „Stand spät auf, legte mich aber dann wieder hin“, herausgegeben von Rainer Wieland, Dezember-Erinnerungen.

Programm:

Weihnachtliche Musik von Vivaldi, Mozart, Playford, Bach,
Mendelssohn und Corelli

Lesung aus „Stand spät auf, legte mich aber dann wieder hin„:

© Beschreibung der Autoren Rainer Wieland / Piper Verlag – alle Fotos der Autoren © Wikimedia Commons  außer Flautando Köln , Christina Feldhoff und Porträt Relin Foto, Detlev Schneider

 

©Titelfoto: Irma Winter 2021 / Bus in Kaiserlautern mit Ankündigung

©Design Autoren Info: Relin / Region18

 

03. Dezember 2021

 

ABGESAGT WEGEN LOCKDOWN DER KULTUR-EVENTS!

Er war mein Anfang und der von Region18 und ich hatte mich auf ihn gefreut: Hans Steinbichler.

Ich hätte sehr gerne das Filmgespräch mit Hans Steinbichler und Bestsellerautorin Rita Falk in Mikes Kino moderiert.

Katja Ebstein, Marie Theres Relin und Hans Steinbichler beim allerersten Region18-Event am 26. Juli 2019, eine Hommage für Hannelore Elsner

 

Filmgespräch in Mikes Kino mit Rita Falk und Hans Steinbichler am 3. Dezember 2021 um 19:45

Rita Falks Roman „Hannes“ erschien im April 2012. Er erzählt eine ganz besondere Geschichte über das Leben, die Kraft der Hoffnung, über Treue und Verrat. Vor allem aber über eine unsterbliche Freundschaft. Tiefgründig und berührend erzählt Bestseller-Autorin Rita Falk ihre vielleicht wichtigste Geschichte, verfilmt von Regisseur Hans Steinbichler.

Seit ihrer Geburt sind Moritz (Leonard Scheicher) und Hannes (Johannes Nussbaum) unzertrennliche Freunde, auch wenn die beiden 19-jährigen unterschiedlicher nicht sein könnten. Der lebenslustige Hannes, der sein Leben voll und ganz im Griff hat und Moritz der Träumer, der immer in irgendwelchen Schwierigkeiten steckt. Bis zu dem Tag, der alles verändert: Bei einem gemeinsamem Motorradausflug wird Hannes schwer verletzt und niemand weiß, ob er je wieder aus dem Koma erwachen wird. Doch Moritz glaubt fest daran, dass er es schafft und beschließt, das Leben des besten Freundes an seiner Stelle weiterzuleben. Zwischen Hoffen und dem Gefühl eines großen Verlusts, verspürt Moritz einen unbändigen Hunger nach Leben, Liebe und tiefer Freundschaft…

Am 3.12.21 besuchen uns Buchautorin Rita Falk und Regisseur Hans Steinbichler zum Filmgespräch um 19.45 Uhr in Mikes Kino. -> ABGESAGT!

 

 

 

Region18 – Kinoevents werden unterstützt von GVL  und Neustart Kultur.

 

27. November 2021


ABGESAGT WEGEN LOCKDOWN DER GASTRONOMIE

Wir laden ein zur Glühwein-Signierstunde  mit Robert und Angelika  Atzorn.

Wann?

27. November 2021 um 12:00 Uhr

Wo?

vor der Deliano Backstube

Was?

Duschen und Zähne putzen – Was im Leben wirklich zählt

erhältlich bei Bücher Herzog


Region18 – Kinoevents werden unterstützt von GVL  und Neustart Kultur.

 

20. November 2021

Inga Lindström: Leg dich nicht mit Lilli an
FERNSEHFILM, MELODRAM • 20.11.2021 • 13:40 – 15:10 
ZDF

19. November 2021

 

© Erschienen im Hanauer Anzeiger am 19. November 2021

 

13. November 2021

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Ihr Stipendienantrag  von der unabhängigen Fachjury positiv bewertet und bewilligt wurde.

Region18 & Kino Frauen aller Kulturen werden für 4 Monate

von GVL & Neustart Kultur unterstützt.

Ich freue mich auch! Es ist die erste Förderung für die Region18 Kinoevents!

&

&

&

 

 

 

11. November 2021

Mein Herzensprojekt legte einen wunderbaren Start in der Hauptstadt hin!

Dies ist auch den tollen Presseberichten in SZ, TZ, Münchner Merkur, Trostberger Tagblatt zu verdanken!

Am 11. November 2021 um 15:30 Uhr findet die dritte Vorstellung Kino Frauen aller Kulturen  in den Museum Lichtspielen, in München, Patin: Monika Baumgartner.

Neben ihrer großzügigen Spende erreichen uns weiterer Gelder (alle Paten werden nach und nach genannt) und so ist es uns möglich, in den kommenden Monaten – ohne fremde Hilfe, Subventionen oder Förderungen – das Projekt wachsen zu lassen. Das ist so wunderbar! Dankeschön an Spender mit Herz!
Die Getränke werden diesmal von Jutta Kammann gesponsert.

Vielen Dank auch an unseren „Hahn im Korb“ Matthias Stolz, Kinobetreiber, der uns seine Museum Lichtspiele – München ältestes Kino – zur Verfügung stellt und an Medien und Digitalität, der Fachstelle der Erzdiözese München, für die schon jahrelange Unterstützung.

Großartig und völlig unkompliziert ist die Zusammenarbeit mit KulturRaum e.V. – Einfach. Kultur für alle. Die Eintrittskarten erreichen so liebenswerte Frauen und Kinder.

Beschreibung siehe unten. Spenden werden dringend benötigt.

Danke auch an Monika Huber für’s tolle Plakat.

 

Ins Theater gehen?
Im Kabarett lachen?
Eine Lesung besuchen?

Das können sich nicht alle leisten!

Kultur für alle – dafür setzen wir uns ein

Kultur ist Nahrung für die Seele. Kultur schafft Zugehörigkeit. Kultur ist der Schlüssel zu einer gelungenen Inklusion in die Gesellschaft. Wir von KulturRaum München wollen, dass Kultur für alle Menschen in München zugänglich ist. Deshalb vermitteln wir gespendete Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen kostenlos an Menschen mit geringem Einkommen. Zusätzlich zur Kartenvermittlung engagieren wir uns mit verschiedenen Projekten für mehr kulturelle Teilhabe für Alle in München.

Einfach. Kultur für alle.

Werden Sie Kultur-
oder Sozialpartner

Klicken Sie hier, wenn sie Kulturgäst:in bei KulturRaum werden möchten.  
Klicken Sie hier, wenn Sie mehr über Ehrenamt bei KulturRaum erfahrenwollen.

Spenden fürs Kino Frauen aller Kulturen München
Freunde des KulturRaum München e.V.
GLS Bank
IBAN: DE70 4306 0967 8240 4198 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: KINO FRAUEN ALLER KULTUREN
08. November 2021
03. November 2021

André Hartmann trifft auf die Münchner Polit- und Showprominenz

 

Am 3.11. mit den Schauspielerinnen Barbara Weinzierl und Marie Theres Relin

Beide wurden als Kinder der Schauspielgrößen Kurt Weinzierl bzw. Maria Schell und Veit Relin bereits theatral geprägt und üben diesen Beruf sehr erfolgreich aus.

Foto © Detlev Schneider
DAS RATSCHKARTELL mit André Hartmann und dem Kla-Vierologen Dr. Tiller

Im Hofspielhaus trifft der Talkmaster und das Tastengenie ANDRÉ HARTMANN auf die unterschiedlichsten Persönlichkeiten der Münchner Polit- und Showprominenz.

Mit heiteren Melodien und Stimmenimitation begleitet André Hartmann die Plaudereien mit seinen Gästen und bringt dabei auch seine Künste am Klavier zur Geltung.

Was er sich wohl für den nächsten Abend und seine prominenten Gäste ausgedacht hat?

Von und mit André Hartmann

30. Oktober 2021

Drama mit Franz Xaver Kroetz und Michael „Bully“ Herbig

Heute, 30.10.2021
20:15 bis 21:50 Uhr

BR Fernsehen
Deutschland 2008

 

Am idyllischen Schliersee, im 19. Jahrhundert: Der Brandner Kaspar macht als berüchtigter Wilderer die Gegend unsicher. Seine erbitterten Gegner, Bürgermeister Kugler und dessen Gendarmen, haben dem alten Schlitzohr noch nie etwas nachweisen können. Als aber der Brandner einen Streifschuss abbekommt und verletzt in seiner Hütte liegt, scheint es ihm endgültig ans Schlafittchen zu gehen.

Mit Blitz und Donner kommt uneingeladen ein bleiches, schwarz gewandetes Wesen in seine gute Stube: Es ist der Sensenmann, der den Kaspar holen will. Der denkt aber nicht daran zu sterben und verführt den grantigen Schnitter zu einem munteren Spielchen, bei dem er mit gezinkten Karten weitere 20 Lebensjahre herausschindet. Während der Tod seinen Fehler vor Petrus und der Himmels-Bürokratie rechtfertigen muss, freut sich der Brandner Kaspar seines Lebens.

Als aber seine hübsche Enkelin Nannerl bei einem Jagdunfall stirbt, erweist sich der Segen als Fluch. Nun wittert der Tod seine Chance und gewährt Kaspar probehalber einen Blick ins weiß-blaue Paradies. Dem Brandner Kaspar drohen jedoch aufgrund seines langen Sündenregisters viele Jahre Fegefeuer. Da bekommt der alte Schlawiner unverhofft Hilfe von ganz Oben.

Franz von Kobells 1871 in altbayerischer Mundart veröffentlichte, tragikomische „G’schicht‘ vom Brandner Kaspar“ besitzt seit ihrer Theateradaption 1934 nicht nur auf bayerischen Bühnen ein ewiges Leben. Der querköpfige Held, listig gegen irdische und himmlische Obrigkeiten kämpfend, wurde zum Mythos und Inbegriff bajuwarischer Mentalität.

Bereits 1949 wurde die zeitlose Parabel mit Paul Hörbiger als Tod verfilmt. Auch Regisseur Joseph Vilsmaier besetzt die Hauptrollen seiner weiß-blauen Alpen-Comedy mit prominenten Charakterköpfen. Der „Kir Royal“-Star Franz Xaver Kroetz verkörpert den gemütlichen Dickschädel Brandner, dessen anarchische Ader ihn zum Verfemten und zum Volkshelden macht.

Comedian Michael „Bully“ Herbig verleiht als „Boanlkramer“ dem Tod schwermütig menschliche Züge. Auch sonst bleibt die vergnügliche Mischung aus Märchen und Parabel, Volksstück und Liebesfilm der Vorlage treu und erdet katholisch-barocke Metaphysik mit grimmig lakonischem Humor.

2008 wurden die Hauptdarsteller Franz Xaver Kroetz und Michael „Bully“ Herbig beim Bayerischen Filmpreis mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.

Regisseur Joseph Vilsmaier verstarb am 11. Februar 2020 in München.

Besetzung

Rolle: Darsteller:
Brandner Kaspar Franz Xaver Kroetz
Boanlkramer Michael Bully Herbig
Nannerl Lisa Maria Potthoff
Toni Peter Ketnath
Fonse Sebastian Bezzel
Kugler Alois Alexander Held
Karl Wilhelm von Zieten Detlev Buck
Erzengel Michael Herbert Knaup
Nantwein / Girgl Jürgen Tonkel
Petrus Jörg Hube
Sophie Elisabeth Trissenaar
Vroni Lilian Naumann

Regie: Joseph Vilsmaier
Redaktion: Harald Steinwender

Spielfilme im BR

 

26. Oktober 2021

 

Reichenhaller Tagblatt

 

 

Das Interview führte Hans-Joachim Bittner, erschienen im Reichenhaller Tagblatt am 26.10.2021

 

 

Ab Oktober 2021

Kurz und knapp:

* Freitag 22.10.2021- Kick Off TU München & #HacktheMovies
Lesung mit Robert und Angelika Atzorn -> Samstag, 23.10.2021 – 11Uhr Park-Kino Bad Reichenhall & Sonntag 24.10.2021 – 11 Uhr in Mike’s Kino in Prienam Chiemsee & die Lesung um 
14 Uhr im Stadtkino Trostbergentfällt leider
„Ungeheuer heiß“ auf Tourneevom 08. – 23.11. 2021
* 11.11.2021 um 15:30 Uhr -> 3. Kino Frauen aller Kulturen in München Museum Lichtspiele   – Spenden jederzeit gerne an KulturRaum Stichwort: Kino Frauen aller Kulturen (IBAN unten im Link) P.S.: Das Trostberger Kino Frauen aller Kulturen wird demnächst auch wiederbelebt – yeah!
* 2. Teneriffa Reise  vom 03.12. – 10.12.2021 
* Danke an die Journalistinnen & Medien & Partner
* Weitere News unter:  marie-theres.com & region18.de
23. / 24. Oktober 2021 

LESUNG ANGELIKA UND ROBERT ATZORN

1 x Robert & Angelika Atzorn am 23.10.2021 um 11 Uhr im Park-Kino Bad Reichenhall -> Tickets

1 x Robert & Angelika Atzorn am 24.10.2021 um 11 Uhr in Mike’s Kino in Prien -> Tickets 


Die Lesung am 24.10.2021 um 14 Uhr im Stadtkino Trostberg muss leider aus coronabedingten, organisatorischen Gründen abgesagt werden. Wir bitten um Verständnis.

 

22. Oktober 2021

 

Wasserburger Zeitung

22. Oktober 2021

Besondere Ehre: Einladung der TUM als externe Expertin zu #HacktheMovies

Special honor: Invitation of TUM as external expert to #HacktheMovies

 

How will we consume movies in the future? How will we contribute with our own stories if we wanted to? How can we create spaces and concepts for intaeractive communal experiences? How can we change existing cinemas into exciting environments? And are there other places that fit the idea of a film experience?

Join us in exploring and disrupting how we perceive movies and exchange stories. Together with experts from TUM and the movie industry we run the Urban Prototyping Lab as a structured, interdisciplinary design workshop – understand, imagine, develop and test your vision. We will have impulse talks and insights from filmmakers and cinema owners, researchers, urban activists, decision makers, developers, architects. And we will work in interdisciplinary teams of Master’s degree students from architecture, design, management, informatics, engineering and sociology.

Are you ready to #HACKtheMOVIES?

Send a quick application (short motivation letter and CV) to yl.hack@tum.de

6 Teams / 3 ECTS

2,5-days workshop + prototyping phase

Kick-Off

22.10. 17:00 – 19:00

Workshop day

04.11. 17:00 – 19:00

05.11. 9:00 – 17:00

06.11. 9:00 – 17:00

Presentation

26.11. 17:00 – 19:00

 

TU München:

Prof. Alain Thierstein
TUM Chair of Urban Development

Yonne-Luca Hack
TUM ARI / Urban Prototyping Lab

Christos Chantzaras
TUM ARI and Venture Labs

 Externe Experten:

Anne Batisweiler
Kinoplanung Batisweiler

Marie Theres Relin
Region18 / Kinoevents

Florian Mäteling
GLORIA Palast

Christian Pfeil
Gilde deutscher Filmkunsttheater

Leopold Grün
Vision Kino

Helge Albers
MOIN Filmförderung

Uli Aselmann
Produzentenallianz

Anstubser: David Althammer
Schauspielervideos

 

20. Oktober 2021

Chiemgau Zeitung / OVB

Ein Farbtopf voll Leben

 

von Marie Theres Relin

Seine Karriere war spektakulär, das Ende konsequent. Robert Atzorn spielte sich mit „Oh Gott, Herr Pfarrer“, „Unser Lehrer Dr. Specht“, Kommissar im „Tatort“ oder in „Nord Nord Mord“ in die Herzen der Zuschauer, bis er 2017 seinen Beruf an den Nagel hängte. Seine Frau Angelika, eine aufstrebende Balletttänzerin und Schauspielerin, entschied sich für ihn und die Familie. Beide zelebrieren ihre Liebe jeden Tag aufs Neue und begegnen sich auch heute noch mit viel Respekt.

Am Sonntag, den 24. Oktober um 11 Uhr kann man in Mikes Kino das in Rimsting lebende Paar in erfrischender Ehrlichkeit live erleben. Ein Heimspiel.

