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Oktober 2017 

Passauer Neue Presse 28.10.2017Die Leinwand-Helden: Integration im FilmsaalIn Trostberg können Mütter aller Kulturen, Nationen und Religionen einmal im Monat kostenlos ins Frauenkino

 

Petra Grond

 

Trostberg. Ein Sprichwort sagt: Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen. In diesen politisch sensiblen und aufgeregten Zeiten muss man zwar selbst mit uralten Redewendungen vorsichtig sein. Doch in diesem Fall passt das Sprichwort ziemlich genau: Weil es eine Reihe von Frauen gibt, denen ein normaler Kinobesuch unmöglich ist, gibt es in Trostberg seit neuestem einmal im Monat einen Kino-Nachmittag für sie. Die Gründe, warum man diese Frauen sonst nie im Kino sähe? Vielleicht, weil sie kein Geld haben für solchen „Luxus“. Oder weil sie nicht wissen, wo sie ihre kleinen Kinder lassen sollen, die doch keinen ganzen Film lang stillsitzen können. Oder weil sie so erzogen worden sind, dass sie sich unwohl fühlen, mit fremden Männern in einem geschlossenen öffentlichen Raum zu sein. Sie alle, „Frauen aller Kulturen, Religionen und Nationen“, sind nun an jedem letzten Montag im Monat eingeladen, kostenlos für einige Zeit alle Differenzen zu vergessen und im „Frauenkino“ unbeschwert einen Film zu genießen und miteinander zu lachen.

Bei der ersten Vorführung im September kamen gleich einmal 48 Frauen und Kinder. Elf Nationen waren vertreten, denn es waren neben der Trostberger Tafel, der Arbeiterwohlfahrt, dem Arbeitskreis „Hilfe für Notleidende“, der Kolpingfamilie und den kirchlichen Einrichtungen vor allem die ehrenamtlichen Flüchtlingsschulen – die Brückenschule und die Andreasschule – sowie die türkische Gemeinde, die die Werbetrommel für das „Frauenkino“ gerührt hatten. Initiiert worden ist das Projekt ebenfalls von einer „Migrantin“, die allerdings schon lange in Bayern und in Trostberg daheim ist: der gebürtigen Deutschen mit Schweizer Pass Marie Theres Kroetz Relin. Auch sie braucht einen regelmäßig zu verlängernden Aufenthaltstitel, um hier leben zu dürfen. Zu Wahlen gehen darf auch sie nicht.

Kroetz Relin (51) waren Frauen und ihre Befreiung aus Rollen-Zwängen schon immer ein Herzensanliegen. Nachdem sie sich mühsam aus der Tochter-Position frei gekämpft hatte, fand sich die Schauspielerin schon in jungen Jahren nur allzu schnell in der Situation der Dichter-Gattin, Dreifach-Mutter und Hausfrau wieder. Und zettelte vor 15 Jahren prompt eine „Hausfrauen-Revolution“ an. Die Revolution ist still geworden, doch Kroetz Relin kämpft weiter. Seit zwei Jahren darum, dass geflüchtete Frauen in Trostberg ein neues Leben beginnen können. Als ehrenamtliche Lehrerin an der Brückenschule bringt sie „ihren Ladies“ Deutschland bei – Sprache, Gepflogenheiten, Lebensart. „Mütter sind nun mal die Basis unserer Gesellschaft. Ohne uns geht nichts. Weltweit.“ Mit anderen engagierten Trostbergerinnen, aber auch mit den Frauen aus Afghanistan, Bangladesch, dem Irak, Iran, Eritrea, Somalia, Russland … erkennt sie zunehmend, wie viel mehr die Frauen verbindet als trennt. „Ich lebe seit zwölf Jahren in Trostberg. Richtig integriert bin ich aber erst seit zwei Jahren. Durch die Flüchtlinge und die Brückenschule. Plötzlich merke ich, dass ganz viele ehrenamtlich Engagierte genauso ticken wie ich. Menschen mit Herzensbildung. Ich hatte sie all die Jahre übersehen. Ich muss blind gewesen sein.“

Aber nicht nur um Neuankömmlinge geht es. „Wie können wir Mitbürgerinnen mit ausländischen Wurzeln in unserer Gesellschaft integrieren, wenn wir unsere eigenen Frauen, Mütter, Familien vergessen?“, fragte sich Kroetz Relin. „Viele Frauen haben in irgendeiner Form traumatische Erlebnisse durchlebt. Das kann durch Flucht, Armut, Co-Abhängigkeit, sozialen Abstieg, Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt und/oder einfach durch Überlastung bedingt sein. All diese Frauen sollen für eineinhalb Stunden eine kleine Verschnaufpause vom Alltag genießen dürfen.“

„Stadtkino“-Betreiber Christoph Loster (61) fand den Ansatz vielversprechend und stellt dem „Orga-Team“ aus Kroetz Relin, Brigitte Bartl, Marianne Penn und Simone Ishaq sein Kino zur Verfügung. Zumal er auch auf die Unterstützung der Medien- und Kommunikationsfachstelle der Erzdiözese München-Freising zählen konnte, die den Film jeweils für eine Vorführung liefert. „Ich glaube, dass Integration ohne Frauen nicht funktionieren kann. Deshalb finde ich das einen guten Ansatz, den ich als Programm-Kino gerne unterstütze“, sagt Loster. Und so gab es Ende September zum ersten Mal Frauenkino in Trostberg.