„Auch unser Maulwurf treibts extrem, er will unser Grundstück einfach nicht verlassen!“, schrieb mir Robert in einer Mail. Jeder der Robert und Angelika kennenlernen durfte, kann nachvollziehen, warum der Maulwurf nicht gehen will. Bei diesen beiden Herzensmenschen fühlt man sich einfach wohl!
Es war einer dieser kleinen Momente, die ganz viel in meinem Leben verändern würden. Eine Bereicherung schlummerte ganz unverhofft in einem Bruchteil von Sekunden und peng – eine Freundschaft ward geboren.Es war der 31. Januar 2020. Hubertus Meyer-Burckhardt trat die letzte von vier grandiosen und ausverkauften Lesungen aus seinem Buch „Diese ganze Scheiße mit der Zeit“ in der Region18 – um genau zu sein in Mikes Kino in Prien am Chiemsee – an. Beim Einlass stupste mich die Kinobetreiberin Martina Engel: „Da kommt mein Nachbar Robert Atzorn und seine Frau Angelika“. Ich stürzte sofort auf ihn zu. „Wollen Sie mein Star sein?“ Er musste lachen und sich gedacht haben, „was ist denn das für ein verrücktes Huhn?“, so ungestüm war ich in meinem „Promi-ergattern“.
Wir tauschten Adressen aus und trafen uns, es schwappte von beiden Seiten gute Energien von A nach B, das Ehepaar erzählte mir vom gemeinsamen Buch, Pläne für Lesungen wurden geschmiedet und dann kam Madame Corona angerauscht. Alles stagnierte nur unsere Freundschaft, die wuchs!

Im Juli 2020 wollte ich den ganzen Corona-Bestimmungen auf legalem Wege ein Schnippchen schlagen: Rent a kino, rent a star. Kino mieten, Film gucken, eigenen Star dabei haben. WinWin for everybody. Spontan rief ich Robert an. In einem Atemzug und drei Minuten sprudele ich ihm meine Idee entgegen. Er lachte und sagte mit seiner unverkennbaren sexy Stimme: „Klar, bin ich dabei. Ich liebe Kino. Nur schad’, dass ich die Filme von mir schon kenne.“ Yeah. Rent a Robert! Die Kinofans waren aber doch eher Corona-ängstlich gestimmt, keiner traute sich das Angebot in Anspruch zu nehmen.

Im September 2020 erschien mit einem halben Jahr Verspätung das Buch „Duschen und Zähneputzen – Was im Leben wirklich zählt“. Ich verschlang es mit einer kleinen Verwunderung: Das Geschriebene war so authentisch, so liebevoll erzählt, dass man das Gefühl hatte, man sitze direkt in Atzorns Küche bei einem Glas Wein und einem fantastischen Mahl, welches Angelika jeweils zauberte. Der Humor der beiden, gerade auch mit Blick auf die Schrecken des Lebens, ist einfach fabelhaft. Was gibt es Schöneres, wenn man über die Fauxpas des Daseins lachen kann? Eben weil die Ehrlichkeit einen an die eigenen Missgeschicke erinnert und es so tröstlich ist, dass ein Paar so offen über seine Lebenserfahrung schreibt.

Schön, wenn all das in Worten festgehalten ist, spannend wirds aber, wenn man bei der Lesung geradezu in die Geschichten schlüpft. Die beiden interpretieren ihren Lebenslauf dermaßen gekonnt, dass man meint, dabei gewesen zu sein. Ich jedenfalls wohnte dem ersten Ehestreit auf der Hochzeitsreise bei, stand mit Robert zitternd auf der Bühne, erlebte Angelikas Karriereaufgeben im déjà vu und auch ihr Leben im Off, zog x Male mit den beiden um, erfuhr viel über die Nachkriegskindheit, sah, wie Robert seinen Ehering einer Bettlerin in die Hand drückte und war auch dabei, als er die Haare in den unmöglichsten Farben gefärbt bekam. Herzliche Einladung an alle, die mit mir in den bunten Farbtopf des Atzorn-Lebens eintauchen wollen. Es lohnt sich. Ich möchte die beiden nicht mehr vermissen – genauso wenig wie ihr Maulwurf.

 

 

Fünf Fragen an Angelika & Robert Atzorn

Wie gewinnt man eure Empathie?

Angelika: Durch Offenheit, Ehrlichkeit, Wahrheit und Begeisterungsfähigkeit.
Robert: Sympathie habe ich jedem gegenüber. Die Frage sollte heißen: Wie verliert man eure Empathie!

Wie würdet ihr euch gerne dargestellt sehen?

Angelika: Als offener Mensch, der Höhen und Tiefen kennt, der trotzdem viel Freude am Leben hat!
Robert: Als Mensch auf der Durchreise …

Welches ist euer liebster Widerwille?

Angelika: Zwiebeln schneiden.
Robert: Mein grandioser Appetit.

Wann fühlt ihr euch heimatlos?

Angelika: Wenn Robert zulange weg ist!
Robert: Wenn Schlüsselbund nicht auffindbar ist.

 

Welche Film-Persönlichkeit bzw. deren Werk hat euch am meisten beeindruckt?

Angelika: Shirley MacLaine – sie war früher ein großes Vorbild für mich.
Robert: Bruno Ganz. Er war nicht nur ein überragender Schauspieler, sondern er konnte alles: Theater, Film, Lesung

 

 

© Mare Theres Relin erschienen in Chiemgau Zeitung / OVB am 20.10.2021 

Foto: Photographie Ingo Lammert

 

 

20. Oktober 2021

 

Trostberger Tagblatt

Robert Atzorn abgesagt: „Warten auf mehr Nähe“

Wegen 3G-Regel im Stadtkino: Keine Lesung

Trostberg. Aus coronabedingten organisatorischen Gründen haben Robert und Angelika Atzorn ihre Lesung aus „Duschen und Zähne putzen – was im Leben wirklich zählt“, die für Sonntag, 24. Oktober, ab 14 Uhr im Stadtkino Trostberg geplant war, abgesagt. 3G plus, 2 G, 3G mit Maskenpflicht oder 3G mit Abstand – es liegt beim Kinobetreiber, für welches Hygienekonzept er sich entscheidet. Christoph Loster will im Stadtkino Trostberg niemanden vom Kino-Besuch ausschließen, deshalb setzt er auf die 3G-Regel mit Abstand.

„Einem Film auf der Leinwand ist es egal, wie viele Zuschauer im Saal sitzen“, erklärt Marie Theres Relin, die mit ihren Region18-Events Stars in die Kinos der Region holt. „Aber für Künstler auf der Bühne ist es unerträglich, einen quasi leeren Raum zu bespielen“, meint sie. Die Abstandsregeln erfordern neun freie Sitze pro belegtem Platz. „Wir kommen gerne, wenn der künstlerische Freiraum wieder mehr Nähe zum Publikum zulässt“, sagt Robert Atzorn. Darauf hofft auch Relin und bittet um Verständnis. Schließlich ist das Stadtkino Trostberg sozusagen die „Wiege“ ihres Baukastenfimfestivals.− red

 

© Erschienen im Trostberger Tagblatt am 20.10.2021

Foto © Eden Books_Janine Guldener

 

16. Oktober 2021

 

Be Outdoor by Petra Sobinger

Region 18 in Bad Reichenhall – Lesung mit Robert und Angelika Atzorn

Über das neueste Projekt der Powerfrau mit Herz

„Wir holen die Stars aufs Land“…

Im Sommer 2019 fiel der Startschuss für die „Region 18„. Initiiert von Multitalent Marie Theres Relin, hat sich die ursprüngliche Idee von „Zwei Kinos, fünf Filme, ein Star“ mittlerweile weiter entwickelt in „vier Kinos, x Filme, ein Star geworden“. Nächstes Highlight ist die Lesung von Robert Atzorn am 23. Oktober 2021 im Park-Kino Bad Reichenhall.

Die Region 18 – Darum geht´ s

Unter der Region 18 verbirgt sich ursprünglich die sogenannte „Planungsregion Südostoberbayern“, die zwischen München und Salzburg und an die österreichischen Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Tirol angrenzt. Auf einer Fläche von 5.225 km² leben hier rund 816.000 Einwohner (2015). Dazu gehören zum Beispiel die Landkreise Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn, Rosenheim, Traunstein und die kreisfreie Stadt Rosenheim.

(c)Marie Theres Relin
(c)Marie Theres Relin

Das Filmprojekt „Region 18“ ist eine tolle Gelegenheit, seine ganz persönlichen Stars einmal hautnah erleben  zu können. Und zwar vor Ort in der Provinz – ohne dafür in die Stadt fahren müssen.

„Das Baukastenfilmfest ist nicht nur eine Bereicherung durch Kultur für den Zuschauer, sondern auch eine für die breitgestreute Wirtschaft. Unsere Region18 ist eine sanfte weitere Belebungsmaßnahme kleinerer Städte kultureller Art“, erläutert Marie Theres Relin.

(c)Detlev Schneider / https://detlevschneider.net/- Marie Theres Kroetz Relin

Und ergänzt: „Wir wollen unseren Stars die Möglichkeit geben, sich individuell über ihr Werk, über ihre Filme darzubieten. Durch ihre Filme, ihre Werke und durch Filme, die sie bewegten. Raus aus dem Schubladendenken, weg mit dem Stempel, rein in Region18“.

Lesung mit Robert Atzorn bei der Region 18

Robert Atzorn, geboren am 2. Februar 1945 in Bad Polzin (Pommern/Polen) und seit 1975 mit Angelika Atzorn, geborene Hartung verheiratet, ist vor allem bekannt durch seine Hauptrolle in der erfolgreichen Fernsehserie „Unser Lehrer Doktor Specht“, als Hamburger Kommissar Jan Casstorff in der ARD-Krimireihe Tatort sowie als Theo Clüver in „Nord Nord Mord“.

Seine Karriere startete er nach seiner Schauspielausbildung 1969 über diverse Engagements in den deutschen Theatern, wo er mit den Großen seiner Zunft wie Ingmar Bergman zusammenarbeitete. Seit Beginn seiner Fernsehkarriere Anfang der 1980er Jahre war der Schauspieler aus dem deutschen TV nicht mehr wegzudenken und wurde u.a. mit der Goldenen Kamera und dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

2017 verabschiedete sich Robert Atzorn plötzlich und gefolgt von einem großen Medienecho aus der Öffentlichkeit verabschiedet. Trotz zahlreicher Angebote zog er sein Vorhaben konsequent durch. Robert Atzorn ist im September 75 Jahre alt geworden und hat sein erstes Buch veröffentlicht.

© Jens Atzorn
© Eden Verlag

Seinen wichtigsten Schauspieler-Tipp und Leitspruch für seine ganz persönliche Lebensbetrachtung hat er von Komödiant Theo Lingen übernommen.

Unter dem Motto, sich „etwas hart erarbeiten zu müssen, damit es leicht ausschaut“ und „Respekt sich selbst und anderen gegenüber, Bodenhaftung und Humor. Der im besten Fall die Fähigkeit zur Selbstironie einschließt“.

Seine Biografie, die pünktlich zu seinem 75. erschienen ist, liest sich leicht und steckt voller Gefühle ohne zu gefühlig zu werden. Sie lädt häufig zum Schmunzeln ein und blättert ein Leben auf, dem es wahrlich nicht an Fallstricken fehlte. Doch statt sich darin zu verheddern, hat sich Atzorn stets daran hochgezogen.

Die Lesung mit Robert Atzorn findet am Samstag, 23. Oktober 2021 ab 11:00 Uhr im Parkkino Bad Reichenhall statt.

Termine zu weiteren Lesungen mit Angelika und Robert Atzorn findet Ihr hier…

©Marie Theres Relin
©Marie Theres Relin

Region 18 – Teilnehmende Kinos

Zu den teilnehmenden Programmkinos gehören das Utopia in Wasserburg, das Stadtkino in TrostbergMikes Kino in Prien und das Park-Kino in Bad Reichenhall. Alle vier Kinos bieten die perfekte Infrastruktur für das flexible Baukastenfilmfest wird zwischen ein und fünf Mal pro Jahr stattfinden. Außerdem gab es im September bereits zwei Lesungen in den Museum Lichtspielen in München.

©Kinobetreiber Region18
©Kinobetreiber Region18 (v.l.n.r. Josef Loibl, Marie Theres Relin, Max Berger)

„Sobald uns ein Star das Jawort gibt, sind wir dabei und brauchen für Werbung und Marketing einen bis maximal zwei Monate Vorlaufzeit. Mehr nicht. Baukasten deshalb, denn die Idee lässt sich beliebig mit weiteren Kinos, Orten und Stars kombinieren“ so Marie Theres Relin.

(c)Region18 - Filmcover Hubertus Meyer-Burckhardt

Region 18 – Diese Stars u.a. stehen auf dem Programm

Viele weltbekannte Stars haben bereits zugesagt – und es werden immer mehr. So fanden bereits in den Museum Lichtspielen in München am 5. September 2021 eine Lesung mit Robert und Angelika Atzorn statt und am 12. September 2021 mit Monika Baumgartner.

Aktuell dabei sind bereits die folgenden:

Die nächsten Lesung in der Region mit Robert und Angelika Atzorn findet am 24.10.2021 um 11 Uhr in Mike’s Kino Prien statt.

Außerdem steht auch schon der nächste Star in den Startlöchern. Der nächste Star in der Region ist Monika Baumgartner. Alle Termine, Infos und Zeitpläner findet Ihr unter diesem Link…  

© Nachlass Maria Schell – DFF, Deutsches Filminstitut und Filmmuseum https://www.dff.film/Über Marie Theres Relin

Marie Theres Relin, wer diesen Namen hört, der hat sofort mehrere Bilder im Kopf. Da wäre natürlich an erster Stelle die weltbekannte Maria Schell – die Mutter von Marie Theres. Außerdem Veit Relin, Filmregisseur und Vater der sympathischen Marie Theres sowie Franz Xaver Kroetz, mit dem sie drei mittlerweile erwachsene Kinder hat.

Steht man ihr zum ersten Mal gegenüber, überkommt einen sofort das Gefühl man kennt sie schon ewig. Neben unzähligen Rollen in nationalen wie internationalen Filmen, sind von Marie Theres außerdem auch bereits diverse Bücher erschienen.

Weitere Beiträge aus unserer Redaktion über die Projekte von Marie Theres Relin findet Ihr unter diesem Link…

be-outdoor.de Serie – Marie Theres Relin

Über Marie Theres Relin haben wir bereits vor einiger Zeit einmal eine spannende Artikelserie veröffentlicht. Über die folgenden Links kommt Ihr zu den einzelnen Beiträgen:

Ihr seid Filmfans und möchtet das Projekt „Region 18“ gerne unterstützen? Schreibt uns eine Mail an redaktion@be-outdoor.de und wir leiten Eure Anfrage gerne weiter!

14. Oktober 2021

KINO FRAUEN ALLER KULTUREN 

Mein Herzensprojekt legte einen wunderbaren Start in der Hauptstadt hin!

Dies ist auch den tollen Presseberichten in SZ, TZ, Münchner Merkur, Trostberger Tagblatt zu verdanken!

Am 14. Oktober 2021 um 15:30 Uhr findet die zweite Vorstellung Kino Frauen aller Kulturen  in den Museum Lichtspielen, in München, Patin: Monika Baumgartner.

Neben ihrer großzügigen Spende erreichen uns weiterer Gelder (alle Paten werden nach und nach genannt) und so ist es uns möglich, in den kommenden Monaten – ohne fremde Hilfe, Subventionen oder Förderungen – das Projekt wachsen zu lassen. Das ist so wunderbar! Dankeschön an Spender mit Herz!

Vielen Dank auch an unseren „Hahn im Korb“ Matthias Stolz, Kinobetreiber, der uns seine Museum Lichtspiele – München ältestes Kino – zur Verfügung stellt und an Medien und Digitalität, der Fachstelle der Erzdiözese München, für die schon jahrelange Unterstützung.

Großartig und völlig unkompliziert ist die Zusammenarbeit mit KulturRaum e.V. – Einfach. Kultur für alle. Die Eintrittskarten erreichen so liebenswerte Frauen und Kinder.

Beschreibung siehe unten. Spenden werden dringend benötigt.

Danke auch an Monika Huber für’s tolle Plakat.

 

Ins Theater gehen?
Im Kabarett lachen?
Eine Lesung besuchen?

Das können sich nicht alle leisten!

Kultur für alle – dafür setzen wir uns ein

Kultur ist Nahrung für die Seele. Kultur schafft Zugehörigkeit. Kultur ist der Schlüssel zu einer gelungenen Inklusion in die Gesellschaft. Wir von KulturRaum München wollen, dass Kultur für alle Menschen in München zugänglich ist. Deshalb vermitteln wir gespendete Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen kostenlos an Menschen mit geringem Einkommen. Zusätzlich zur Kartenvermittlung engagieren wir uns mit verschiedenen Projekten für mehr kulturelle Teilhabe für Alle in München.

Einfach. Kultur für alle.

Werden Sie Kultur-
oder Sozialpartner

Klicken Sie hier, wenn sie Kulturgäst:in bei KulturRaum werden möchten.
Klicken Sie hier, wenn Sie mehr über Ehrenamt bei KulturRaum erfahrenwollen.