Rund 200 Vorstellungen bietet Loster pro Monat in seinen drei Sälen an, darunter an jedem dritten Samstag im Rahmen einer Landkreis-Initiative auch einen Film, der sich ausdrücklich an Familien mit Kind(ern) wendet und gerade einmal einen Euro pro Person kostet. Wer hätte da gedacht, dass ein einziger Nachmittagstermin pro Monat einen Aufstand im Netz auslösen würde? Doch was auf die Veranstalterinnen des Frauenkinos niederprasselte, war im wahrsten Sinne des Wortes ein „Shitstorm“, ein Sturm der Entrüstung, formuliert in vulgärster Fäkalsprache, gespickt mit sexuellen Beleidigungen und bei Hitler und seinen Nachfolgern entliehenen Mord-Drohungen. Auch von „Scharia-Kino“ war die Rede – als ob es nicht seit Jahren bereits „Ladies First“- und „Echte Kerle“-Previews beispielsweise in Passau gäbe, Damen- und Herrensauna, Frauenparkplätze und Männerstammtische. Dabei waren es interessanterweise weit überwiegend Männer, die sich zu Wort meldeten. Einige wenige Frauen beklagten, dass die Initiatorinnen dem Islamismus und der Ausgrenzung der Frauen Vorschub leisteten. Integration und Emanzipation könnten doch wohl kaum gelingen,wenn man den frauenfeindlichen Vorgaben fremder Kulturen nachgebe. Gut gemeint sei eben noch nicht gut gemacht, so ihr Tenor.

Kroetz Relin hält dagegen: „Nach unserem ersten Kino sind mehrere Frauen neu in die Brückenschule gekommen, die Deutsch lernen wollen und sich vorher einfach nicht getraut haben. Ich finde, das spricht für sich.“

Zudem gab es ja von anderer Seite viel positive Resonanz: So stärkt Bürgermeister Karl Schleid (CSU) den Frauen und ihrem Kino-Projekt den Rücken und machte es im Stadtblatt publik. Verschiedene Medien berichteten anerkennend über die Initiative. Das Frauenkino geht weiter – als nächstes am Montag, 30. Oktober, um 15.30 Uhr. Was sie sich für diese und die nächsten Vorführungen wünscht? Marie Theres Kroetz Relin: „Völkerverbindend den Horizont zu erweitern – auch den eigenen.“

 © Petra Grond – Erschienen in der Passauer Neuen Presse am 28.10.2017

 

Passauer Neue Presse – Niederbayrische Version im Original als PDF

Trostberg Tagblatt – Oberbayerische Version als PDF

Oktober 2017

Kleine Sünden – Frau Hundhammer

14 Episoden

Kleine Sünden

Start: 15. Januar 2017

Wann?: Montags, 21:45 Uhr

Wo?: Heimatkanal

Name meiner Episode: „Frau Hundhammer“

Folge Nummer 9

Darsteller: Priester = Max von Thun, Frau Hundhammer = Marie Theres Kroetz Relin

Regie: Johann Buchholz

Weitere Darsteller (in Klammer die Nummer der Folge):

Veronica Ferres (6,7), Heiner Lauterbach (1), Senta Berger (14), Robert Stadlober (10), Mavie Hörbiger (13), Monika Baumgartner (11), Stephan Zinner (4), Gerit Kling (3), Yolanda Schlagintweit (5), Marie Theres Kroetz Relin (9), Mirko Lang (8), Friedrich von Thun (1, 2), Max von Thun (3, 4, 5, 8, 9, 10, 11,..).

In nur fünf Minuten die tiefsten Geheimnisse eines Menschen erfahren? Die Comedy-Serie „Kleine Sünden“ spielt im Beichtstuhl einer Kapelle. Die Beichte wird als eine Form der Gesprächstherapie genutzt. (Quelle: Presse – Medienboard Berlin Brandenburg)

Fotos folgen demnächst!

Interview Kress.de

Warum Tim Werner vom Heimatkanal jetzt auch eine eigene Serie drehen ließ

In Zeiten, in denen Großproduktionen wie „Babylon Berlin“ von Sky und ARD neue Qualitätsmaßstäbe setzen wollen, müssen die Kleineren mitziehen. Tim Werner, Vorstandsmitglied der Münchner Mainstream Media AG und damit Herr über den Heimatkanal, hat mit „Kleine Sünden“ nun seine erste eigene Serie abgedreht. Sie fährt mit Veronica Ferres, Heiner Lauterbach und Senta Berger große Namen auf.

14 Episoden der Kurzfilmreihe hat Tim Werner in München und Ismaning produzieren lassen. Darin werden elf fiktive Serien-Sünden gebeichtet. Schauplatz ist ein Beichtstuhl; der Geistliche dariin wird humorvoll auf eine harte Probe gestellt. Bei der Besetzung ist dem Heimatkanal ein Coup gelungen: Mitwirken wird die erste Riege der deutschen Schauspieler – darunter neben Ferres, Lauterbach und Berger bekannte TV-Stars wie Robert Stadlober (aktuell auch in der Sky-Produktion „Das Boot“ beschäftigt), Mavie Hörbiger, Marie Theres Kroetz-Relin, Monika Baumgartner, Stephan Zinner, Gerit Kling sowie Max und Fritz von Thun.

„Kleine Sünden“ entstand in Kooperation mit Sky Deutschland, die Produktion lag bei der Friday Film GmbH und der Real Film Berlin GmbH. Auf dem Regie-Stuhl nahm Johann Buchholz Platz. Ausgestrahlt wird die Serie ab dem 15. Januar nächsten Jahres immer montags um 21.45 Uhr im Heimatkanal. Tim Werner freut sich, dass seine Stars „in skurrilen Episoden die volle Bandbreite ihres Könnens“ zeigen werden. […]

Zum ganzen Artikel –> hier.

 

Oktober 2017

 

„Friedlicher muss es werden …“

Ein Gespräch mit Jule Ronstedt

 

Marie Theres:

Ich kann mich gut an die Proben und Inszenierung von „Herr Puntilla und sein Knecht Matti“ an den Münchner Kammerspielen im Jahr 1998 erinnern. Während Du als bunter frischer Wirbelwind in der Rolle des Kuhmädchens an der Seite des legendären Jörg Hubes über die Bühne wehtest, saß ich als dreifache Mutti an der Seite des Regisseurs im Zuschauerraum, bewunderte Dich und bereute es ein ganz klein wenig, nicht mehr die Bretter die die Welt bedeuten unter den Füßen zu haben.

Wie weit hat Dich die Zusammenarbeit mit meinem Exmann Franz Xaver Kroetz geprägt?

Hast Du Erinnerungen daran oder gibt es eine Anekdote aus dieser Zeit?

Jule:

Diese Arbeit mit dem Franz gehörte in jedem Fall zu meinen positivsten Theaterarbeiten! Weil er ein radikal Denkender ist und dennoch Humor hat, und zwar einen bösen, den ich sehr schätze. Und wenn der Franz nicht so stur und streitbar wäre und regelmäßig inszeniert hätte, dann hätten wir bestimmt wieder zusammen was auf die Bühne gebracht. Ich weiß, dass er damals über einen Horvath u.a. mit Christa Berndl und mir nachgedacht hat…- wurde dann aber leider nichts. Ich hatte ja in der Zeit vor den Kammerspielen eine freie Theatergruppe, die ich geleitet und inszeniert habe. Und da habe ich eine Kroetz-Collage inszeniert: „gekroetzeltes vom Schwein“ habe ich das genannt. Da gab es Ärger mit seinem Verlag. Sie wollten die Aufführung verbieten, haben mit Geldstrafen gedroht…- eine Katastrophe! Ich hab das damals gar nicht verstanden, war doch ein Fan von seinen Texten, wollte einen schönen Abend daraus machen. Aber ich fand einen Trick, den Ärger zu umgehen, indem ich den Eintritt auf Spenden-Basis eingesammelt habe. Dann war es nicht kommerziell. Wir waren ja jung, Studenten…- Erst dann an den Kammerspielen hab ich dem Franz das erzählt, dass ich das war. Er konnte sich an den „Fall“ erinnern, hat sehr gelacht!

Marie Theres:

Ich glaub‘, noch im gleichen Jahr, also 1998, hast Du die Seite gewechselt und hast mit der Regie begonnen. 

Jule:

Nein, ich habe sogar schon auf dem Gymnasium inszeniert. Ich habe immer beides gemacht, aber die Schauspielerei hat schneller funktioniert. Mit der Regie, das hat sich nach und nach ergeben, ist gewachsen.

Marie Theres:

Wenn man deine Vita liest, dann wird einem schwindlig:

Du bist eine erfolgreiche Schauspielerin, eine gefeierte Bühnen-, Hörspiel-, Drehbuchautorin, warst Kolumnistin, schreibst an Deinem ersten Roman, bist eine ausdrucksstarke Fotografin, bist ab und an Dozentin, nebenbei bist Du auch noch Mutter und hast mit Deinem ersten Kinofilm gleich mal einen super Erfolg gelandet. Bei so vielen Talenten sei die Frage gestattet: Was kannst Du ganz und gar nicht? Und wer bist Du definitiv nicht?

Jule:

Nein, das ist ja nie alles auf einmal. Das ist ja eins nach dem anderen und ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste, da sammelt sich eben was an. Das Meiste mach ich, weil mir schnell fad ist. Ich könnte nie nur Schauspielerin sein, die zwischen den paar Dreharbeiten im Jahr nur Cappuccino trinkt und ins Fitnessstudio rennt. Ich suche nach Inhalten. Ich muss dann was tun: Unterrichten (ab und zu) oder eine Theaterregie (das ist wie Heim kommen) oder schreiben oder mir fällt eben eine Geschichte ein, die ich unbedingt weiter entwickeln will, weil ich denke, das könnte ein toller Film werden, den ich gerne sehen würde. Dass ich dann im Falle von „Maria Mafiosi“ so konsequent dran geblieben bin, das erstaunt mich selbst. Das waren ja Jahre, bis es damit etwas wurde! Und ich bin eher ungeduldig.

Was ich innerhalb dieses Metiers gar nicht kann, und nicht mehr probieren möchte, ist synchronisieren. Und ich sehen mich auch tatsächlich nicht als großartige Bühnenschauspielerin, wobei …haha, gerade probe ich am Volkstheater „Die Möwe“. Nach 14 Jahren mal wieder auf der Bühne! Das ist spannend für mich.