Spenden fürs Kino Frauen aller Kulturen München
Freunde des KulturRaum München e.V.
GLS Bank
IBAN: DE70 4306 0967 8240 4198 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: KINO FRAUEN ALLER KULTUREN
10. Oktober 2021

 

03. Oktober 2021

 

Hinweis für November – Tickets im Vorverkauf

„Ungeheuer Heiss“ in 2021

auf Tournee II

vom 08.11.2021 bis 23.11.2021

 

DatumUhrzeitStadtTheaterTickets online
Montag,
8.11.2021
20:00 Uhr NienburgTheater NienburgNienburg Tickets
Dienstag,
9.11.2021
20:00 Uhr EmmerichStadttheaterEmmmerich Tickets
Mittwoch,
10.11.2021
20:00 UhrBuchholzEmpore BuchholzBuchholz Tickets
Donnerstag,
11.11.2021
20:00 UhrErkrathStadttheaterErkrath Tickets
Freitag,
12.11.2021
20:00 Uhr GeldernLise Meitner Gymnasium - AulaGeldern Tickets
Samstag,
13.11.2021
20:00 Uhr DelmenhorstTheater Kleines HausDelmenhorst Tickets
Montag,
15.11.2021
19:30 UhrGarchingBürgerhausTickets Garching
Dienstag,
16.11.2021
20:00 UhrHanauVolksbühne Hanau Tickets
Mittwoch,
17.11.2021
20:00 UhrHanauVolksbühne Hanau Tickets
Donnerstag,
18.11.2021
20:00 UhrHanauVolksbühne Hanau Tickets
Freitag,
19.11.2021
20:00 UhrHanauVolksbühne Hanau Tickets
Samstag,
20.11.2021
20:00 UhrHanauVolksbühne Hanau Tickets
Sonntag,
21.11.2021
20:00 UhrHanauVolksbühne Hanau Tickets
Montag,
22.11.2021
20:00 UhrBad Orb - abgesagtKonzerthalle / Theatersaal - abgesagtBad Orb Tickets
Dienstag,
23.11.2021
20:00 UhrAlbstadtTheaterAlbstadt Tickets

Ungeheuer heiß

Eine kleine Komödie über Lust in 2 Akten
von Lars und Krister Classon
mit Marie Theres Relin, Markus Majowski, Franziska Traub, Kerstin Fernström, David Daria und Sebastian Waldemer

 

20. September 2021

Wasserburger Zeitung

 

ZWISCHEN LESUNGEN, REGION18 UND BAUKASTENFILMFEST

Briefmarken, Schmetterlinge, Stars

 

Wie ich zwischen drei erfolgreichen Region18-Kinovents in der Hauptstadt meine Star-Sammlung auf dem Land erweiterte

 

von Marie Theres Relin

Manche sammeln Schmetterlinge, andere Briefmarken, Ehemänner, alte Socken und ich, ich sammle Stars und Kinos. Wobei es sich bei meinen Stars wunderbare Menschen handelt, die das Herz am rechten Fleck und sogar nichts von Diven aller haben. Menschen mit Herzensbildung, die hochprofessionell sind. Freunde.

Meine Woche war voll gepackt mit diesen Menschen. Erst hatte ich eine wirklich wunderschöne Lesung mit dem einmaligen Robert Atzorn und seiner Frau Angelika. Den Sonntag darauf eine weitere Lesung mit der wunderbaren Monika Baumgartner. Region18, holte diesmal die Stars vom Land in die Stadt. Mein Baukastenfilmfest schaffte den Sprung in die Hauptstadt, Museum Lichtspiele, dem ältesten Kino Münchens. Und dank Monika Baumgartner fand auch dort zum ersten Mal mein Charity-Inklusionsprojekt „Kino Frauen aller Kulturen“ statt, sie spendete zehn Vorstellungen und wir konnten starten. Selbst sind die Frauen!

Sehr berührende Momente, als Frauen unterschiedlichster Nationen auf das Kino zukamen und viele erhitzte Gesichter mit großen Augen nach der Vorstellung – die meisten von ihnen waren noch nie im Kino. Kino ist doch mehr als nur Filme zu zeigen!

Und in dieser zeitintensiven Woche, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, meine liebe Freundin Gisela Schneeberger zu überraschen. Ich Team Besuch in Mikes Kino in Prien und schwups, schon saß ich im Auto. „Beckenrand Sheriff“ die neue turbulente Komödie von Markus H. Rosenmüller. Dort angekommen war die Freude groß. Mit Gisela Schneeberger verbindet mich viel, denn sie war der Anfang meiner Idee „Stars aufs Land“ zu holen. 2017 zeigte ich in Stadtkino Trostberg den Fernsehfilm „Maria Magdalena“. Mein Exgatte Franz Xaver Kroetz hatte die damals 23-jährige für sein hochkarätig-besetztes Stück entdeckt und für die Hauptrolle engagiert. Seitdem verbindet uns eine enge Freundschaft. Herrlich, so ein Überraschungsbesuch. Freude pur. Auch wunderbar Kinobetreiber Mike und Martina Engel nach dem langen Kinoentzug wiederzusehen!

Im vollbesetzten Kino betreten die Stars die Bühne und es menschelt. Der vielfältige Marcus H. Rosenmüller alias Rosi erzählt wie es zur rasanten Komödie kam. Für „Trautmann“ habe er 10 Jahre gebraucht, für den „Beckenrand Sheriff“ gerade mal zwei. Das gute Drehbuch von Marcus Pfeiffer und Produzentin Julia Rappold haben ihn schnell überzeugen. „Ich hab Dir zwar versprochen, Dich nie wieder damit aufzuziehen,“ sagt Rosi urbayrisch und vertraut zu Kinochef Mike, der seinen Film „Sommer der Gaukler“ gelinde gesagt bescheiden fand, „aber als ich unseren Hauptdarsteller Milan Peschel fragte die Rolle zu übernehmen, sagte der just wegen diesem Film zu, eben weil er den so toll fand.“ Lacher beim Publikum, es herrscht Volksfeststimmung bevor der Film losgeht.

Rosi hat tief in die französische Klamaukkiste à la Louis de Funès gegriffen, um überspitzt die kleine Wirklichkeit und Geschichte eines Freibads aufzeichnen. Er selbst sei früherer, wenn er nicht schlafen konnte, ins Freibad gegangen und dank der plätschernden Geräusche quietschender Kinder und Freude am Beckenrand, konnte er den erholsamen Schlaf nachholen.

Auch ich kann mich erinnern, wie wichtig mir in meiner Kindheit das Badria war, ich hatte sogar 1978 in dem Werbespot zur Eröffnung mitgewirkt. Auch das Primavera, es waren immer besondere Tage im Schwimmbad, von den Pommes bis zur ersten großen Liebe alles dabei.

Die große Liebe wächst auch bei Dimitri Abold, der sehr einfühlsam einen nigerianischen Flüchtling spielt. Großartig aber, wie immer, Gisela Schneeberger als adrett bissige Bürgermeisterin. „Die Maske hat sich an Hannelore Kohl orientiert“, verrät sie mir. Unter dem Deckmäntelchen spießiger Freundlichkeit mimt sie gekonnt Macht und Korruption der Politik. Das Publikum dankt mit 1 1/2 Stunden herzlichem Lachen.

Ich liebe Kino, den magischen Raum! Beglückt fahre ich wieder heim, im Gepäck zwei Zusagen für mein Baukastenfilmfest: Gisela Schneeberger und Marcus H. Rosenmüller werden uns die Ehre geben. Juhu! Vorerst aber erwarten wir in Mikes Kino am 24. Oktober 2021 um 11 Uhr zur Lesungs-Matinee Robert und Angelika Atzorn.

 

 

© Marie Theres Relin, erschienen am 20. September in der Wasserburger Zeitung

 

 

Gisela Schneeberger in „Maria Magdalena“ von Franz Xaver Kroetz

 

18. September 2021

 

Trostberger Tagblatt / PNP

Herzensanliegen

 

Das Inklusionsprojekt Kino Frauen aller Kulturen schaffte den Sprung von Trostberg in die Hauptstadt

 

von Marie Theres Relin

Ich muss zugeben, ich war aufgeregt. Mein Herzensanliegen, dass sich das Kino Frauen aller Kulturen bis in die Hauptstadt ausweitet, sollte Wirklichkeit werden. Vergangenen Donnerstag stand ich vor Münchens ältestem Kino, den Museum Lichtspielen und wartete. Die Sonne kitzelte auf der Haut. Als meine „Delegation Trostberg“ auf mich zukam, wurde mir ganz warm um Herz. Es fühlte sich an wie heimkommen. 13 Jahre lang habe ich in Trostberg gelebt, geprägt haben mich aber erst die letzten drei Jahre, da fand sozusagen meine eigene Integration statt. Durch die Brückenschule. Als ehrenamtliche Lehrerin unterrichtete ich die Frauengruppe. Neben den Flüchtling-Ladies und ihren Kindern hab ich vor allem auch das Orga-Team (Marianne Penn, Simone Ishaq, Brigitte Bartl) und die Lehrkräfte lieb gewonnen. Was für tolle Frauen habe ich hier kennenlernen dürfen. Menschen, die den Begriff Herzensbildung leben! MacherInnen, die agieren und nicht nur reden. Es ist mir im Nachhinein sowieso unbegreiflich, dass ich zehn Jahre lang beispielsweise einer Marianne Penn nicht über den Weg gelaufen bin? Diese großartige Frau ist ja wirklich nicht zu übersehen und mit ihrem Lachen auch nicht zu überhören.

Jetzt, mitten in München, war es wunderbar sie alle nach so langer Zeit in den Arm zu nehmen: Brigitte Bartl, Martina Gehrmann, Ilse Huber, mit denen ich gemeinsam den Unterricht gestalteten durfte und Brigitte Schirm kamen mit dem Zug angereist. Mit dabei meine afghanische Freundin Hasina mit ihren drei Kindern und ihrer deutschen Mama. „Ich habe keine Kinder, aber jetzt habe ich eine Tochter und Enkelkinder“, sagt Hanni Kerschbaumer stolz, die sich um Hasina und ihrer Familie seit fünf Jahren kümmert. Hasina, war auch mein Anfang. Sie brachte mich auf die Idee das Kino Frauen aller Kulturen ins Leben zu rufen. Anlass war ein Brückenschulausflug, der wegen schlechtem Wetter vom Park ins Stadtkino verlegt wurde. Ich fand mich in der Kinder Vorstellung als einzige Frau unter vielen Männern wieder. Es ist zwar löblich, dass Papis mit ihren Kindern im Kino sitzen, doch wo waren die Frauen abgeblieben? Hasina klärte mich auf. Vielen Müttern war es aufgrund ihrer kulturellen Herkunft, ihrer Religion oder auch ihre erlittenen Traumata nicht möglich sich mit fremden Männern in einem dunklen Raum aufzuhalten. Daran hatte ich nicht gedacht! Es war nur logisch, dass Frauen einen geschützten Raum brauchen. Für sich!

 

Gesagt, getan: 2017 gründete ich gemeinsam mit dem Orga-Team der Brückenschule das Kino Frauen aller Kulturen in Zusammenarbeit mit Christoph Loster. Von da an mutierte einmal im Monat das Stadtkino zum multikulturellen Treffpunkt, manchmal tummelten sich bis 20 Nationen im Kinosaal.
„Kino ist Urlaub“, sagte mir jedes Mal Flüchtlingsfrau Anna im gebrochenen Deutsch und nahm mich in den Arm. „Popcorn“ war für die Kinder das Zauberwort, das es gratis zum kostenlosen Film gab. Diese innigen Umarmungen, die ich von den Frauen und Kindern erfahren durfte, ich spüre sie heute noch. 2019 bekamen wir den Integrationspreis – mit dabei bei der Preisverleihung Hasina (!) – und unser Inklusionsprojekt expandierte nach Wasserburg.
Kino ist mehr als nur Filme zu zeigen. Und dann kam Madame Corona und verordnete uns eine Zwangspause. Dennoch ließ sich nicht von meinem Traum ab, das Projekt nach München zu bringen. Ich hatte in Matthias Stolz und seinen Museum Lichtspielen ein Kino gefunden, erhielt von der Stadt viel wohlwollende Worte, doch es scheiterte an Fördermittel. Ich erzählte meiner Freundin, Schauspielerin Monika Baumgartner davon, die spontan zehn Vorstellungen à 180 € mit einer Spende unterstützte. Der gemeinnützige Verein KulturRaum, der es sich in München zur Aufgabe macht „Einfach. Kultur für alle.“ zu ermöglichen, wurde unser Partner.

Ich war aufgeregt, meine „Trostberger Delegation“ gab mir Halt. Würde das Projekt auch in München ankommen? Und dann sah ich sie um die Ecke biegen, die Frauen und Kinder in bunten Farben: Afrikanische Mamis in den schönsten Kleidern, afghanische Frauen im wunderschönen Roben und auch deutsche Muttis – alle hatten sich rausgeputzt für diesen besonderen Tag. Ich konnte gar nicht anders, die Emotionen rutschten aufwärts vom Bauch in den Hals und schlussendlich hatte ich Tränen in den Augen. Ich war einfach zu tiefst berührt. Einstimmig waren wir uns einig „Mei, is des schee.“

 

Auch hier in München tobte der Kinosaal in erfrischender Lebendigkeit. Wie schon so oft zitierte ich Hasina als meine Vorzeigefrau vors Publikum. Auch ihr Körper bebte vor Aufregung, das beruhigte mich. Trotzdem erklärte sie in greifenden Worten wie wichtig ihr dieser Kinonachmittag ist, sie hatte bis dato keinen verpasst. Und überhaupt, wir alle seien für sie Familie, Mama, Oma, Freunde, einfach alles.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber selbst in einer Großstadt wie München war es für viele der allererste Kinobesuch in ihrem Leben. Für Frauen wie auch Kinder. Für letztere, die die große Leinwand doch etwas fürchteten, stand ich zwischenzeitlich als dreifache Leihoma zur Verfügung und die Kids hielten mich auf Trab! Einen Königreich für einen Kinosessel.
Nach der Vorstellung sah man viele strahlende Augen, erhitzte Gemüter und leuchtende, rote Wangen. Der magische Raum Kino und die furchtlose Häuptlingstochter Vaiana hatten die Herzen vieler erobert. Es funktionierte!
Und so hoffe ich, dass das Kino Frauen aller Kulturen auch wieder an seinem Ursprungsort wachgeküsst und zu neuem Leben erweckt wird.

Apropos: Zum Schluss möchte ich noch die Lanze für all die Ehrenamtlichen in Deutschland brechen. So kurz vor den Wahlen finden diese Menschen seitens der Politik kaum Erwähnung. Dabei gibt es in Deutschland geschätzte 31 Millionen Menschen (offiziell 16 Millionen), die eine ehrenamtliche Tätigkeit ohne Bezahlung bei Organisation, Initiativen und Vereinen ausführen. Sie setzen sich in Sport, Pflegeheimen, Feuerwehren, bei alten und kranken Menschen und Bedürftigen aller Art ein. In allen Wahlprogrammen der unterschiedlichen Parteien habe ich keine gesonderte Erwähnung dieser Hilfskräfte gehört, außer den wohlwollenden Applaus für das ehrenamtliche Engagement, aber davon kann man sich nichts kaufen.

 

In Trostberg gab es 2017 allein 240 Flüchtlinge, darunter 60 Afghanen, alle mit Abschiebebescheid. Wir wussten schon damals, das Afghanistan kein sicheres Herkunftsland ist. Die Trostberger Tafel zählte 300 Bedürftige, die meisten davon waren oder sind Deutsche. 66 ehrenamtliche Helfer waren an der Tafel, 35 Lehrkräfte zum Höhepunkt in der Brückenschule und dazu 150 ehrenamtlich Engagierte. Eine Stadt rutschte zusammen.

WIR schaffen das.

Und trotzdem erhalten diese vielen ehrenamtlichen Wohltäter, die das gesellschaftliche Leben in Deutschland überhaupt möglich machen, genauso viel Anerkennung wie Mütter und Familien, die die Basis unserer Gesellschaft sind: NICHTS. Außer die innigen Umarmungen von Mensch zu Mensch.

Aber wäre es nicht Zeit hier ein Punkte-System bei der Rente einzuführen? Für jedes nachweisliche Jahr als ehrenamtlicher Diener des Staates eine kleine Anerkennung? Ähnlich wie die wenigen Erziehungsjahre (3 pro Kind, aber immerhin) einer Mutter anerkannt werden?

Ich hatte der Stadt Trostberg anno dazumal eine weitere Form der Mini-Anerkennung vorgeschlagen: Jeder ehrenamtlich Engagierte sollte von der Stadt ein Wapperl fürs Auto bekommen, in einer bunten Farbe und Slogan „Gemeinsam sind wir stark“. Der Sticker an der Windschutzscheibe sollte als Ausweis gelten gratis parken zu dürfen. Leider wurde meine Idee nicht angenommen. Dabei wäre ich mir sicher, würde dieses „Belohnungssystem“ in München eingeführt werden, der Zulauf von ehrenamtlichen Mitarbeitern wäre sicherlich gigantisch.