Und ob ich wirklich eine „gefeierte Autorin“ bin, wage ich mal zu bezweifeln. Schön wäre es. Ich finde das Schreiben mit Abstand das Mühsamste und Quälendste. Und mein Respekt für die Autoren wächst mit jeder Zeile!

Marie Theres:

„Maria Mafiosi“ legte auf dem Open Air des Stadtkinos Trostberg, nach Landsberg am Lech, den zweit besten Start in Bayern hin. Insgesamt haben über 1000 Besucher Deinen Film in Trostberg gesehen. Das ist viel – zum Vergleich der Film „Lala Land“ hatte 700 als Besucherzahlen. Strebst Du in Zukunft an, dass Du mit Deiner bayrischen humorvollen Art eine Konkurrenz zu den „Falk-Krimis“ wirst? Oder willst Du Dich in Deinen Komödien und Filmen nicht festlegen lassen?

Jule:

Also, nein, ich strebe keine Konkurrenz zu Frau Falk an. Im Gegenteil. Alle anderen Stoffe, an denen ich arbeite, sind gar nicht bayerisch. Dass „Maria Mafiosi“ so bayerisch ist, hat noch mit „wer früher stirbt“ zu tun. Nach diesem Erfolg dachte ich, aha, da ist ein Publikum, das hat Lust auf solche Mundart-Komödien…- da denk ich mir was aus. – Bis ich fertig war, gab es dann eben auch „Dampfnudelblues“ etc.- das lag schlichtweg daran, dass ich nicht in erster Linie als Autorin am Schreibtisch saß, sondern viele Filme als Schauspielerin gedreht habe und das Drehbuch immer nur in den Zeiten dazwischen weiter entwickelt habe. Aber man wächst ja, jetzt interessieren mich ganz andere Themen.

Marie Theres:

Frau, Polizistin, schwanger. Du brichst in „Maria Mafiosi“ ein Frauentabu auf komödiantische Weise. Aber auch Themen wie Mutter, Kind, Umschulung, beruflicher Wiedereinstieg, Familie als Betreuungssystem, die Liebe und viele andere weiblich-gesellschaftlichen Strukturen kommen nicht zu kurz. Wie kamst Du auf diese Idee?

Jule:

Ich wollte eine starke Frauenfigur schreiben. Für mich!  Am Anfang dachte ich noch dran selbst zu spielen…erst nach und nach wurde mir bewusst: Ich will den Film machen, spielen muss eine Andere.

Ich finde, es gibt viel zu wenig coole, starke, unabhängige Frauen auf der Leinwand. Das weibliche Rollenbild im deutschen Film und TV ist überwiegend spießig, konservativ, veraltet. Meistens passiv reagierend, selten agierend. Dem wollte ich etwas entgegensetzen. Und dann waren da plötzlich gleich mehrere starke Frauenfiguren in meinem Film!

Marie Theres:

In Deinem Film steht Familie im Vordergrund. Du bist selbst Mutter. Was hältst Du von der deutschen Frauen- und Familienpolitik?

Jule:

Schwierig. Die gleichberechtigte Bezahlung ist ja zum Glück endlich mal Thema! Und die aktuellen Quotendiskussionen sind absolut wichtig, wenn auch nervig. Die Quote ist ja erst mal nur ein Instrument, wäre schön, wenn sie sich irgendwann erübrigt.

Aber mich wundert auch, wie lange die Frauen still gehalten haben, wie wenig die Frauen insgesamt dafür kämpfen. Als steckt es in jeder Pore, das Weibchenklischee.

Marie Theres:

Großartig in Deinem Film ist die Schweizerin Carlo Schuler als wilde, männlich-weibliche Schwester. Wie hast Du diese super Schauspielerin und Sängerin entdeckt?

Jule:

Ich habe viele Demo-Bänder angesehen. Sie gefiel mir sofort. Power hat sie, und cool ist sie! Und als dann klar war, das Antonella Atilli die Mutter spielen wird, passte Carol optisch perfekt als Tochter. Dann gab es ein Casting, ein erstes „Familientreffen“, das war total beglückend. Das hat sofort gestimmt. Ich liebe die Pacellis! Und die sind als Kollegen nach den Dreharbeiten alle weiterhin in Kontakt geblieben…- das finde ich richtig schön!

Marie Theres:

Stephan Zinner, ein Trostberger. Wie war die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler und Kabarettisten?

Jule:

Den Stephan kenne ich schon sehr lang. Wir haben „Franzi“ zusammen gedreht für den BR. Ich mag ihn sehr und wollte ihn unbedingt dabei haben. Er hat letzten Sommer seine neue Platte aufgenommen und es war schwer die Drehtermine zu organisieren. Aber dann war er mit im Boot! Da war ich einfach froh.

Marie Theres:

Du hast eine 16 jährige Tochter – Pubertät gut überstanden? Was rätst Du der jungen Frau für die Zukunft?

Jule:

Alles gut. Wir haben ein offenes und vertrautes Miteinander. Ich find es schön, so ein großes Kind zu haben. Man führt jetzt ganz andere Gespräche. Und ich hoffe, ich kann sie weiter auf ihrem Weg als Vertrauensperson begleiten. Bin gespannt was da kommt. Raten…? Weiß nicht. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen, oder?

Marie Theres:

Auf welche Jule Ronstedt bzw. welche ihrer Arbeiten dürfen wir in naher Zukunft gespannt sein?