Ich verneige mich jedenfalls vor diesen Frauen, Männern und Jugendlichen, die ihre Zeit dem Allgemeinwohl zur Verfügung stellen und durch ihr Engagement die Gesellschaft positiv verändern.

Ohne euch geht NICHTS!!! Danke.

 

 

Spenden-Konto in Trostberg:

Sozialfonds der Stadt Trostberg IBAN DE56 710 520 50 0000 102 103
Kennwort: „Brückenschule – Frauenkino“

 

© Marie Theres Relin erschienen im Trostberger Tagblatt, PNP, am 18. September 2021

 

16. September 2021

 

Süddeutsche Zeitung

© Tanja Rest, erschienen in Süddeutsche Zeitung am 16.09.2021

 

September 2021

 

… jetzt malt sie auch noch!

 

„Ohne Titel“

41×33 cm
Öl auf Leinwand

 

BaumART Logo

 

Versteigerung zugunsten der von der Flutkatastrophe betroffenen Gebiete

 

am 26.09.2021 im Hotel Vier Jahreszeiten

 

Prominente Persönlichkeiten unseres gesellschaftlichen Lebens malen ihr ganz persönliches Baum-Bild und investieren damit in unsere heimische Natur. Der künstlerischen Freiheit in Bezug auf Größe und Gestaltung des Bildes sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt: ob mit Bleistift, in Öl oder als Collage – jeder Stil, jede Idee ist willkommen!

 

Deutschlandkarte mit den 4 Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen in Grün

Der gesamte Erlös der Auktion fließt ausschließlich in Aufforstungen der von der Flutkatastrophe betroffenen Gebiete in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen.

 

Zu den Bildern -> hier

Ilse Aigner Präsidentin des Bayerischen Landtags
Hubertus Andrä Bayerischer Polizeipräsident a.D. mit Enkelkind Julius, 1,5 Jahre
Jens Atzorn Schauspieler
S.K.H. Prinz Ludwig von Bayern
Andreas Beck Staatsintendant München
Senta Berger Schauspielerin, Filmproduzentin, Sängerin
Benjamin Bergmann Bildhauer
Manfred Bockelmann  Maler und Fotograf
Michael Brandner Schauspieler
Rudi Bresser Professor für Strategisches Management
Tatjana Busch Objektkünstlerin
Ugo Dossi deutscher Maler und Objektkünstler
Georg Eisenreich Bayerischer Staatsminister der Justiz
Carola Ferstl Fernsehmoderatorin und Journalistin
Katja Flint Schauspielerin​
Kristina Frank Münchner Stadträtin und Kommunalreferentin
Thomas Freundner Maler und Filmregisseur
Francis Fulton-Smith Schauspieler
Uschi Glas Schauspielerin, Sängerin, Autorin
Valery Gergiev Chef-Dirigent Münchner Philharmoniker
Markus Gürne Journalist und Fernsehmoderator
Katrin Habenschaden 2. Bürgermeisterin, München mit Simon Bitterlich und Gerald Jegal (broke.today Künstlerin*nnen Kollektiv)
Hubertus Hamm Fotograf und Fotokünstler
Simone Hanselmann Schauspielerin
Prof. Thomas F. Hofmann, Präsident TU München mit Ehefrau Ivonne Hofmann-Sellier
Georg P. Huber Abteilungsdirektor Allianz Eventmanagement
Francis Kéré Architekt
Luise Kinseher Schauspielerin und Kabarettistin
Julia Klöckner Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft
Ann-Kathrin Kramer Schauspielerin
Harald Krassnitzer Schauspieler
Jan-Gregor Kremp Schauspieler
Wolfgang Kubicki Vizepräsident Deutscher Bundestag
Jan Kuck Konzeptkünstler
Michaela May Schauspielerin
Michelle Müntefering Staatsministerin im Auswärtigen Amt
Christian Muscheid Künstler für Acrylmalerei und abstrakte Kunst
Miroslav Nemec Schauspieler
Christine Neubauer Schauspielerin
Adele Neuhauser Schauspielerin
Natalie O’Hara Schauspielerin
Cornelius Obonya Schauspieler
Igor Oleinikov Künstler
Christina Rainer Schauspielerin
Marie Theres Relin Schauspielerin und Journalistin
Nina Ruge Fernsehmoderatorin und Journalistin
Oliver Stritzel Schauspieler
René Turrek Graffiti Künstler
Saskia Vester Schauspielerin


14. September 2021

 

Titelstory von Daniela Schwan über Monika Baumgartner und der Region18-Lesung erschienen in der Abendzeitung am 14.09.2021

 

 

12. September 2021

 

Tickets

 

Tickets

 

ALLES EINE FRAGE DER EINSTELLUNG

MEIN LEBEN ZWISCHEN BERG UND TAL

Monika Baumgartner liest aus ihrer Biographie.

Mehr zu

Monika Baumgartner und zu ihrem Buch

 

 

9. September 2021

 

© Katrin Basaran, erschienen in TZ am 09.09.2021

 

8. September 2021

 

Münchner Merkur

© Katrin Basaran, erschienen im Münchner Merkur am 08.09.20212. September 2021

© Daniela Schwan, erschienen in der Abendzeitung München am 2. September 2021

 

Tickets

Museum Lichtspiele

 

September 2021

 

Tickets

 

Tickets

 

ALLES EINE FRAGE DER EINSTELLUNG

MEIN LEBEN ZWISCHEN BERG UND TAL

Monika Baumgartner liest aus ihrer Biographie.

Mehr zu

Monika Baumgartner und zu ihrem Buch

 

September 2021

 

Mein Herzensprojekt schafft den Sprung vom Land in die große Stadt.

Das Kino Frauen aller Kulturen startet am 9. September 2021 um 15:30 Uhr in den Museum Lichtspielen, in München, dank Monika Baumgartner.

Dank ihrer großzügigen Spende ist es uns möglich, in den kommenden Monaten – ohne fremde Hilfe, Subventionen oder Förderungen – das Projekt wachsen zu lassen.

Das ist aber wiederum nur möglich, weil uns Matthias Stolz, Kinobetreiber, seine Museums Lichtspiele – München ältestes Kino – zur Verfügung stellt.

Und neu mit dabei ist KulturRaum e.V. – Einfach. Kultur für alle.

Beschreibung siehe unten. Spenden werden dringend benötigt.

Danke auch an Monika Huber für’s tolle Plakat.

 

Ins Theater gehen?
Im Kabarett lachen?
Eine Lesung besuchen?

Das können sich nicht alle leisten!

Kultur für alle – dafür setzen wir uns ein

Kultur ist Nahrung für die Seele. Kultur schafft Zugehörigkeit. Kultur ist der Schlüssel zu einer gelungenen Inklusion in die Gesellschaft. Wir von KulturRaum München wollen, dass Kultur für alle Menschen in München zugänglich ist. Deshalb vermitteln wir gespendete Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen kostenlos an Menschen mit geringem Einkommen. Zusätzlich zur Kartenvermittlung engagieren wir uns mit verschiedenen Projekten für mehr kulturelle Teilhabe für Alle in München.

Einfach. Kultur für alle.

Werden Sie Kultur-
oder Sozialpartner

Klicken Sie hier, wenn sie Kulturgäst:in bei KulturRaum werden möchten.  
Klicken Sie hier, wenn Sie mehr über Ehrenamt bei KulturRaum erfahrenwollen.

Spenden fürs Kino Frauen aller Kulturen München
Freunde des KulturRaum München e.V.
GLS Bank
IBAN: DE70 4306 0967 8240 4198 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: KINO FRAUEN ALLER KULTUREN
 
September 2021

Region18 – Wir bringen die Stars vom Land in die Stadt.

Tickets

 

Mehr zu

Robert und Angelika Atzorn und zu ihrem Buch

 

 

27. August 2021

 

Ich mag noch immer keine Newsletter … aber …

 

dann kommt der Herbst. Von 80 geplanten Vorstellungen blieben nur 16 übrig. Nur noch bis 29.08.2021. Vorausgesetzt es regnet nicht.
Aber wir sagen: Danke München, ihr seid ein super Publikum! Tickets hier: https://www.marie-theres.com/ungeheuer-heiss-2021-termine-tickets-neu/
auch an die Presse und die tollen Beiträge! Spezieller Dank an BrisantLeute HeuteMünchen TVBR AbendschauBR HeimatAZ und TZSZRobb ReportOVB …
Region18 bringt die Stars vom Land in die Stadt. Robert & Angelika Atzorn lesen am 5. September 2021 und Monika Baumgartner am 12. September 2021.
Wer Kino, Kultur und Künstler unterstützen will, kaufe sich ein Ticket, erzählt es weiter und genießt.
By the way: Merci an unsere Partner Hotel Opéra, München, der Buchhandlung am Geiselgaststeig und Deliano, Wasserburg.
schafft auch den Sprung vom Land in die Stadt. Dank Monika Baumgartner! Sie spendierte 10 Vorstellungen, damit das Projekt in München (endlich) starten kann. So kam es zu einer Zusammenarbeit mit KulturRaum e.V., die sich zum Motto machten: Einfach. Kultur für alle.
Selbst sind die Frauen!
Allerdings nicht ohne Kinobetreiber Matthias Stolz, der uns das älteste Kino Münchens zu Verfügung stellt: Die Museum Lichtspiele.
Danke an Monika Huber für’s schöne Plakat.
Falls jemand von euch Pate werden und eine Vorstellung bzw. Getränke spenden will – wir freuen uns. Spendenkonten siehe unten.
Ende September starte die 1. von 5 Teneriffa Reisen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit  i+ r Tours. Nur noch in der Dezember Reise sind ein paar Plätze frei. Wer also Teneriffa mal anderes erleben möchte, bekommt hier die Chance.

Ich wünsche euch Zuversicht. Seid glücklich und großzügig. Und nicht vergessen: Coronazeit ist auch Lebenszeit. Have fun!

Marie Theres
P.S.: Ich wünsche mir und uns, dass Menschen, die Kreativität an den Tag legen und durch Flexibilität und Minimalismus trotzdem tolle Veranstaltungen in diesen Corona-Zeiten ins Leben rufen, nicht durch alle Raster der Förderungen und Hilfen fallen. Ich wünsche mir, dass die Pressefreiheit nicht durch die schlechte Bezahlung der Journalisten gefährdet wird – die meisten von Ihnen kommen mit dem Zeilenhonorar (max 30 Cent) / Aufwand  nicht mal auf den gesetzlichen Mindestlohn. Ich wünsche mir weiter, dass Schauspieler nicht nur dann bezahlt werden, wenn Sie auf der Bühne stehen und wenn das Wetter passt, sondern sie durch garantierte Vorstellungen ihren Lebensunterhalt gesichert wissen. Ich wünsche mir überhaupt, dass sich alle anderen auch an Verträge und Vereinbarungen halten, wie wir das auch tun und dass nicht alles unter dem „Deckmäntelchen Corona“ ungültig, verschoben und vergessen wird. Ich wünsche mir weiter, dass der Feminisierung der Altersarmut Einhalt geboten wird, Familien nicht nur Nachteile haben und dass die Frauenrechtskonvention von 1979/1981/2000 auch in Taten umgesetzt wird. Ganz ohne Gender-Sternchen und Doppelpunkte. Nur mit Ausrufezeichen.

P.P.S.: By the way -> Webseiten, Booklets, Plakate, Flyer -> made by me. Selbst ist die Frau.

© Foto Petra Schönberger
Spenden fürs Kino Frauen aller Kulturen München
Freunde des KulturRaum München e.V.
GLS Bank
IBAN: DE70 4306 0967 8240 4198 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: KINO FRAUEN ALLER KULTUREN
Wer keinen Newsletter von mir erhalten will, ich kann ihn verstehen. Kurze Mail genügt und Tschüß.
09. August 2021
Leute heute vom 09. August 2021– Ein Tag mit Schauspielerin Marie Theres Relin  Ein Beitrag von Svetlana Ulman Quelle: ZDF Leute Heute am 09.08.2021 

Infos zu:

TENERIFFA REISE

UNGEHEUER HEISS

REGION18

KINO FRAUEN ALLER KULTUREN

 

04. August 2021

Woche der Frau – 04. August 2021

 

03. August 2021

 

BR Abendschau

Zu Gast im Studio

Marie Theres Relin

BR Fernsehen

03.08.2021, 18:00 Uhr

8 Min

Online bis 03.08.2022, 18:00 Uhr  Warum?

Marie Theres Relin stammt aus einer der bekanntesten Schauspielerdynastien im deutschsprachigen Raum. Der Onkel – Oscar-Gewinner Maximilian Schell. Die Mutter – die legendäre Maria Schell. Sie selbst spielt derzeit auf der Freiluftbühne Siebenbrunn.

 

© Bayerischer Rundfunk, BR Abendschau ausgestrahlt am 03. August 2021

Infos zu:

TENERIFFA REISE

UNGEHEUER HEISS

REGION18

KINO FRAUEN ALLER KULTUREN

31. Juli 2021

München.tv – Alexander Onken berichtet von der Premiere

Die Komödie im Bayerischen Hof zeigt im Rahmen des Komödiensommers auf der Freiluftbühne im Gastgarten Siebenbrunn das Stück „Ungeheuer heiß“ mit Marie Theres Relin, Markus Majowski, Franziska Traub, Kerstin Fernström, David Daria und Sebastian Waldemer. Wir waren bei der Premiere und haben über diese kleine Komödie über Lust in 2 Akten und mehr geplaudert.

https://youtu.be/zYl5oQL1gOk

 

30. Juli 2021

 

„Marie Theres Relin – das sind ungefähr 100 Frauen auf einmal.“

Ein Beitrag von Dankwart Bette

Brisant – Das ARD Boulevard Magazin 30. Juli 2021

 

© Brisant – Das ARD Boulevard Magazin

Infos zu:

TENERIFFA REISE

UNGEHEUER HEISS

REGION18

KINO FRAUEN ALLER KULTUREN

31. Juli 2021

Presse & Kritiken

Abendzeitung 10. August 2021

 

Münchner Merkur 31.07.2021

 

Abendzeitung 31.07.2021

„Ungeheuer heiß“: Sahnestücke in der Wellnessgrotte
Der sommerliche Theaterspaß „Ungeheuer heiß“ im Garten des Gasthauses Siebenbrunn.

TZ am 31.07.2021

 

Titelfoto: © Petra Schönberger


29. Juli 2021

Abendzeitung – Biergartenatmosphäre

Zu Hause in Schweden sind Lars Classon und sein Sohn Krister populäre Schauspieler. Jetzt hat das Münchner Theaterpublikum Gelegenheit, die beiden als Autorenduo kennenzulernen. Die Komödie im Bayerischen Hof zeigt „Ungeheuer heiß“, eine „Komödie über Lust in zwei Akten“ in ihrer sommerlichen Außenstelle im Garten des Gasthauses Siebenbrunn. Die eigentlich glücklich verheiratete Lisa, die den erotischen Reizen einer „Sahneschnitte“ erlag und ihn in einer „Wellnessgrotte“ verführte, spielt Marie Theres Relin. Vor der heutigen Pemiere sprach die AZ mit der Tochter von Maria Schell und der Ex-Ehefrau von Franz Xaver Kroetz.

Abendzeitung: Frau Relin, sie feiern nach drei Jahrzehnten Bühnenabstinenz Ihr Comeback. Musste man Sie überreden?

Marie Theres Relin: Ich wurde für dieses Stück angefragt. Als ich es gelesen hatte, sagte ich mir, das Stück ist so absurd und ich fragte mich, wie man das auf die Bühne bringen soll. Aber dann dachte ich mir: Du wolltest schon immer mal Komödie spielen. Trau dich jetzt einfach!

Wie haben Sie es schließlich fertig bekommen?

Wir haben es sechs Wochen über Zoom geprobt, weil wir immer dachten: Jetzt geht es los! Es wurde dann immer wieder verschoben, und dann plötzlich haben wir es innerhalb von einer Woche auf die Bühne gestellt. Zuerst haben wir es im Theater an der Kö in Düsseldorf gespielt und dann sollte es auf Tournee gehen. Von den 80 Vorstellungen sind jetzt noch 19 übrig geblieben

Wie kam es im Rheinland an?

Als man in den Saal geblickt hat mit den vielen Masken, war das ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber die Leute lachen so herzerfrischend und freuen sich so sehr. Und in Düsseldorf durften die Leute ihre Getränke mitnehmen und wurden immer lustiger. Das wird in München auch so sein, denn wir haben ja Biergartenatmosphäre.

Wie fühlt sich die Arbeit auf der Bühne nach so langer Zeit an?