Jule:

Na, jetzt erst einmal hab ich Ende Oktober am Volkstheater als Arkadina in der „Möwe“ Premiere. Dann drehe ich noch im November einen Fernseh-Film. Und im Winter will ich schreiben. Aber was, verrate ich nicht.

Marie Theres:

Irgendwelche Wünsche ans Universum fürs Leben, Beruf, Gesellschaft oder just for you?

Jule:

Weniger Terror, weniger Kriege, Waffen, Unruhen. Warum sind die Menschen nur so mörderisch unterwegs? Ich verstehe es nicht. Friedlicher muss es werden. Das wünsche ich mir, auch für unsere Kinder.

 

Jule Ronstedt war am 29.09.2017 zu Besuch im Trostberger Stadtkino. Aus diesem Anlass führte ich mit ihr dieses sehr persönliche Interview. Leider konnte ich unser Gespräch in keiner Zeitung unterbringen, freie Journalisten sind in den Redaktion anscheinend unerwünscht. Lange Gespräche sowieso.

Nichtsdestotrotz sind Jules wunderbare Antworten zu schade für die Schublade!!!

Am 26. Oktober 2017 hat „Die Möwe“ von Anton Tschechow (Regie von Christian Stückl) Premiere am Münchner Volkstheater. In der Hauptrolle Jule Ronstedt als Irina Nikolajewna Arkadina

 

© Marie Theres Kroetz Relin & Jule Ronstedt 2017

Jule Ronstedt/ Kroetz Relin 29.09.17  © Thomas Thois

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Oktober 2017
Trostberger Filmtage

Vom 27. bis zum 29.10. 2017 finden die ersten Trostberger Filmtage statt.

Ich bin Jurymitglied des Euregio Kinder- und Jugendfilmfest zum Kurzfilmwettbewerb zum Thema Wasser

und werde versuchen, zwischen den zwei Kroetz-Filmen

„Maria Magdalena“ und „Das Nest“  –

den Abend mit unserer Prominenz zu moderieren:

Franz Xaver Kroetz, Gisela Schneeberger und Lisa Fitz sind anwesend

– das spricht für sich!

Das genaue Programm könnt ihr hier herunterladen:

 

Weiter Infos unter Stadtkino TrostbergManuela Federl, Bergjournalisten oder hier:

TROSTBERGER FILMTAGE

 

Wann: Freitag, 27.10. – Sonntag, 29.10.

Thema: Heimat

Tickets sind ab 1. Oktober telefonisch im Stadtkino Trostberg zu erwerben.

08621/5084632

KURZFILMWETTBEWERB

FREITAG, 27.10.2017

Kinder und Jugendliche zeigen Kurzfilme im Rahmen des EUREGIO Kinder- und Jugendfilmfests Juvinale ihre Kurzfilme. Eine professionelle Jury aus Schauspielern, Filmemachern und Medienpädagogen wählt die Siegerfilme aus. Für die Gewinner gibt es Juvinale Awards, Reisegutscheine und tolle Sachpreise.

Tagsüber haben die jungen Filmemacher außerdem die Möglichkeiten an einem Videoworkshop teilzunehmen.

Was: Kurzfilme von Schülern

Wann: Freitag, 27.10.2017

08:00 – 17:00 Uhr

18:00 Uhr Siegerehrung mit Fachjury

DOKUMENTARFILM „FREMDE NACHBARN“

FREITAG 27.10

20:15 UHR PREMIERE
Trostberg – eine Kleinstadt in Oberbayern. Eine Stadt, die bekannt ist für ihre Industrie, für die viel befahrene Durchgangsstraße und den aussterbenden Stadtkern. Acht Menschen, die in Trostberg leben, erzählen von ihrem Alltag, warum sie hier leben, was ihnen wichtig ist und was diese Stadt so liebenswert macht. Ein Film über Vorurteile und Kleinstadtidylle, der das Leben der Filmemacherin komplett auf den Kopf gestellt hat.

 
 

HEIMAT

SAMSTAG, 28.10.
Es laufen ausschließlich Filme von heimischen Regisseuren, Komponisten, Filmemachern oder Filme, die in der Heimat spielen.
Extra für euch haben wir viele prominente Gäste eingeladen:

Schauspieler und Kabarettist Stephan Zinner wird im Stadtkino sein, ihr könnt ihm Fragen zu seiner Arbeit und zu seinen Filmen stellen.

Franz Xaver Kroetz, einer der meist gespielten Dramatiker, Regisseur und Schauspieler, wird bei einem seiner Filme im Stadtkino zugegen sein.

Außerdem: Die Schauspielerinnen Gisela Schneeberger und Lisa Fitz kommen auch nach Trostberg!

Zudem zeigt der Traunreuter Filmmusik-Komponist Alexander Komlew den Film „Der kleine Rabe Socke“ und erzählt wie Filme eigentlich zur Musik kommen.  Regisseur Boris Kunz aus Prien, bekannt durch seine Serie Hindafing, die mit großem Erfolg im BR lief, wird eines seiner Erstlings-Werke präsentieren.

Außerdem: der Trostberger Alpenverein zeigt alte Filmaufnahmen aus seinem Archiv, es gibt einen historischen Trostberg-Film mit alten Stadtaufnahmen aus den 20er und 30er Jahren und Harmut Schreiber aus Trostberg präsentiert seine mit Kindern gedrehten Filme über berühmte Trostberger.

Parallel zu den Filmen gibt es eine Fotoausstellung verschiedener Fotografen mit Bildern aus der Heimat.

BERGE

SONNTAG, 29.10.

Wir zeigen:

– „Hubers Heimspiel“ – ein sehr persönliches Porträt von Alex Huber

– den „Steiner Irg“ – ein berühmt, berüchtigter Bergführer aus der Dachstein-Gegend mit Anwesenheit desRegisseurs Matthäus Weißenbacher
Trailer: https://vimeo.com/60568963

– ein Porträt des international bekannten Kletterers Albert
Precht 
mit Anwesenheit des Filmemachers Jens Börner

– der Trostberger DAV zeigt 90 Minuten lang Filme & Reportagen des AV

ONE STEP mit Gela Allmann – die hübsche Dachauerin wird nach dem Film von ihrem schweren Unfall erzählen und wie sie es geschafft hat, wieder ganz nach oben zu kommen.
Trailer: https://vimeo.com/152113558​

– HINTERM CHIEMSEE TUT SICH WAS – Ein Heimatporträt vom Bayerischen Rundfunk (u. a. mit Baruli Kaffee, beim Herrenausstatter Erl in Altenmarkt, etc.)

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September 2017

Trostberger Tagblatt am 27.09.2017
Ein geschützter Raum für FrauenErste Frauen-Vorführung im Stadtkino Trostberg gut besucht – Marie Theres Kroetz-Relin zufriedenTrostberg. Die erste Kinovorstellung im Stadtkino nur für Frauen aller Kulturen und Nationen war mit 50 Besucherinnen samt Kinder ein großer Erfolg. Bei einem Zeichentrick hatten sowohl die Kinder als auch die Frauen aus Deutschland, Afghanistan, Rußland, Eritrea, Nigeria, Somalia, Iran, Irak, Pakistan und Bangladesh viel Spaß.Die Idee zu diesem Frauenkino war Marie Theres Kroetz-Relin bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Lehrerin in der Brückenschule gekommen. Die Frauengruppe war zum Abschluss des Schuljahres ins Kino eingeladen gewesen. Es kamen nur wenige Frauen, dafür aber mehr Ehemänner aus dem muslimischen Kulturkreis mit den Kindern. Auf die Frage, warum den die Frauen nicht gekommen seien, gab es die Auskunft, dass es etwa für eine afghanische Frau unmöglich sei, sich mit einem anderen Mann außer ihrem Ehemann in einem geschlossenen Raum aufzuhalten.Das wollte die 51-jährige Schauspielerin nicht so stehen lassen. Ihre Recherche ergab, dass es in Deutschland kein Kino gibt, in dem sich Frauen quasi unter sich treffen können. Vorbild ist für Kroetz-Relin das Frauenkino im afghanischen Kabul. Dort war in den vergangenen 15 Jahren das Kino ausschließlich der männlichen Bevölkerung vorbehalten. Dies wollte der 34jährige Abu Bakar Gharzai, der das erste Frauenkino im März dieses Jahres eröffnet hat ändern: Für seine Frau wollte er einen Ort, an dem sie weder belästig noch angegriffen wird.Kroetz-Relin, die selbst Migrationshintergrund hat, wie sie sagt, organisiert das Frauenkino aber nicht nur für Geflüchtete. Es spiele keine Rolle, ob eine Besucherin deutsch oder etwa afghanisch ist, Muslima oder Christin, ob sie Kopftuch trägt oder offene Haare.In Trostberg gibt es über 300 Bedürftige, 240 Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge, über 25 Kindertafelnutzer, sowie viele Familien und Alleinerziehende die sich einen Kinobesuch nicht leisten können. Einmal im Monat, am letzten Montag eines Monats sollen nun Frauen und Kindern dieser Gruppe kostenlos das Kino besuchen dürfen.Zum ersten Nachmittag waren Frauen und Mütter aus den ehrenamtlichen Schulen (Brückenschule und Andreasschule), der Trostberger Tafel, der Arbeiterwohlfahrt, Betreute des Arbeitskreises „Hilfe für Notleidende“, Frauen der türkischen Gemeinde, der Kolpingsfamilie, den kirchlichen Einrichtungen und der Kindergärten – kurz, alle Frauen die ihren Euro zweimal umdrehen müssen, waren eingeladen.„Mütter sind die Basis unserer Gesellschaft. Wenn wir es nicht schaffen, Mütter und Frauen aller Kulturen geschützte Freiräume zu bieten, wird sich unsere Gesellschaft sehr einseitig entwickeln. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die weibliche Integration, auf kulturelle Art, ein wenig voran zu treiben.“ gibt sich Kroetz-Relin kämpferisch.In einem ersten Schritt ist ihr das gelungen. Mit Kinobetreiber Christoph Loster und dem Organistationsteam der Brückenschule (Brigitte Bartl, Marianne Penn und Simone Ishaq), sowie Medien und Kommunikation, Fachstelle der Erzdiözese München-Freising hat Kroetz-Relin die richtigen Partner gefunden.In gelöster Stimmung sprachen die Damen miteinander. Meist auf Deutsch. Auch wenn einige Besucherinnen den Text des Zeichentrickfilmes nicht komplett verstanden, sprach die Handlung für sich. Das Schicksal des kleinen Hauptdarstellers  im Film ähnelt im Grundsatz dem der Frauen.  Der Löwe muss seinen Platz im Leben suchen und sich dabei großen Herausforderungen stellen,  schwierige Situationen durchleben und Kompromisse schließen, damit am Schluss Friede und Eintracht herrscht.Bei den Frauen aus Deutschland und den verschiedensten Herkunftsländern ist dies nicht anders. „Emanzipation will gelernt sein.“ weiß Marie-Theres Kroetz-Relin. „Hat man dies verinnerlicht, erreicht jede Frau Selbstbewusstsein. Die Toleranz steigt, und ein Miteinander unter den Kulturkreisen wird möglich“, ist sich die Trostbergerin sicher. „Trostberg ist nur eine Kleinstadt. Doch wenn die Integration hier im Kleinen gelingt, gelingt sie auch im Großen.“