Toll! Ich liebe es! Und ich hatte wirklich Bammel. Das letzte Mal, dass ich Theater gespielt hatte, war vor 30 Jahren im Schauspielhaus Zürich mit Christiane Hörbiger und Helmut Lohner. Dann habe ich Film gemacht und dann kamen die Kinder. Aber jetzt habe ich festgestellt, dass mir die Schauspielerei in die Wiege gelegt worden ist. Es war wie Rad fahren. Es ging einfach. Ich hatte kein Lampenfieber, aber so ein angenehmes Gefühl wie Schmetterlinge im Bauch, als wäre man frisch verliebt.

Zu Ihren vielen Aktivitäten jenseits der Schauspielerei gehört es, mit dem Kinoprojekt Region 18 Stars aufs Land zu bringen. Nach Orten wie Wasserburg oder Trostberg nehmen Sie ab September auch München ins Visier. Welche Stars kommen in die große Stadt?

Jetzt hole ich mal die Stars vom Land in die Stadt. Am 5. September kommt Robert Atzorn mit einer Matinee in die Museum-Lichtspiele, weil ich mir denke, dass Kino mehr ist als Filme zu zeigen. Am Sonntag drauf kommt Monika Baumgartner. Dazwischen, am 9. September, setze ich noch „Kino Frauen aller Kulturen“. Das habe ich vor dreieinhalb Jahren gegründet und es kommt jetzt auch nach München. Dafür arbeite ich mit dem Verein KulturRaum zusammen. Für das Kino für Frauen aller Kulturen, Religionen und Nationen habe ich 2019 den Integrationspreis des Regierungsbezirks Oberbayern bekommen.

Thomas Pekny, der Leiter der Komödie, steht gerade wegen des Verdachts auf sexuelle Übergriffe vor Gericht. Hatten Sie einmal Gelegenheit, darüber mit ihm zu sprechen?

Nein. Ich würde mich auch hüten, mit ihm darüber zu sprechen. Jeder weiß, ich bin Frauenrechtlerin. Ich werde mich dazu nicht äußern, so lange es kein Urteil gibt. Es gibt immer die eine und die andere Seite. Aber wenn man weiß, was durch die Presse geht und dann unser Stück sieht, werden wir vielleicht zusätzliche Lacher haben, ohne dass wir sie eingebaut haben.

Mathias Hejny

Gasthaus Siebenbrunn, Premiere heute, bis 29. August donnerstags bis sonntags, 20 Uhr, Telefon 29161633

© Mathias Hejny, erschienen in der AZ am 29. Juli 2021 

 

 

Juli 2021

 

Montag, 26.07.2021 – 10:05 bis 12:00 Uhr

BR Heimat – Habe die Ehre!

Schauspielerin Marie Theres Relin

Marie Theres Kroetz-Relin | Bild: © Schneider Press/Heimatkanal

 

Als Podcast verfügbar

BR Heimat

Endlich wieder auf der Bühne stehen, vor Publikum! Marie Theres Relin spielt in der Komödie „Ungeheuer heiß“ Lisa, eine Frau in den Wechseljahren in einem Boulevardstück mit vielen Verwechslungen. In „Habe die Ehre!“ ist die Schauspielerin bei Hermine Kaiser zu Gast.

Ungeheuer heiß“ lautet der Titel der Boulevardkomödie, die auf der Freiluftbühne beim Gasthaus Siebenbrunn aufgeführt wird. Es geht um Lust und Liebe und wie das oft so ist: um Verwechslungen und Verwirrungen. Lisa ist in den Wechseljahren und hatte letzte Nacht ein heißes Erlebnis mit einem Fremden, einem jungen Businesstypen. Blöd nur, dass in dem Hotel auch ihr Mann arbeitet – und dann kündigt sich auch noch ihre Schwester Ulla an, die ihren neuen Freund, einen jungen Businesstypen, vorstellen will … Das Ganze endlich wieder live zu erleben, auf der Bühne, wird für die Zuschauer ein großer Spaß. Aber auch für die Schauspieler, denn das Publikum ist für Theaterschauspieler essentiell.

In „Habe die Ehre!“ ist die Hauptdarstellerin Marie Theres Relin bei Hermine Kaiser zu Gast. Die Schauspielerin wird uns das Stück vorstellen, aber auch aus ihrem Leben erzählen. Sie ist die Tochter von Maria Schell und hat auch die Familiengeschichte ihrer Ahnen erforscht. Außerdem war sie mit dem Schauspieler Franz Xaver Kroetz verheiratet, hatte ihre Schauspielkarriere unterbrochen und sich für ein besseres Image der Hausfrauen stark gemacht. Und jetzt steht sie wieder vor der Kamera und auf der Bühne.

Info zum Stück
Ungeheuer heiß
Eine Komödie in zwei Akten von Lars und Krister Classon
Ins Deutsche übertragen von Kerstin Fernström
Regie Markus Majowski
Komödie im Bayerischen Hof – auf der Freiluftbühne beim Gasthaus Siebenbrunn
Gasthaus Siebenbrunn, Siebenbrunner Strasse 5, 81543 München
Preise 32,50 bis 37,50 € (bei schlechtem Wetter Ersatztermin oder Kartenumtausch)
Do bis So, 20 Uhr (außer 28. August), noch bis 29. August

 

© Foto: Schneider-Press / Heimatkanal

 

23. Juli 2021
LIEBER FESTE FEIERN, STATT FESTE FALLEN.
Dies ist die unwirkliche Geschichte einer virtuellen Freundschaft, die den Sprung in die Realität schafft, um explosionsartig allseits Freude auszulösen.
„Es war einmal“, könnte ich die Geschichte beginnen, „ein Hoteldirektor namens Malte Wiedemeyer, der zwei Boutique Hotels in München führt. Das Hotel Opéra und das Hotel Krone.“
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Den charmanten Hoteliers Malte Wiedemeyer und Alexander Lutz ein herzliches Dankeschön …
Und als mir dieser Hoteldirektor für eine virtuelle Freundschaft den kleinen Finger reichte, nahm ich gleich die ganze Hand und fragte ihn, ob er nicht meine Kinoprojekte Region18 und das Kino Frauen aller Kulturen unterstützen möchte. Und er sagte nicht nein. Yeah.
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… und merci auch an den feschen Hotelier Nr. 3, Peter Fältchen vom Hotel Krone. Wenn man sich die drei Herren so anschaut, wären sie eine gute Steilvorlage für eine Hotel-TV-Serie.
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Meine Tochter Josephine, meine Kollegen Sebastian Waldemer und Kerstin Fernström und Malte Wiedemeyer

Das muss gefeiert werde und so kam es zur „Schnapsklappe“ und einer sehr speziellen Geburtstagsnachfeier meiner Schnapszahl (55) auf der Terrasse vor dem Hotel Krone in München am 23.07.2021.

Bilder sagen mehr wie tausend Worte ….

 

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Ein ungeheuer heißes Team: Kollegen Kerstin Fernström Sebastian Waldemer und Irina Wanka

 

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Meine wunderschöne Tochter Josephine Kroetz.

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Herzensfreunde, meine Kollegin Irina Wanka und ihr Mann Roland Kuhne-Wanka

 

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Bestsellerautor Lorenz Wagner („Zusammen ist man weniger alt“) und mein zukünftiger Region18 Lesungsgast
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Mein ganzer Stolz: Ferdinand und Josephine Kroetz
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Tolle Location: Das Hotel Krone direkt an der Theresienwiese
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Lebensfreundin seit 45Jahren: Die wunderbare Künstlerin Silvia Hatzl – www.silviahatzl.com – mit ihrem Mann Philipp Meert und Tochter Anna
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… in bester Laune.

 

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Mein Tochter Josephine
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Kollegen Kerstin Fernström, Sebastian Waldemer und Irina Wanka = WE HAVE FUN!
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Leckerbissen!
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Die schöne junge Frau ist meine Tochter!
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Mutterglück: Sohn Ferdinand ist Sonderpädagoge bei Verhaltensstörung und Tochter Josephine eine gefragte Setaufnahmeleiterin

 

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Schnapsklappe und Geschenkkorb – was braucht man mehr?
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Ferdinand, mein toller Sohn
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Herzensmenschen: Gisela & Manfred Huber (www.mediapool.de), stellvertretende Chefredakteurin Frauke Fälschlein, Ferdinand Kroetz, Valentín Fernández González (Fotomodel), Bettina Raaf (Geschäftsführung Sprachenzentrum – LMU)
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Links und Rechts: Lebensfreundin seit 45Jahren
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Christine Prunkl (Kulturforum München) Unterstützerin und Freundin

 

Von hinten nach vorne: Gisela Huber, Frauke Fälschlein, Manfred Huber, Dr. Bettina Raaf, Valentín Fernández González, Ferdinand Kroetz
Ein Photo für unsere gemeinsame Freundin Penny McLean: Valentín Fernández González, Reinhard Ehret (Heimatkanal), Linda G. Thompson
„Es ist ein Sahneschnittchen!“ Mein ungeheuer heißer Kollege Sebastian Waldemer.
Tanzen mit den Weltmeistern: Marcus Koch & Bärbl Kaufer – www.worldofswing.com
Bärbl Kaufer & Marcus Koch, meine Tanzlehrer – www.worldofswing.com
Bärbl Kaufer, Ingrid Bierling, Marcus Koch und ich
Von Links und Rechts: Christine Prunkl, Malte Wiedemeyer, Sebastian Waldemer, Marie Theres, Reinhardt Ehret, Siegfried Wagner, Irina Wanka, Ingrid Bierling und Roland Kuhne Wanka

Weitere Photos -> hier klicken

Es war ein unglaublich schöner Abend!

DANKE!

 

Juli 2021

 

Premiere am 29. Juli 2021

 

„Ungeheuer Heiss“ in 2021

 

TICKETS HIER

 

 

Ungeheuer heiß (Open Air)

29. Juli bis 29. August 2021

 

Eine kleine Komödie über Lust in 2 Akten
von Lars und Krister Classon
mit Marie Theres Relin, Markus Majowski, Franziska Traub, Kerstin Fernström, David Daria und Sebastian Waldemer

Komödiensommer Siebenbrunn – Open Air
Donnerstag bis Sonntag um 20:00 Uhr im Gastgarten Siebenbrunn – bei schlechtem Wetter Ersatztermin oder Kartenumtausch

Kartenvorverkauf ab Anfang Juni

Alle Informationen zum Komödiensommer finden Sie hier!

 

Komödiensommer Siebenbrunn

 

30. Juni 2021

 

Schnapsklappe by Josephine Kroetz

Ohne Worte.

 

Juni 2021

GastroJournal – Aufstehen! Das FForum-Motto am Montag.

Gespanntes Zuhören (Foto: Raphael Hünerfauth)

Mit Spannung verfolgen die Teilnehmerinnen am ersten FForum-Tag in Grindelwald die mit Verve vorgetragenen Referate zu den Themen: Standortbestimmung, richtigem Hinfallen und Sicherheit. Am Abend wird es dann so richtig verspielt.

Der montägliche Frauenforum-Tag startet mit der Frühschicht: Energie tanken. Entweder mit Aquafit im warmen Hotelpool oder beim Yoga mit Umesh Tejasvi auf der Hotelwiese. Und wenn die Augen nicht gerade geschlossen sind, lockt die Sicht auf den mächtigen Eiger.

Marie Theres Relin: „Wir sind alle spannende Persönlichkeiten.“ (Foto: Raphael Hünerfauth)

Die Initialzündung zum echten Forumsstart übernimmt am Montagmorgen die Schauspielerin und Autorin Marie Theres Relin aus Wasserburg am Inn (D). Die Tochter von Schauspielerin Maria Schell und Mutter dreier Kinder spricht über Standortbestimmung, den wahren Unterschied zwischen Mann und Frau und wie man Platz für Neues schafft.
Sie stellt ihre Familie anhand ihres Buches vor: «Meine Schells – Eine Familie gesucht und gefunden» ein Buch geschrieben. Der Auslöser war der Tod ihrer Mutter. «Als meine Mutter starb, war mir bewusst, dass ich die nächste bin, die in die Grube muss. Da wusste ich, ich muss mein Leben ändern.»

Die illustre Famile
Mit viel Humor erzählt sie ihre Familiengeschichte, beginnt mit dem deutschen Urururgrossvater, führt über die Schweizer Linie, der Familie Holdener aus Oberiberg SZ. Nach dem Anschluss Österreichs flüchteten die Schells in die Schweiz und konnten dank der Schweizer Linie bleiben. Die illustre Familie umfasst im Laufe der Zeit Hofkapellmeister, Psychiater, Dichter, Bildhauerin und immer wieder Schauspieler, der berühmteste ist ihr Onkel Maximillian Schell. Es sind Lebensschicksale vom Hinfallen und wieder Aufstehen.

Sich neu erfinden
«Wir fallen alle hin und stehen alle wieder auf», sagt Relin. Sie selbst geht nach Abbruch der Schule nach Paris und dreht 1983 ihren ersten Kinofilm «Secret Places» in England, der Beginn einer internationalen Karriere. Doch durch unglückliche Umstände wird diese unterbrochen. Sie heiratet den Regisseur Franz Xaver Kroetz und wird dreifache Mutter. Aufgrund von Asthma einer Tochter, zieht sie mit den Kindern nach Teneriffa und wird Hausfrau. Ihr Mann arbeitet. Sie aber: kein Aufstieg, keine Karriere. «Ich wurde zur alleinziehenden Mutter mit Mann», sagt sie lachend. Sie reisst Projekte an, setzt Ideen um, vieles wird nichts, anderes klappt – auch wieder mit der Schauspielerei in Film und Theater. Sie setzt sich für Migranten ein. Sich immer wieder neu erfinden, dieser Faden zieht sich durch Marie-Theres Relins Leben. Sie fängt sich, steht wieder auf. Der wohl entscheidendste Moment auf diesem Weg war, als ihr Sohn auf Teneriffa 28 Meter die Klippen runterfällt – und überlebt. Das hat definitiv ihr Leben verändert: «Glück muss man begreifen lernen. Und Dankbarkeit leben.»

Minitherapie: Strichmännchentechnik (Foto: Corinne Nusskern)

Marie Theres Relins Tipp, um Probleme und Schweres abzugeben und Druck aus Situationen nehmen: Strichmännchentechnik nach Jacques Martel, eine kurze Minitherapie. Und schon greifen die Forumsfrauen zu Papier, Stift und Schere.

Marie Theres Relin: Die Füsse befreit, der Kopf sowieso (Foto: Raphael Hünerfauth)

 

Wenn stürzen, dann bitte richtig!
Der Nachmittag steht im Zeichen der Sicherheit. Roland Reilly und Dominic Trösch, Fachspezialisten im Präventionsmanagement bei Swica, referieren über physische oder mentale Stürze und wie sie sich verhindern oder überstehen lassen. Ist «Schritt­weises Zurückweichen oft schlimmer als ein Sturz» (Marie von Ebner-Eschenbach)?

Jein. «Ein Kind, das Laufen lernt, stürzt 36000-mal pro Jahr», sagt Reilly. Als Erwachsene passieren Stürze auf Grund von Bagatellen und gehen meist eher glimpflich aus, aber knapp 1700 Menschen sterben jährlich an den Folgen eines Sturzes. Die Forums-Teilnehmerinnen staunen, ein Geraune geht durch den Seminarsaal. Wer eine gute Koordination (Gleichgewicht, Orientierung, Reagieren, Diffe­renzieren, Rhythmisieren) besitzt, stürzt ungefährlicher. Dazu muss man nicht Profikletterer sein, bereits Velofahren ist hilfreich. Es geht um Resilienz, sprich Widerstand.

Wie zufrieden bin ich heute?
Domenic Trösch knüpft da an. «Die stärksten Brücken werden aus Steinen gefallener Mauern gebaut.» (Andreas Tenzer) Was resiliente Menschen auszeichnet: Sie sind meist sehr dankbar.

«Für was seid Ihr dankbar?»,fargt Trösch. Rascheln im Saal. Konzentriert schreiben die Frauen in ihr privates Forums-Büchlein. «Es sind Übungen, die zwar etwas Gspüriges haben, sie sind wissenschaftlich anerkannt, nachhaltig und unterbewusst. Nehmt das mit in Eurer Handttasche, kaum berührt ihr es, nimmt das Unterbewusstsein seine Arbeit auf.» Resilienz ist die psychische Widerstandskraft des Menschen – sie hilft in positiven und schwierigen Momenten. Die sieben Resilienzfaktoren lauten: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Achtsamkeit, Selbstverantwortung, Netzwerk- und Zukunftsorientierung. «Lernen Kinder dies nicht, spürt ihr dies spätestens, wenn sie bei euch in die Lehre gehen», sagt Trösch. Nicken im Saal, da gar ein Uuuh-Laut, dort ein Abwinken.

Zur eigenen Stärkung gibt Trösch den Frauen vier knackige Soforthilfe-Tipps auf den Weg: Sozialkonto pflegen, Fokus auf positive Momente richten, auch Mini-Erfolge feiern und kleine Momente geniessen.

Sicherheit? Immer!
Und dann krachts. Sicherheitsexperte Christoph Hauser (Bereichsleiter Deutschschweiz-Tessin der Schweizerischen Berufsschule Sicherheit) stolpert auf die Bühne, fällt hin und flucht. «Da müssen Streifen hin!» Ein kurzer Schock im Publikum, dann Gelächter. Denn Hauser weiss: Die absolute Sicherheit gibt es nicht. «Braucht es hier Streifen?» fragt er ins Publikum. «Nein, machen Sie einfach die Augen auf!», ruft eine Forumsteilnehmerin. Erneut Gelächter. «Was mache ich nur mit euch?», fragt Hauser, grinst. Sein Referat über Sicherheit im Betrieb beginnt mit einem Video über verstellte Fluchtwege und verschlossene Notausgänge. Das Problem? Die Technik von Sprinkler bis Feuerlöscher wäre da, doch der Mensch hat verlernt, sich umzuschauen, selber auf seine Sicherheit zu achten. Er fordert die Frauen heraus, sie sind aktiv dabei, hinterfragen und bringen Lösungsvorschläge ein, gespickt mit persönlichen Erfahrungen. «Geht mit gesundem Menschenverstand durch euren Betrieb und schaut euch um», rät Hauser.

Spiel mal wieder
In vier thematisch wählbaren Fokusgruppen rund um mentale und physische Stürze bis zum  Umgang mit Gewalt und Drohung lernen die Teilnehmerinnen neue Methoden, diese zu bewältigen. Es ist ein wichtiges Anliegen, viele Teilnehmerinnen berichten von Aggressionen – meist ausgehend von Gästen. EIn gestärktes Selbstbewusstsein tut da Not, hinstehen, Kante zeigen und mit Worten sie Situation entschärfen.

Aber dann wird nur noch gespielt. Der Spieleabend mit der luzernischen Spielagentur Mansgöggeli bringt die Frauen spielend in Hochform. Karten werden an den Körper gedrückt, damit keine reinschaut, quer über den Tisch gelehnt, um die auf einem Stadtplan eingezeichnete Leiche besser zu sehen und Faschisten kämpfen auf dem Spielbrett gegen Faschisten. Es wird gebrüllt vor Lachen, um Siege gerungen und Vorteile gefeilscht. Halt! Hat da hinten gerade jemand gemogelt?

 

Mai 2021

 

„Ungeheuer Heiss“ in 2021

 

 

Ungeheuer heiß (Open Air)

29. Juli bis 29. August 2021

 

Eine kleine Komödie über Lust in 2 Akten
von Lars und Krister Classon
mit Marie Theres Relin, Markus Majowski, Franziska Traub, Kerstin Fernström, David Daria und Sebastian Waldemer

Komödiensommer Siebenbrunn – Open Air
Donnerstag bis Sonntag um 20:00 Uhr im Gastgarten Siebenbrunn – bei schlechtem Wetter Ersatztermin oder Kartenumtausch

Kartenvorverkauf ab Anfang Juni

Alle Informationen zum Komödiensommer finden Sie hier!

Komödiensommer Siebenbrunn

 

 

DatumUhrzeitStadtTheaterTickets
Donnerstag,
29.07.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Freitag,
30.07.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Samstag,
31.07.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Sonntag,
01.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Donnerstag,
05.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Freitag,
06.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Samstag,
07.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Sonntag,
08.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Donnerstag,
12.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Samstag,
14.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Sonntag,
15.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Donnerstag,
19.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Freitag,
20.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Samstag,
21.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Sonntag,
22.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Donnerstag,
26.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Freitag,
27.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Samstag,
28.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie
Sonntag,
29.08.2021
20:00 UhrMünchenKomödiensommer SiebenbrunnTickets Komödie

 

 

Mai 2021

 

Robb Report – Clans, die die Welt bewegen

 

 

 

 

© Erschienen in Robb Report Mai 2021

Text: Mareile Morawietz – Bildgestaltung: Thomas Balke

© Robb Report Mai 2021
© Robb Report Mai 2021

 

© Robb Report Mai 2021
© Robb Report Mai 2021

 

Mai 2021

 

Teneriffa … mal anders 2 – Dezember 2021

 

Ohne große Worte, denn in meinem Teneriffa-Büchlein zum Blättern ist alles gesagt.
Es ist der Anfang vieler Zeitreisen.
Ein Hotel nur für uns.
Eine Gruppe von maximal 14 Personen.


Mittlerweile sind schon 5 Reisen komplett ausverkauft, bis auf ein paar Restplätze im Dezember. 

 

 

Aufgrund der hohen Nachfrage, noch schnell die Restplätze für eine weitere Reise im Dezember 2021:

03. Dezember bis 10. Dezember 2021

Auf geht’s zum Christkindlmarkt unter Palmen. 😉

Die drei Reisen im Februar / März 2022 sind bereits ausgebucht. Sorry. Also schnell zugreifen. Ich freue mich auf euch!

 

 

Die Reiseprofis, bekannt durch die beliebten BR-Reisen und Urlaub erster Klasse, sind meine Partner. 

 

 

 

Hier geht’s zur Anmeldung, die Plätze sind gezählt …

Hotel Malpais Trece bei Sonnenaufgang / © Relin 2021

 

Titelfoto: © Marie Theres Relin

Porträt: © Detlev Schneider

Als Appetitanreger empfehle ich Stefan Erdmann wunderbaren Film:

 

Mai 2021

 

Rosamunde Pilcher: Das Geheimnis der Blumeninsel

 

Sonntag, 16. Mai 2021

21:45 Uhr

&
Mittwoch, 09. Juni 2021
15:55 Uhr
Romanze D Original-Titel: Rosamunde Pilcher: Das Geheimnis der Blumeninsel

Nach der Kurzgeschichte „Whistle for the wind“

 

 

Die Handlung

Amy Harding hat einen großen Traum. Sie will die verwahrloste Blumenfarm ihrer Großeltern auf den Scilly Islands wieder zum Blühen bringen.

Weil der Betrieb trotz aller Mühe nicht genug abwirft, beschließt ihr Mann John, in seinen alten Beruf zurückzukehren. Er nimmt eine Stelle als Literaturprofessor an der Universität Plymouth an. Ausgerechnet dort lebt jedoch Amys Mutter Maggie.

Amys und Maggies Verhältnis ist derart belastet, dass Amy beschließt, ihren Traum nicht aufzugeben und auf der Insel zu bleiben. Diese Entscheidung wird jedoch zur Belastungsprobe für Amys und Johns bis dahin glückliche Ehe, der bis jetzt nur eins fehlt – das Kind, das sich John wünscht. Doch Amy ist noch nicht so weit. Da sie von Maggie keine Mutterliebe kennt und ohne Vater aufgewachsen ist, glaubt sie, mit einem Kind überfordert zu sein.

Neben der Fernbeziehung wird auch Amys Zögern zunehmend zur Belastungsprobe für ihre Ehe. In dieser heiklen Phase ihrer Beziehung lernt John Maggies attraktive Nachbarin Judith kennen, zu der Maggie das liebevolle Verhältnis hat, das sie zu Amy nie aufbauen konnte. Vor allem aber taucht auf der Insel Ian auf. Ein attraktiver geheimnisumwitterter Nordire, der Amy hilft, die Farm in die schwarzen Zahlen zu bringen. Amy ahnt nicht, dass Ian der Schlüssel zu einem dunklen Geheimnis ist, das die Familie seit ihrer Kindheit überschattet.

Darsteller

  • Amy Harding – Eva-Maria Grein von Friedl
  • John Harding – Christian Natter
  • Maggie Foley – Marie Theres Kroetz Relin
  • Ian O’Hara – Urs Remond
  • Jenny – Monika Baumgartner
  • Kayla Fleming – Katja Lechthaler
  • Judith Keats – Elisabet Johannesdottir
  • und andere

Stab

 

April 2021

 

Die Vorzüge des Hinfallens

 

April 2021

Teneriffa … mal anders 1 – September 2021

 

Ohne große Worte, denn in meinem Teneriffa-Büchlein zum Blättern ist alles gesagt.
Es ist der Anfang vieler Zeitreisen.
Ein Hotel nur für uns.
Eine Gruppe von maximal 14 Personen.
Ich freue mich auf Sie!

 

 

Die ausgebuchte Mai-Reise wurde coronabedingt auf September 2021 verschoben. Aufgrund der hohen Nachfrage, besteht Möglichkeit einer Warteliste – wir sind flexibel. Weitere Reisen sind im Dezember 2021 und im Februar / März 2022 geplant. 

 

 

Die Reiseprofis, bekannt durch die beliebten BR-Reisen und Urlaub erster Klasse, sind meine Partner. 

 

 

Hier geht’s zur Anmeldung, die Plätze sind gezählt …

 

Porträt: © Detlev Schneider

 

April 2021

OVB – Adam oder Eva?

 

© Marie Theres Relin/ Elisabeth Sandmann Verlag / Stiftung Wertebündnis erschienen in OVB – Wasserburger Zeitung / Kultur am 10.04.2021

 

Der etwas andere Leserbrief / Rezension von Henrik Hieronimus im April 2021:

„Der Text als Dialog ist ein gelungener Einfall, rasiert locker ein paar Bärte ab, ohne vorher umständlich von Alice Schwarzer eingeschäumt zu werden. Das Thema ist Dir ja eine Herzensangelegenheit, gleichwohl es mir als junger Mann zur Geburtsstunde der Hausfrauenrevolution nicht wirklich bewusst war. Der einzige Mangel an dem Dialog scheint, dass er zu kurz geraten ist. Du hättest ihn in diesem schlagfertigen Tonfall mühelos um ein paar weitere Aspekte bereichern können, sogar völlig gefahrlos dabei den Eindruck einer maulenden Chronistin von Geschlechtermissständen zu erwecken. Mein Eindruck ist, dass Du Dich in der Vergangenheit vielleicht schon am Fundament abgearbeitet hast und jetzt am Dachfirst zu schaffen machst, der die darunterliegenden Etagen trocken hält. Möglicherweise ist der Dialog in einer Nacht entstanden, oder vielleicht über Wochen gereift, dass ich ihm das nicht anmerke, spricht aus meiner Sicht für einen gelungenen Text.“ 

 

April 2021

 

Mit einem Beitrag von Marie Theres Relin, auf Seite 22 „Adam oder Eva?“

 

Demokratie ist Selbstliebe. Ein Ort der Freiheit. Demokratie ist Überleben.

Eine ganze Generation ist mit einer Bundeskanzlerin aufgewachsen: Angela Merkel, und die Frage, ob auch Männer diesen Job machen können, wird sich erst noch erweisen müssen. Aber, wer auch immer die Nachfolge antritt, eines steht schon heute fest: Demokratie ist kein Selbstläufer, sie will von uns allen jeden Tag neu verstanden und verteidigt werden.

Für dieses Buch haben bekannte wie unbekannte, junge und ältere Menschen, Zugereiste und Einheimische ihre Sicht auf unsere Demokratie beschrieben, die ebenso vielfältig und überraschend wie nachdenklich und lustig ist. Schauspielerin Jutta Speidel, LGBTQ+-Aktivistin Julia Bomsdorf, Fernsehkoch Alfons Schuhbeck, Politikerin Ilse Aigner, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch, Aktivistin und Autorin Nahid Shahalimi, Kriegsreporterin Julia Leeb, Schauspieler August Zirner, Plant-for-the-Planet-Gründer Felix Finkbeiner, die ehemalige Skirennläuferin und Stiftungsgründerin Michi Gerg, Influencer Chris Boom, Kabarettist Christian Springer, die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich, Skateboard-Weltmeister Tobias Kupfer u.v.a.

Mit Illustrationen von Anneke Southern

 

Über den Mitherausgeber:

Das Wertebündnis Bayern will junge Menschen über Wertefragen zum Nachdenken anregen, mit ihnen diskutieren und sie zum Handeln ermuntern.

 

KÖNNEN MÄNNER AUCH KANZLERIN WERDEN?

Autor:

    •  Stiftung Wertebündnis & Elisabeth Sandmann Verlag

Info über das Buch:

    •  Klappenbroschur, 17 x 24 cm, 128 Seiten mit Illustrationen der Künstlerin Anneke Southern

Kurze Beschreibung:

    •  Eine ganze Generation ist mit einer Bundeskanzlerin aufgewachsen: Angela Merkel, und die Frage, ob auch Männer diesen Job machen können, wird sich erst noch erweisen müssen.
  • ISBN: 978-3-945543-90-0
  • Verfügbarkeit Lagernd

 


März 2021

FORUM FÜR FRAUEN IM GASTGEWERBE (FFORUM)

13. bis 17. Juni 2021, Romantik Hotel Schweizerhof, Grindelwald

Liebe FFORUM-Interessentin!

Seit über 30 Jahren ist das Forum für Frauen im Gastgewerbe ein wertvolles und beliebtes Netzwerk, um Synergien zu nutzen und den Austausch in der Branche aktiv zu pflegen.
Egal ob eine Teilnehmerin alleine oder mit einer Kollegin anreist, in wenigen Stunden finden sich alle freundschaftlich zusammen. Das kann nur FFORUM.

Für den Januar 2021 war das FFORUM geplant und dann verschoben.
Ganz stimmig zum MOTTO des diesjährigen Anlasses: Hinfallen. Aufstehen. Krone richten. Neue Wege gehen.

„Die Welt ist ver-rückt“ war kürzlich in einem bekannten Magazin zu lesen. Die Welt hat also einen Ruck in eine andere Richtung genommen.  In dieser Heftigkeit ist es kein Wunder, dass wir, vielleicht auch du und viele andere, „hingefallen“ sind. Darüber und vor allem wie man wieder aufsteht und neue Wege geht, werden wir sprechen.

Wegweisende Persönlichkeiten sind eingeladen, um mit dir ihre Erfahrungen zu teilen. Marie Theres Relin macht mit uns eine Standortbestimmung, um festzustellen, ob wir denn auf die neue Zeit vorbereitet sind. Wir werden lernen, was über Bord zu werfen ist und welche Themen für uns in Zukunft von Bedeutung sind.
Dominic Trösch und Roland Reilly werden uns zeigen, dass hinfallen wichtig ist. Weil wir von unten eine ganz neue Perspektive entdecken. Die beiden zeigen uns zudem Möglichkeiten auf, wie wir wieder aufstehen können.
Zwei Frauen aus der Praxis, Sara Berfin Efe und Sara Hochuli stellen uns ihre Arbeit vor. Sie erklären uns auch, warum die Digitalisierung so wichtig wurde. Und sogar Röbi Koller kennt die Erfahrung „Hinfallen“ und berichtet von seinen Umwegen, die ihn zum Erfolg führten.

Das und noch viel mehr bringen dir die Tage im Juni in Grindelwald.
Nimm dir die Zeit. Wir freuen uns auf dich.

Herzliche Grüsse

Das Organisations-Team
Forum für Frauen im Gastgewerbe

 

 

REFERENTIN AM

 

Montag, 14. Juni 2021 / Aufstehen

PLATZ MACHEN.

Für die neue Zeit.

Marie Theres Relin, Schauspielerin, Journalistin, Autorin, D-Wasserburg am Inn

Die Initialzündung des diesjährigen FFORUM übernimmt eine ganz grosse Persönlichkeit. Marie Theres Relin wurde in eine Künstlerdynastie geboren (Tochter der Maria Schell), sie ist Schauspielerin (ausgezeichnet mit der goldenen Kamera), Journalistin (Kolumnistin) und Autorin. Und vor allem ist es eine Frau mit unzähligen Talenten. Marie Theres bringt Worte mit, die dich aufbauen. Anstösse, die du in Zukunft betrachten solltest. Und sie wird Mut machen, für die Zeit die vor uns liegt. Sie spricht den wahren Unterschied von Mann und Frau an. Und sie spricht auch über Themen, die ehrlich zu reflektieren sind. Zudem lernt sie die Teilnehmerinnen eine Methode, wie Ballast abgeworfen und dadurch Platz für Neues geschaffen wird.

[…]

März 2021

 

Showreel 2021

Februar 2021


© Erschienen am 25.02.2021 im Münchner Merkur

 

Februar 2021


© Erschienen in TZ München am 25.02.2021

 

Februar 2021

 

Süddeutsche Zeitung – Fotoalbum 20.02.2021

© Tanja Rest, erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 20./21.02.2021

 

Februar 2021

BR2

Portrait des wilden Mannes als alter Herr

 

Franz Xaver Kroetz wird 75

Theaterberserker und Baby Schimmerlos, kommunistischer Dichter und Kolumnist bei der „Bild“-Zeitung. Eine Zeitlang ist das Enfant terrible Kroetz alles und überall. Bis er verschwindet, sich zurückzieht, kaum noch Interviews gibt. Zu seinem 75. Geburtstag spüren die Autoren dem großen Enigma FXK nach.