Die Schauspielerin denkt schon weiter: an ein Frauentheater, Frauenausflüge, Frauenstunden im Schwimmbad und vieles mehr.

 

Das Frauenkino findet für jede interessierte Frau (auch aus der Umgebung) jeden letzten Montag im Monat um 15.30 Uhr statt.

© Christine Limmer, erschienen im Trostberger Tagblatt am 27.09.2017

 

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Kino „Frauen aller Kulturen“

Einladung zum Kino

Frauen aller Kulturen

Wann?  Immer am letzten Montag des Monats

Wo?  im Stadtkino Trostberg

Uhrzeit?  jeweils um 15:30 Uhr

* Der Eintritt ist frei! *

Eingeladen sind Frauen aller Kulturen, Religionen und Nationalitäten mit ihren Kindern.

Mütter sind die Basis unserer Gesellschaft. Wenn wir es nicht schaffen, Müttern und Frauen aller Kulturen geschützte Freiräume zu bieten, wird sich unsere Gesellschaft sehr einseitig entwickeln.

Darum haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die weibliche Integration, auf kulturelle Art, ein wenig voran zutreiben.

Am Montag den 25. September wird um 16 Uhr

ein Kinderfilm gezeigt.

Wir freuen uns auf die Ladys der Brückenschule und all die anderen Damen mit ihren Kindern aus der Andreas Schule, dem Hunderter Haus (GU), der Trostberger Tafel, der AWO, dem Arbeitskreis „Hilfe für Notleidende“, der türkischen Gemeinschaft, der Kolping-Familie, den kirchlichen Einrichtungen, den Kindergärten u.v.a.

zum farbenfrohen Miteinander.

Herzlich,

Orga-Team der Brückenschule

&

Marie Theres Kroetz Relin

… mit freundlicher Unterstützung

September 2017Inga Lindström in Spanien!

Con Lilli no se juega

TVE 1, 17.09.2017, 16 horas

(Televisión Española RTVE)

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Juni 2017

Inga Lindström – Leg Dich nicht mit Lili

ZDF, 22. Juni 2017, 20:15 Uhr

Video bis zum 22.09.2017

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Juni 2017

Neu(r)orientierung

Ein Erfahrungsbericht

 

Wenn ich gewusst hätte, wie einfach 90 Minuten mein Leben verändern würden, ich wäre meinem neuen Leben viel früher in die Arme gelaufen. Es war ein grauer Novembertag, um genau zu sein der 10.11.2015. Ich war überpünktlich und strich um das Haus in der Grimmstraße 4 in München. Hier also sollte meine Leidenschaft, meine verhasste lebenslange Liebesbeziehung ein Ende finden?

Ich holte meine Zigarettenschachtel aus der Jackentasche. Noch zwei Zigarettenlängen, dann good bye forever? Ich zündete eine Zigarette an und inhalierte den Rauch bis in die Zehenspitzen. Gedanken turnten in meinem Kopf. […]

Ausschlaggebend für meine Bekehrung war mein bester Freund. Wir beide versuchten in Stereo aufzuhören und machten jeweils in Mono weiter. An einem Sommertag traf ich ihn in einem Café und bot ihm eine Zigarette an. „Danke, ich hab aufgehört. Mit Neuro-Power-Coaching®.“ – „Wie, Du hast aufgehört? Mit was für einer Power? Und es macht dir nichts aus, wenn ich vor dir rauche?“ Er nickte. Irgendwie war ich total beleidigt, dass er seinen Neuanfang so ganz ohne mich geplant hatte. „Gut“, erwiderte ich, „wenn du es drei Monate aushältst, dann geh ich da auch hin.“

Ich drückte meine Zigarette aus. „Neuanfang, ich komme.“ Mit zittrigen Fingern klingelte ich bei „etheris“. Freundlich wurde ich begrüßt und ins Wartezimmer begleitet. Ich bekam den Anamnesebogen in die Hand gedrückt, dann war ich allein. Mein Herz klopfte bis zum Hals und meine Unterschrift bestätigte mein „Todesurteil“ – jedenfalls fühlte es sich so an. […]

Ich hatte einfach das Lager gewechselt, von Raucher zu Nichtraucher. Mehr nicht. Und ich war so entspannt dabei, dass ich meine Kinder 14 Tage später auf meinen Erfolg aufmerksam machen musste. „Stimmt Mama, Du gehst gar nicht mehr auf den Balkon.“

Und die Moral aus der Geschicht‘?

Wenn ich gewusst hätte, wie einfach NPC mir den Absprung gestalten würde, ich wäre viel früher … – nein, es war der genau richtige Moment für meine Neu(r)Orientierung.

90 Minuten haben mein Leben verändert und eine Win-Win-Situation war geboren: Die Kehrtwende hat mir einen neuen Beruf als Nichtraucher Coach beschert (es fühlt sich einfach gut an, Menschen mit Heiterkeit in ein rauchfreies Leben führen zu dürfen) und ganz by the way schreiben Martin Weitl und ich auch noch ein Buch über seine „Neuro-Power-Coaching® Erfolgsformel“

© Marie Theres Kroetz Relin 2017

Weiter Infos unter:

etheris, hypnose & mentalcoaching

Deutsches Institut für Prävention & Gesundheitsförderung

clever rauchfrei 

BGM

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1. Juni 2017

LESUNG

aus

„MEINE SCHELLS: EINE FAMILIE GESUCHT UND MICH GEFUNDEN“.

am

01.06.2017

um 19.00 Uhr

in der Bücherei

in 

TROSTBERG

www.mb-presse.de
© Foto: Michael Buchholz 2016 – www.mb-presse.de

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14. Mai 2017

BamS – Kann ein Mann mit einer Hausfrau auf Augenhöhe sein?

Zitate aus dem Artikel:

Schauspielerin Marie Theres Kroetz Relin (50), die schon vor 15 Jahren die „Hausfrauenrevolution“ ausrief, sagt es einfacher: „Wer das Geld verdient, hat das Sagen. Wir können uns das schön reden, aber am Ende funktioniert das so. Deshalb habe ich ja so für eine staatliche Anerkennung der Leistung der Hausfrau gekämpft. Aber da stehen wir noch am gleichen Punkt wie vor 15 Jahren.“

und 

 „Was Albig gesagt hat, ist hart, aber leider wahr,“ sagt Marie Theres Kroetz-Relin. „Ganz oft ist die Situation in deutschen Familien genau so. Die Frage ist nur: Wie sieht seine Ex-Frau ihn? Vielleicht empfindet sie es auch schon lange so, dass er nicht mehr ihrem Niveau und Interessen entspricht? Viele Hausfrauen sind gefangen im Haushalt, ja. Und viele können nicht raus, weil sie nicht abgesichert sind. Für viele Hausfrauen droht der soziale Abstieg, wenn sie sich trennen. Ich würde mir wünschen, dass die Hausfrauen in Deutschland mehr für ihre Rechte aufstehen würden. Wir haben keine Lobby, dabei gäbe es ohne uns keine Gesellschaft. Es gibt Paare, die sich frei entscheiden können, ob und wie viel beide arbeiten. Aber es gibt auch viele, da muss einer zuhause bleiben, weil die Fremd-Betreuung den Verdienst auffressen oder auch gar nicht möglich ist. Und wenn Dein Mann dann den besseren Job hat, dann bist Du es eben. Die Anerkennung, die es dafür gibt, ist einfach erbärmlich. Du trägst ja dazu bei, die kommende Gesellschaft zu formen, die kommenden Renten-Einzahler. Aber selbst bekommst Du nix dafür. Außer vielleicht, dass Dein Kerl Dich irgendwann gegen eine Jüngere austauscht.“

Original – Artikel hier als PDF:

            

Erschienen in Bild am Sonntag am 14. Mai 2017 – Autoren: Dorothee Apel, Nils Mertens und Daniel Peters

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23. Januar 2017

Soko München Tremolo

23. Januar 2017 ** 18 Uhr ** ZDF
** „Soko München“ ** „Tremolo“ **
Regie Verena S. Freytag ** und ich,
in der Rolle der Ruth Schöne 😉
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Als Tora Förster spätabends nach Hause kommt, findet sie ihren Mann tot auf. Er wurde mit einer seiner Gitarren erschlagen. Von Beruf war er Chefkontrolleur einer Lebensversicherung.

Tim Försters Leidenschaft galt dem Sammeln außergewöhnlicher Gitarren. Eins dieser Exemplare ist allerdings verschwunden, und die Kommissare fragen sich, ob der Mörder es mitgenommen hat. Försters Beruf bringt es mit sich, dass er zuweilen auf Ablehnung stieß.

Frank Braun hat er beispielsweise die Auszahlung der Lebensversicherung seiner Mutter verweigert, von Oliver Schöne gibt es eine seltsame Todesurkunde, und auch die Nachbarn geraten ins Visier der Ermittler.

Darsteller

·       Arthur Bauer – Gerd Silberbauer

·       Theo Renner – Michel Guillaume

·       Katharina Hahn – Bianca Hein

·       Dominik Morgenstern – Joscha Kiefer

·       Dr. Weissenböck – Florian Odendahl

·       Jörn Stiegler – Jaecki Schwarz

·       Helga Stiegler – Lisa Kreuzer

·       Ruth Schöne – Marie Theres Kroetz Relin

·       Frank Braun – Christian K. Schaeffer

·       Billie Curio – Sina Reiß

·       Tora Förster – Sonja Kerskes

·       Oliver Schöne – Jörg Witte

·       Tim Förster – Jörg-Tim Wilhelm

·       und andere –

Stab

·       Regie – Verena S. Freytag

·       Kamera – Erik Krambeck

·       Autor – Renate Martin

·       Musik – Axel Kroell, Robert Fuhrmann, Daniel Vulcano