Von: Benedikt Mahler und Maximilian Sippenauer

Stand: 18.02.2021 |Bildnachweis

„Kitsch und Seele, Mitleid, noch lieber Selbstmitleid, Egomanie und Neurose, Weltschmerz und Jägermeister, Weltmeister.“

(Regieanweisung zu Franz Xaver Kroetz‘ Theaterstück ‚Ende einer Paarung‘)

[…]

Quelle: BR 2
https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/bayerisches-feuilleton/franz-xaver-kroetz-zum-75-geburtstag108.html
Titelfoto: © Marie Theres Relin

 

Februar 2021

 

Jambo (9)

03.02.2021 ∙ Watzmann ermittelt ∙ Das Erste ∙ 18:50 Uhr

Zum Start der neuen Folgen stehen die Kommissare vor einem schwierigen Fall. Nach dem Mord an einem Zahnarzt und Großwildjäger fragt sich dessen Tochter, ob sie schuld sei. Ihr Post im Internet hatte einen Shitstorm gegen ihn ausgelöst.

Bild: ARD

 

Februar 2021

Münchner Merkur 03.02.2021

 

 

© Katrin Basaran erschienen im Münchner Merkur am 03.02.2021

 

Februar 2021

TZ München am 03.02.2021


© Katrin Basaran erschienen in der TZ München am 03.02.2021

Beitragsbild: Manfred Siebinger

 

Februar 2021

Frau im Spiegel 03.02.2021

© Celia Tremper, erschienen in Frau im Spiegel am 03.02.2021


Februar 2021

 

Passauer Neue Presse

In der Idylle hat das Böse keine Chance„Watzmann ermittelt“ wieder – Zweite Staffel des Heimatkrimis aus dem Berchtesgadener Land

Berchtesgaden. Nein, Watzmann ist nicht der Name des Kommissars. Das weiß natürlich, wer 2019 die ersten acht Folgen des ARD-Vorabend-Krimis „Watzmann ermittelt“ verfolgt hat. Eine Hauptrolle ist dem Watzmann trotzdem sicher. Die hoch aufragende Bergkette bildet Hintergrund und Ruhepol in den Geschichten um das denkmalgeschützte Polizeirevier in Berchtesgaden, in dem Benedikt Beissl (Andreas Giebel) Herr im Haus ist. Jedenfalls mehr als daheim, wo sich der gutmütig-grantelnde Kommissar gegen eine in sich ruhende Ehefrau (Barbara Weinzierl) und drei pfiffige Töchter (Kathrin von Sternburg, Ines Lutz und Leonie Brill) behaupten muss. Obwohl: Auch am Arbeitsplatz sind andere Zeiten angebrochen, seit aus Hamburg der junge Kollege Jerry Paulsen (Peter Marton) dazugestoßen ist. Und es macht es nicht einfacher, dass der nun auch noch der neue Freund von Tochter Johanna ist.
Wie eine ganze Reihe seiner Vorgänger vermittelt auch der jüngste Bayern-Krimi Heimatliebe, Urlaubssehnsucht und das beruhigende Gefühl, dass am Ende alles gut wird – eine Mischung, die gerade am Vorabend gut ankommt. Dennoch waren selbst die Macher überrascht, als der „Watzmann“ vor einem guten Jahr auf Anhieb 3,3 Millionen Zuschauer fand: „Der erfolgreichste Serienstart seit Jahren“, jubelte die Produktionsfirma. Freilich, einige verloren sich im Laufe der Folgen, doch es blieben genügend, um eine zweite Staffel mit nun gleich 16 neuen Fällen zu rechtfertigen, immer mittwochs, 18.50 Uhr im Ersten. Lokalkolorit und Spannung arbeiten auch diesmal Hand in Hand, dafür sorgen im Revier auch der „echte Berchtesgadener“ Max Ruffer (Nepo Fitz) und „die Neue“, Caro Reiser (Sarah Thonig).
Genug zu tun gibt es allemal, denn das Böse macht auch vor dem Postkarten-Idyll nicht Halt. Gleich die erste Folge der zweiten Staffel beginnt mit einem toten Großwildjäger. Gut, die Passion solcher Leute, deren Lebensziel es ist, sich die Köpfe der „Big Five“ als Trophäen ins Haus zu hängen, stößt heute zunehmend auf breite Ablehnung. Und hier darf auch ein gesellschaftsrelevantes Thema nicht fehlen: Die Tochter des Opfers (Nadine Kösters) macht sich schwere Vorwürfe, hat doch ein unbedachter Post ihrerseits einen Riesen-Shitstorm gegen den Vater ausgelöst – an dem auch Beissls Tochter Eva beteiligt ist. Doch deshalb gleich ein Mord? An Beissl nagt der Zweifel. Mindestens ebenso stark wie seine Zahnschmerzen, zumal das Opfer sein Zahnarzt, Dr. Björn Heckerl, ist. Ein Schelm, wer Böses bei dem Namen denkt. Doch dann fehlt da eben auch noch „Jambo“, das Titel-gebende Nashorn, aus der Trophäensammlung. Und die Freundin des Jägers, Gabriele Schellenberger, die das Opfer gefunden hat, gibt auch so manches Rätsel auf.
Mit Marie Theres Relin in der Rolle der untröstlichen Geliebten beginnt ein Reigen von hochkarätig besetzten Gastauftritten, auf die sich die Zuschauer in den neuen Folgen freuen dürfen, darunter auch Wolfgang Krebs, Jens Atzorn, Rufus Beck und Sigi Zimmerschied. Gedreht wurde im Sommer vor Corona-Zeiten, erinnert sich Marie Theres Relin mit einem nostalgischen Seufzer. „Es war wunderbar mit solchen Profis zu arbeiten“, sagt sie unserer Zeitung. „Andreas Giebl meinte verschmitzt, nachdem wir unsere Szene in nur zwei Takes im Kasten hatten: ,Siehste, im Theater hätten wir drei Wochen dafür geprobt.‘ Und als Peter Marton mir bei der Zeugenbefragung ernst und tief in die Augen guckte, musste ich mich schon sehr auf meinen Text konzentrieren…“

Eine Überraschung erlebte die in Wasserburg lebende Schauspielerin, als sie das Drehbuch las. „Mit diesem Ende hatte ich nicht gerechnet.“ Mit Wehmut denkt sie an die Dreharbeiten in Vor-Corona-Unbeschwertheit zurück: „Die Stimmung am Set war lustig: Zwischen Großwildjagd und gut aufgelegten bayerischen Kommissaren gaben die Regieanweisungen von John Delbridge mit seinem charmanten englischen Akzent dem Ganzen auch noch einen internationalen Touch.“

Doch bei allen Bösewichten, die den Watzmann in den kommenden Wochen am Ermitteln halten, kann sich der Zuschauer auf eines verlassen: Corona ist nicht darunter.

Wasserburger Stimme

ARD-Serien-Hit mit Wasserburgerin

„Watzmann ermittelt“ startet am Mittwochabend neu mit Gast-Auftritt von Marie Theres Relin

Am kommenden Mittwoch, 3. Februar, startet in der ARD um 18.50 Uhr die zweite Staffel „Watzmann ermittelt“. Wieder Hochspannung rund um den Watzmann also: Im Berchtesgadener Land wird gefahndet. Neue Fälle erfordern neue Strategien für die beiden Kommissare Benedikt Beissl und Jerry Paulsen. „Ein schöner Jahresauftakt und ich bin dabei”, das sagt Marie Theres Relin, die beliebte Schauspielerin aus Wasserburg (Foto), die in der Folge „Jambo” die Freundin des Toten, die Hoteliersfrau Gabriele Schellenberger, spielt. Zur Serie und zu den hoffnungsfrohen Plänen der so engagierten Wasserburgerin Marie Theres Relin …

 

Kommissar Beissl alias Andreas Giebel (Foto oben mit Marie Theres) sagt zu den aktuellen Dreharbeiten unter Corona-Bedingungen:

 Mit Maske zu proben, das bedeutet natürlich
eine gewisse Herausforderung. Umso interessanter,
wenn man dann spielt – logischerweise ohne Maske.
Die Mimik des Gegenübers ist dann sozusagen immer
eine Überraschung. Das Mit-Abstand-Arbeiten
fällt mir nicht schwer. Ich weiß ja, wie die Kameras
arbeiten. Also ist das Drehen mit Corona für uns
Schauspieler durchaus unterhaltsam gewesen.

Am Ende ging es 84 Drehtage gut – auch, weil wir sehr streng mit unseren Schutzmaßnahmen waren. Es wurde alles getan, um auch unter diesen erschwerten Bedingungen das Erfolgsrezept der Serie fortzuschreiben …

UND MARIE THERES RELIN SCHAUT MIT DIESEN WORTEN VOLLER ZUVERSICHT NACH VORNE – WEIT NACH VORNE:

Wir brauchen Kino!
Im April sind wieder Lesungen in der Region18 geplant – also auch in Wasserburg. Das flexible Baukastenfilmfest holt die Stars aufs Land, allen voran Robert & Angelika Atzorn. Dazu kommen Monika Baumgartner und noch einmal Hubertus Meyer-Burckhardt.

Und das Kino Frauen aller Kulturen soll auch wieder reanimiert werden.

Wir brauchen Theater!
Mitte Juni / Juli wird es „Ungeheuer heiss“: Ich spiele bei diesem Boulevard-Hit erst im Theater im Rathaus in Essen, verschnaufen im August, um dann September / Oktober in der Komödie im Bayerischen Hof in München. Und im November holen wir die verschobenen Termine mit dem Münchner Tournee Theater nach.

Wir brauchen Pläne!
Eine „Schell Retro“ ist mit dem Düsseldorfer Filmmuseum für Juni in Planung. Für die Matineen bin ich vormittags im Kino in Düsseldorf und stehe abends in Essen auf der Bühne. Perfekt.
Im Dezember gibt es eine weihnachtliche Frauenpower mit Flautando Köln in Kaiserslautern.

SOLLTE AUS ALL DIESEN KREATIVEN PLÄNEN AUFGRUND VON XXXXXX NICHTS WERDEN, SUCHE ICH EINEN SYSTEMRELEVANTEN JOB – BITTE MIT FESTANSTELLUNG.

KRAFT, LIEBE, IDEENREICHTUM, AUSDAUER UND GESUNDHEIT AN ALLE FÜR 2021 –

UND TROTZDEM: I HAVE A DREAM!

EURE MARIE THERES RELIN

UND HIER ZUM INHALT DER NEUEN WATZMANN-FOLGE – JAMBO – AM MITTWOCH IN DER ARD:

Mit dem Internet ist das so eine Sache … das antwortet Kommissar Beissl ausweichend auf die Frage von Michaela, ob sie mit ihrem Blog Schuld am Tod ihres Vaters, des ermordeten Zahnarztes und Großwildjägers Björn Heckerl, sei. Tatsächlich hat ein unbedachter Post von ihr einen ungeheuren Shitstorm gegen ihren Vater entfacht, an dem sich auch Beissls jüngste Tochter Eva auffällig beteiligt hat.

Jerry Paulson entdeckt am Tatort in Heckls Haus ein fremdes Haar. Die Gerichtsmedizinerin Sonja Bitterling findet Würgemale an der gefesselten Leiche. Mit jeder Spur tappen die Kommissare mehr im Dunkeln. Denn die Försterin Helga Lohberger macht aus ihrem, auch im Netz geäußerten Hass auf den Toten keinen Hehl, zumal er das legendäre Nashorn Jambo erlegt hat.

Die Freundin des Toten, die Hoteliersfrau Gabriele Schellenberger – alias Schauspielerin Marie Theres Relin aus Wasserburg – verschweigt in ihrer ersten Aussage ein wichtiges Detail und im Darknet wird schon das Horn von Jambo für viel Geld angeboten. Steckt etwa eine Profi-Bande dahinter?

Die familiären Auseinandersetzungen machen Beissl fast ebenso zu schaffen, wie die neuen Beziehungen am Arbeitsplatz. Denn es ist offensichtlich, dass Polizist Max Ruffer kaum die Augen von der neuen Kollegin lassen kann: Caro Reiser entpuppt sich als ziemlich schlagfertige Verstärkung …

DIE BESETZUNG:

Rolle Darsteller
Benedikt Beissl Andreas Giebel
Jerry Paulsen Peter Marton
Johanna Beissl Ines Lutz
Elisabeth Beissl Barbara Weinzierl
Maria Beissl Kathrin von Steinburg
Eva Beissl Leonie Brill
Max Ruffer Nepo Fitz
Sonja Bitterling Genoveva Mayer
Caro Reiser Sarah Thonig
Michaela Nadine Kösters
Helga Lohberger Marie-Therese Futterknecht
Gabriele Schellenberger Marie Theres Relin
Buch: Christian Lex
Angelika Schwarzhuber
Regie: John Delbridge

Foto: © Manfred Siebinger


Februar 2021

 

Mi., 03.02.21 | 18:50 Uhr Das Erste

Die Freundin des Toten, die Wirtin Gabriele Schellenberger, verschweigt in ihrer ersten Aussage ein wichtiges Detail und im Darknet wird schon das Horn von Jambo für viel Geld angeboten. Steckt etwa eine Profi-Bande dahinter?  | Bild: ARD / Raymond Roemke

Quelle: Das Erste – Watzmann ermittelt Folge Jambo

Impressionen von den Dreharbeiten zu Watzmann ermittelt

alle Fotos Galerie © Manfred Siebinger

Alle Infos unter: ARD – Das Erste -> Watzmann ermittelt 

Produktion: Lucky Bird Pictures
Produzent: Boris Ausserer
Produzent: Oliver Schündler
Exec. Producer: Bettina Ricklefs
BR-Redaktion: Elmar Jaeger, Antje Schlüter
Drehbuch: Christian Lex und Angelika Schwarzhuber
Regie: John Delbridge
Kamera: Christoph Poppke
Szenenbild: Michael Wiese
Kostümbild: Renate Schönian
Prod.Leitung: Dieter Limbek

Darsteller:
Andreas Giebel
Peter Marton
Nepo Fitz
Genoveva Mayer
u.v.a.

Episoden-Darsteller „Jambo“:
Marie Theres Relin
Nadine Kösters
Katharina Schwarzmaier
Rosalie Schlagheck
u.v.a.

Dreharbeiten zu „Watzmann ermittelt“ – Mord und Totschlag vor prachtvoller Bergkulisse Bericht BR Fernsehen vom 12.09.2019

© Gisela Schober/Getty Images
© Gisela Schober/Getty Images

Reichenhaller Tagblatt 13.09.2019

Berchtesgadener Anzeiger, 13.09.2019

 

Zwischen den Zeilen, erschienen am 19.09.2016 im Münchner Merkur
Bergland24: AM SET VON „WATZMANN ERMITTELT“ – Marie Theres Relin: „Wegen des bisserl Sex kommt mir kein Mann ins Haus“

Blog Berchtesgadner Land – Neue Folgen Watzmann ermittelt

 

Januar 2021

 

Be Outdoor 

Interview – Marie Theres Relin bei „Watzmann ermittelt“

Gabrielle Schellenberger ist Wirtin. In ihrem Restaurant herrscht sie über ihrem Personal. Privat ist sie seit über acht Jahren mit ihrem Lebensgefährten, einem Zahnarzt liiert. Was sich dann allerdings direkt zum Start der zweiten Staffel von „Watzmann ermittelt“ ereignet, hätte sich Gabrielle wohl kaum träumen lassen. Denn: Gabrielle, gespielt von Marie Theres Relin findet ihren Lebensgefährten tot auf – Ein neuer Fall für das kultige Ermittlerduo Benedikt Beissl und Jerry Paulsen.

(c)Manfred Siebinger - www.siebinger.com

(c)Manfred Siebinger – www.siebinger.com

„Ich habe sofort zugeschlagen“

Was noch alles geschieht, wird zwar erst am 03. Februar aufgedeckt. Uns hat aber Marie Theres verraten, warum sie für diese Rolle entschieden hat. „Mich hat diese Rolle direkt fasziniert. Ich habe das Drehbuch gelesen und habe sofort zugeschlagen. Besonders gut gefällt mir das Ende der Folge, denn das ist einmal ein ganz besonderer Schluss für einen Krimi“.

Die Rolle als Wirtin war für das sympathische Multitalent so etwas ähnliches wie eine Heimspiel. Viele Jahre hat sie selber in der Gastronomie gearbeitet, „allerdings mit mehr persönlichem Einsatz verglichen mit Gabrielle, die gerne ihrem Personal jede Menge Anweisungen gibt, statt selber mit anzupacken“.

(c)Manfred Siebinger - www.siebinger.com

(c)Manfred Siebinger – www.siebinger.com

„Meine letzten Drehtage in Berchtesgaden“

Weil es Marie Theres nicht gefallen hat? Nein! Ganz im Gegenteil! „Berchtesgaden ist traumhaft schön, der Dreh war super lustig und das Team total sympathisch. Dadurch dass ich kurz vorher auch zu Dreharbeiten von Lena Lorenz in Berchtesgaden war, hatte ich zweimal das Vergnügen, in dieser traumhaften Gegen zu drehen. Leider fing kurz nach den Dreharbeiten der erste Corona Lockdown an und somit auch das Verbot für uns Schauspieler, unserem Beruf nachzugehen“.

(c)Manfred Siebinger - www.siebinger.com

(c)Manfred Siebinger – www.siebinger.com

„Der Berg ruft mich“

Aber wie geht es nun weiter? Dürfen sich die Fans der beliebten Schauspielerin auf weitere Serienauftritte freuen? „Darüber würde ich mich sehr freuen! Denn: Der Berg ruft mich! Wenn man in so einer Region ist, dann muss man einfach die ganzen Postkartenmotive abklappern, bestaunen und genießen.

Gerne würde ich in der kompletten Serie langfristig mitspielen. Vielleicht braucht Benedikt Beischel ja mal eine Sekretärin oder das Polizeirevier eine Kantine“?

(c)Dennis Haentzschel - www.dennishaentzschel.de
(c)Dennis Häntzschel – www.dennishaentzschel.de

Ungeheuer heiß – So geht´s weiter

Im vergangenen Jahr wurde bis zum erneuten Lockdown viel Theater gespielt. Marie Theres und ihre Kollegen haben erfolgreich eine waschechte Corona Produktion auf die Beine gestellt.

Sechs Monate lang wurde online geprobt, dann hatte das Team gerade einmal acht Tage Zeit, alles gemeinsam zu proben und für die Aufführung „Ungeheuer heiss“ vorzubereiten.

Das Ergebnis: eine tolle Aufführung von einem engagierten Team und vor einem begeisterten Publikum das es sehr genossen hat, dass endlich wieder Theater gespielt wurde.

Mitte Juni / Juli geht es weiter, dann geht es mit dem Boulevard-Hit erst im Theater im Rathaus in Essen weiter und im weiteren Verlauf im September / Oktober in der Komödie im Bayerischen Hof in München. Für November steht auf der Agenda, die verschobenen Termine mit dem Münchner Tournee Theater nachzuholen.

(c)Detlev Schneider / https://detlevschneider.net/- Marie Theres Kroetz Relin
(c)Detlev Schneider / https://detlevschneider.net/- Marie Theres Relin

Und die Wunschrolle für die Zukunft?

Auch hier kommt die Antwort spontan, wie alle Antworten: „Ich mag alle meine Rollen. Das schöne daran ist, dass man sich verwandeln und man aus wenig viel machen kann. Eine Wunschrolle könnte ich mir aber in der Tat gut vorstellen. Ich selber bin mit knapp 49 Jahren Großmutter geworden.

Eine Rolle aus dem wirklichen Leben, die ich sehr liebe. Solch eine Rolle würde ich gerne einmal verkörpern. Vielleicht findet sich ja ein Serienformat mit solch einer Rolle für mich.

Ein Buch – Eine Reise – viele Themen

Neben der Schauspielerei hat Marie Theres noch viele weitere spannende Eisen im Feuer. So soll Anfang 2022 ihr nächstes Buch erscheinen und zusammen i+r Tours hat die Teneriffa-Liebhaberin ein neues Reiseformat auf die Beine gestellt.

Mehr dazu demnächst auf be-outdoor.de…

Weitere Lesetipps aus der Redaktion

 

Photo of Petra Sobinger

 

Januar 2021

OVB / Wasserburger Zeitung am 16.01.2021


AM 15. JANUAR WÄRE SIE 95 GEWORDEN

Wasserburger Weltstar in Kinderschuhen:

Einblicke in Jugendzeit von Schauspielerin Maria Schell

Zum 95. Geburtstag meiner Mutter Maria Schell

von Marie Theres Relin

 

Der junge feurige Schweizer Dichter Hermann Ferdinand Schell sah die bildschöne Schauspielerin Margarethe Noé Nordberg auf der Straße, ging ihr entschieden nach und bat sie seine Frau zu werden. Sie schloss die Augen, sah in einer Vision ihre vier Kinder vor Augen, wusste der Mann ist ihre Bestimmung und ein Kuss besiegelte die Verlobung. Fertig.
Immerhin gingen aus dieser Verbindung zwei Weltstars hervor!

  Zu hundert Prozent ein Hochzeitsnacht-Baby: Am 15. Januar 1926 erblickte Margarethe Maria Schell in Wien das Licht der Welt. Gritli, so der Spitzname meiner Mutter, verbringt ihre ersten Lebensjahre im Sommer auf der Alm in Kärnten, im Winter in Wien, beim Großvater. Die junge Familie hat kein Geld und ist auf die finanzielle Unterstützung des Herrn Doktor angewiesen. Ein Künstlerschicksal eben. Aber sie sind glücklich.

  Meine Mutter übt sich früh in Selbstständigkeit. Als Zweijährige stapft sie auf der Alm einfach los. Nach stundenlanger Sucherei fand meine Großmutter sie endlich. „Aber Gritli, wo warst du denn?“, und ihre Antwort war „Opapa gehn Wien, weit dort unten.“
  Die ungestillte Sehnsucht meiner Großmutter im Hausfrauenalltag galt der Schauspielerei. Sie repetierte laut am Kochtopf das Klärchen aus „Egmont“, bis das Kind im Laufstall es nachplapperte: „Komms mit Bakenburg, muß Menschen nix kennen, befreien ihn gewiß.“ Muttis erste Rolle.

Nach Carl ist nun das dritte Kind, Maximilian unterwegs und das Geld der jungen Familie reicht hinten und vorne nicht. So wird meine Mutter als Vierjährige kurzerhand verschickt: Sie bekommt ein Schild um den Hals, darauf steht die Telefonnummer des Großvaters in Wien. Dieser hängte ihr das nächste Schild um den Hals und setzt die Kleine in den Zug nach Basel. Bei der Ankunft hockt das Mädel ganz allein auf ihrem Rucksack und wartete mit ihrem Schild um den Hals. „Bist du die Schweizer Großmutter?“, fragt sie, als endlich eine Frau auf sie zukommt. Sie bleibt eine Zeit in Basel und wird weiterversandt zur Tante Elise in Schwyz. Über ein Jahr ist Gritli fern von ihren Eltern. Und es soll nicht das einzige Mal sein.
1934 kommt Immy, das vierte Kind auf die Welt. Die Familie lebt wieder vereint in Wien. Meine Mutter erlebt eine gute Schulzeit mit erstem Kinobesuch und erstes Theater spielen. 

Im März 1938 kann die junge Familie vor dem Anschluss Österreichs an Nazideutschland in die Schweiz fliehen. Sie dürfen nichts mitnehmen, keine persönlichen Gegenstände, nur das, was sie am Leib hatten und 20 Franken pro Person. Das war’s. Nicht gerade viel für den Neuanfang einer sechsköpfigen Familie. In der Schweiz gerät die Flüchtlingsfamilie richtig in Not. War vorher schon kein Geld da, gibt es jetzt erst recht keins. Die Eltern finden bei Freuden Unterschlupf. Die Buben schickt meine Großmutter „in ein Institut“, wie sie es vornehm ausdrückt. Tatsächlich ist es ein Waisenhaus. Meine Mutter kam in eine Klosterschule ins Elsaß und sogar die vierjährige Immy wurde verschickt. Zwei ganze lange Jahre blieben die Kinder von den Eltern getrennt. „Aber hätten wir uns einen Strick um den Leib schnüren sollen, um den Hunger nicht zu spüren? Geld musste her. Und ich musste es verdienen“, schrieb meine Großmutter.

1940 kommt die auseinandergerissene Familie endlich wieder zusammen. In der ehemaligen Richard Wagner „Villa Wesendonck“ – die zum Flüchtlingsheim umfunktioniert wurde – finden sie in der Dienerwohnung eine Bleibe. Auch wenn das Leben von Armut geprägt war, so wuchsen sie dennoch auf „wie Königskinder“. Vom Krieg spürte man in der Schweiz nicht allzu viel und das Schauspielhaus Zürich erlebte seinen Höhepunkt als Emigrantentheater.
Meine Großmutter war wieder als Schauspielerin tätig und selbst die Kinder standen mit auf den Brettern. Das fiel auch einem Kritiker auf, der das aufgeführte Stück „Wilhelm Tell“ in „Wilhelm Schell“ umbenannte. Die 16-jährige Gritli Schell, alias meine Mama, wurde als Schauspieler-Tochter entdeckt und drehte ihren ersten Film „Steinbruch“ im Jahr 1942. Unzählige Rollenangebote folgten und die NZZ schrieb: „Seit dem Auftreten der blutjungen Elisabeth Bergner gab es kein solches Talent mehr auf deutschsprachigen Bühnen.“ Ihre Karriere begann: a Star is born!

 

© Marie Theres Relin, erschienen am 16. Januar 2021 im OVB – mit freundlicher Genehmigung.

 

Januar 2021

 

Wasserburger Zeitung – OVB 

© Heile Duczek, erschienen OVB – Wasserburger Zeitung am 14.01.2021 – mit freundlicher Genehmigung


Ungeheuer Heiss – 2021 Termine & Tickets

 

Januar 2021

Heimatkanal – Exklusiv im Interview: Marie Theres Relin

 

© Sabine Finger / Heimatkanal

Wir hatten mit Schauspielerin Marie Theres Relin, Tochter der großartigen Maria Schell, ein Interview und haben mit ihr über ihre berühmte Mutter und ihre Karriere gesprochen. 🥰 Wie es für die Schauspielerin war, eine Berühmtheit als Mutter aufzuwachsen und wie sie zur Schauspielerei gekommen ist, erfahren Sie hier: https://www.heimatkanal.de/…/heimatkanal-praesentiert…

Am 15.1., dem Geburtstag von Schauspielerin Maria Schell, gibt es bei Heimatkanal ein besonderes Programm. Zunächst zeigen wir ein Interview mit Marie Theres Relin um 14.35 Uhr, gefolgt vom Film „Das Riesenrad“ mit Maria Schell. ❤️

Über Marie Theres Relin

Marie Theres Relin ist die Tochter der begnadeten Schauspielerin Maria Schell und des Filmregisseurs Veit Relin. Sie wuchs in Heberthal bei Wasserburg am Inn auf. Nach dem Abbruch der Schule ging sie im Alter von 16 Jahren nach Paris. 1983 drehte sie unter der Regie von Zelda Baron in England ihren ersten Spielfilm „Secret Places“. In den Jahren 1984 bis 1986 folgten einige Rollen in Fernsehfilmen sowie -serien. Für ihre Rolle in dem Fernsehspiel „Das unverhoffte Glück“ von Franz Josef Wild wurde Relin 1987 als beste Nachwuchsschauspielerin mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

 

 

Das exklusive Interview

 

Heimatkanal: Haben Sie als Kind schon realisiert, dass Ihre Mutter eine erfolgreiche Schauspielerin war?

 

Marie Theres Relin: Ja. Das war für mich als Kind sehr anstrengend. Als meine Mutter, ich glaube es war in Salzburg und ich war drei Jahre alt, mit mir auf einem Parkplatz stand und ein Bus dort anfuhr und sämtliche Passagiere auf meine Mama zuliefen um ein Autogramm von ihr zu ergattern, soll ich gesagt haben: „Mami, kennst Du aber viele Leute!“

 

Heimatkanal: Sind Sie durch Ihre Mutter zur Schauspielerei gekommen?

 

Marie Theres Relin: Mir blieb nix anderes übrig. 😉 Meine Mutter nahm mich von der Schule, aufgrund meiner schlechten Noten und so ging ich mit 16 Jahren nach Paris. Da ich nichts anderes kannte, erlernte ich die Schauspielerei und war mit 17 Jahren schon voll berufstätig. Das war mein Glück, dass ich erfolgreich war.

Ich habe aber bei meinen eigenen Kindern auf eine gute Ausbildung wert gelegt. Ich selbst hätte heute gerne einen „systemrelevanten Beruf“ als zweites Standbein.

 

Heimatkanal: Was war Ihr persönliches Highlight in Ihrer bisherigen Karriere?

 

MTR: Welche Karriere meinen Sie? 😉 Als Mutter: meine drei Kinder – Als Schauspielerin: die goldene Kamera – Als Autorin: mein Bestseller und auch meine anderen Bücher – Als Kino-Event-Erfinderin: Region18 und Kino Frauen aller Kulturen – Als Revolutionärin: die Hausfrauenrevolution und als Künstlerin: das Leben.

 

Heimatkanal: Standen sie öfter mit ihrer Mutter vor der Kamera und wenn ja, wie war die Zusammenarbeit?

 

MTR: Ich stand nur einmal mit meiner Mutter vor der Kamera in „Das letzte Wort“. Das war eher anstrengend, da meine Mutter zu diesem Zeitpunkt schon unter Depressionen litt und mich eher als Konkurrenz empfand.

 

Heimatkanal: Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

 

MTR: Kreativ. Herzlich. Ausdauernd.

 

Heimatkanal: Haben Sie ein(e) Lebensmotto/Lebensweisheit?

 

MTR: Derzeit: „Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst dass du nur eins hast.“ (Mário de Andrade)

 

Heimatkanal: Welche Erinnerungen haben Sie an den Studiobesuch bei Heimatkanal?

 

MTR: Da hab ich richtige Heimatgefühle. 🙂 Zumal der Interviewer sein Handwerk mehr als verstand. Sensibel, wissend, gut.

 

Heimatkanal: Gibt es eine Rolle, in die sie gerne noch schlüpfen würden?

 

MTR: Als Schauspielerin oder im Leben? Im Leben mäandere ich mich durch viele unterschiedliche Berufe. Manchmal würde ich gerne inne halten und in einem Job verharren.

Als Schauspielerin würde ich gerne öfter im TV oder Film auftauchen – ich spiele so gern. Auch im Theater. Traumrolle wäre zu Abwechslung mal die einer jungen Oma. Die bin ich nämlich im echten Leben liebend gerne und im TV haben Großmütter eher ein verstaubtes Image.

© Heimatkanal /Relin Januar 2021

Januar 2021

95 – 75 – 55 – nein, es sind nicht meine neuen Body Maße sondern die Jubiläen in 2021: Meine Mama am 15. Januar, F.X. im Februar und im Juni ich.

Am 3. Februar 2021startet die 2. Staffel „Watzmann ermittelt“, ARD um 18:50 Uhr – ein schöner Jahresauftakt und ich bin dabei.

Im März schreibe ich hoffentlich intensiv weiter an meinem neuen Buch „49:43 – Ein Plädoyer gegen uns Frauen“.

Im April sind Lesungen in der Region18 geplant. Das flexible Baukastenfilmfest holt die Stars aufs Land, allen voran Robert & Angelika AtzornDazu kommen Monika Baumgartner und Hubertus Meyer-Burckhardt. 
Und das Kino Frauen aller Kulturen soll auch wieder reanimiert werden.
Im Mai starte ich mit i + r Tours eine sehr individuell Teneriffa Reise – die schon ausverkauft ist. Interessierte können sich aber für eine weitere Reise auf eine Warteliste setzen lassen.
Mitte Juni / Juli wird es „Ungeheuer heiss“Wir spielen unseren Boulevard-Hit erst im Theater im Rathaus in Essenverschnaufen im August, um dann September / Oktober in der Komödie im Bayerischen Hofen suite zu spielen. Und im November holen wir die verschobenen Termine mit dem Münchner Tournee Theater nach.
Eine “Geschwister Schell Retro“ ist mit dem Düsseldorfer Filmmuseum für Juni in Planung. Für die Matineen bin ich vormittags im Kino in Düsseldorf und stehe abends in Essen auf der Bühne. Perfekt.

Im Dezember gibt es eine weihnachtliche Frauenpower mit Flautando Köln in der Fruchthalle Kaiserslautern und  – sofern der Mai gelungen – eine weitere Teneriffa ReiseDazwischen nehme ich gerne schöne Rollen an z.B. als junge Oma?! 😉

SponsorIn, FörderIn, MäzIn, fröhliche BerichterstatterIn sind jederzeit willkommen.

Sollte aus all diesen kreativen Plänen aufgrund von XXXXXX nichts werden, suche ich einen systemrelevanten Job, bitte mit Festanstellung.

Kraft, Liebe, Ideenreichtum, Ausdauer und Gesundheit an alle für 2021 – eimerweise & trotzdem.

„I have a dream“.

 

 

 

 

Januar 2021

 

 

News 2020